WOCHENSCHAU VERLAG

Dieser Verlag veröffentlicht folgende Fachzeitschriften:

Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Die neue Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit bietet eine Plattform für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und andere Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomene. ...

geschichte für heute (gfh)

geschichte für heute (gfh)

Die Bundeszeitschrift des Verbandes der Geschichtslehrer DeutschlandsDie Zeitschrift ersetzt als Vierteljahresschrift die bisherigen regionalen Zeitschriften der Landesverbände „Geschichte, Politik und Didaktik“ (GPD), „Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer“ und „Geschichte und Politik in der Schule“ (GPS). ...

Journal für politische Bildung (JPB)

Journal für politische Bildung (JPB)

Das Journal für politische Bildung ist das übergreifende Fachmedium für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung in Deutschland.   Das Journal für politische Bildung ■ ist die übergreifende Kommunikationsplattform    für alle außerschulischen politischen Bildungsbereiche ■ diskutiert wissenschaftliche ...

POLITIKUM

POLITIKUM

Komplexe politische Themen im einfachen Zugriff: Renommierte Experten aus Wissenschaft und Politik präsentieren fundierte und hochaktuelle Analysen auf prägnante und verständliche Weise.Herausgeber: Dr. Hans-Jürgen Bieling Professor für Politik und Wirtschaft (Political Economy) und Wirtschaftsdidaktik an der Eberhard Karls Universität ...

WOCHENSCHAU Sek. I

WOCHENSCHAU Sek. I

für politische Bildung, Sozial- und Gemeinschaftskunde, Ausgabe für die Sekundarstufe IDie WOCHENSCHAU-Themenhefte bieten auf den Unterricht zugeschnittene Materialien mit einer zentralen Problem- oder Fragestellung, motivierende Einstiege, solides Datenmaterial, vielfältige Grafiken, Schaubilder und präzise Informationen sowie aktuelles und ...

WOCHENSCHAU Sek. II

WOCHENSCHAU Sek. II

für politische Bildung, Sozial- und Gemeinschaftskunde, Ausgabe für die Sekundarstufe IIDie WOCHENSCHAU-Themenhefte bieten auf den Unterricht zugeschnittene Materialien mit einer zentralen Problem- oder Fragestellung, motivierende Einstiege, solides Datenmaterial, vielfältige Grafiken, Schaubilder und präzise Informationen sowie aktuelles und ...

Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (zdg)

Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften (zdg)

Konzept der Zeitschrift ■ Die neue Zeitschrift versteht sich als gemeinsames wissenschaftliches Forum für die Didaktiken im Bereich der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer■ Sie bürgt für wissenschaftliche Qualität durch ein double-blind Peer-Review-Verfahren.   ■ Die neue Zeitschrift befasst sich mit fachspezifischem und ...

Zeitschrift für Menschenrechte (zfmr)

Zeitschrift für Menschenrechte (zfmr)

zfmr Die zfmr versteht sich als Forum, in dem aktuelle und offene Menschenrechtsfragen der sozialwissenschaftlichen Analyse und Reflexion zugeführt werden. Die Zeitschrift vertieft die Debatte um die Menschenrechte und die Menschenrechtspolitik in der Politikwissenschaft und in benachbarten Disziplinen. Die zfmr umfasst theoretisch wie empirisch ...

Verlags-Vita WOCHENSCHAU VERLAG

Kleine Geschichte des Wochenschau-Verlages



50 Jahre Arbeit für politische Bildung



Der erste Jahrgang der WOCHENSCHAU erschien vom September 1949 bis August 1950. Auf Einladung des amerikanischen Verlegerverbandes fuhr Dr. Kurt Debus, der Gründer, Anfang 1949 in die USA. Dort lernte er die pädagogische Konzeption des Gesellschaftskundeunterrichts, die "social studies", kennen. Nach der Rückkehr gründete er die WOCHENSCHAU für politische Erziehung, Sozial- und Gemeinschaftskunde.



Die Wochenschau war das erste aktuelle Lehr- und Lernmittel für Sozialkunde. Sie erschien damals noch wöchentlich - daher auch der Name - im Zeitungsformat. Die Wochenschau verstand sich immer als Vorreiter emanzipatorischer und innovativer politischer Bildungskonzepte und wirkte entscheidend an der Curriculum-Entwicklung der politischen Bildung mit. So wurden insbesondere in den 60er Jahren neue Konzepte diskutiert und realisiert: das Arbeiten an der Quelle, Problemorientierung, das Prinzip der Kontroversität, eigene Urteilsbildung und Handlungsorientierung. Heute sind viele der damals heftig diskutierten Prinzipien allgemein anerkannt.



Entscheidenden Anteil an den neuen Ansätzen hatte auch Ursula Buch - gelernte Buchhändlerin und Pädagogin -, die 1954 in die Chefredaktion eintrat und viele namhafte Autoren für die Zeitschrift gewann.



Die Wochenschau erschien jetzt mit der "Methodik" für den Lehrer zweimonatlich und wurde zum viel genutzten aktuellen Schulbuch. Sie hatte und hat damit großen Einfluß auf andere Unterrichtswerke.



In den 60ern erschienen auch die ersten Bücher im Verlag. Mit den "Arbeitsheften zur Gemeinschaftskunde" wurden neue Wege beschritten; was heute als selbstverständlich angesehen wird - Studien an Quellen und Dokumenten -, war damals Neuland. (Autoren waren damals u.a. Ellwein, Zoll, Wallraven, Nitzschke, Greß, Knöll, Helbig, Horn).



Weiterhin erschienen Standardwerke wie die ersten Handbücher zur Gesamtschule, Erziehung zur Anpassung von Becker, Herkommer, Bergmann - eine Untersuchung über die (Un)Wirksamkeit des herkömmlichen Sozialkundeunterrichts. Diese Untersuchung trug entscheidend zur Einrichtung neuer Lehrstühle für Politikdidaktik bei, zur Neuorientierung des Faches und zu höheren Stundendeputaten.



Es war die Zeit der Diskussionen - der damalige Assistent der Geschäftsführung, Frank Scheffter, führte den Wochenschau Abendschoppen mit Autoren und Journalisten ein. Mindestens seit dieser Zeit wird gemunkelt, dass das eigentliche Signet des Verlags der Ãppelweinbembel sei. Auf der Einladung wurde er liebevoll gezeichnet vom Grafiker Benno Geisler, der auch das Wochenschau Signet entwarf.



1982 tritt Bernward Debus - Politologe und Volkswirt - in den Verlag ein. Zusammen entwickeln die beiden Verleger U. Buch und B. Debus ein umfangreiches Buchprogramm zu allen politischen Bildungsbereichen.



Angefangen hat die Programmerweiterung mit der Kleinen Reihe zur politischen Bildung - ursprünglich geplant zur Information für die Politiklehrer in den neuen Bundesländern. Als Autoren dieser Reihe konnten wichtige Vertreter der Politikdidaktik gewonnen werden, die ihre zentralen theoretischen und methodischen Ansätze in Kurzform darstellten. Mit den "blauen Bänden" (Reihe Politik und Bildung), in der die Handbücher erschienen, entstand ein Ort für Standardwerke zu allen Bereichen der politischen Bildung: Schule, Hochschule, Jugend- und Erwachsenenbildung. Damit war das Profil des Verlages als Fachverlag für die politische Bildung vorgezeichnet.



In gleicher Richtung wurde das Fachzeitschriftenprogramm des Verlages ausgebaut. Die renommierte Fachzeitschrift "Politische Bildung" - im 27. Jahrgang in den Verlag gekommen - bekam nach intensiver gemeinsamer Diskussion mit den Herausgebern ein neues Gesicht. Dabei wurde Bewährtes erhalten - der Fachteil, hinzu kamen jedoch neue Rubriken, die Referendare, Fachlehrer, Fachleiter und die Hochschule über die Diskussion innerhalb des Faches auf dem Laufenden halten.



Mit der 1997 neu gegründeten Zeitschrift "kursiv - Journal für politische Bildung" wurde eine Plattform geschaffen, die der integrierenden Diskussion zwischen allen Bereichen der politischen Bildung, fachübergreifenden Information und Vertretung der Interessen des Faches dient.



1998 wurde anlässlich des Historikertags in Frankfurt/M. das historisch-politische Programm des Verlags im Gästehaus der Universität Frankfurt vorgestellt. Neben dem Vorsitzenden des Geschichtslehrerverbands und den meisten Vorsitzenden der Landesverbände konnten zahlreiche Gäste aus Universität, Schule und Schulverwaltung begrüßt werden. Zwei neue Zeitschriften - die "WOCHENSCHAU - Geschichte aus erster Hand" und die "Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer", herausgegeben von zwölf Landesverbänden der Geschichtslehrer, erscheinen seit 1997/98 im Verlag. Weiterhin die Geschichtsreihen "Fundus und Methoden" und "Forum Historisches Lernen".