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Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz

Ein Vergleich der Länder Deutschland, Großbritannien und Schweden

AutorTanja Mayer
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl30 Seiten
ISBN9783640739370
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Alter, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diskriminierung am Arbeitsplatz galt lange Zeit als normal, keiner wunderte sich dar-über, dass beispielsweise Frauen weniger verdienten als Männer oder dass Menschen mit unterschiedlichem Alter auch verschiedene Chancen am Arbeitsmarkt haben. In den letzten Jahren hat jedoch eine veränderte Sichtweise in diesem Bereich eingesetzt, die spätestens seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes 2006 (vgl. AGG 2006) in Deutschland auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Jedoch ist dies keine rein nationale Entwicklung, sondern basiert auf der im Jahr 2000 eingeführten europäischen Gleichbehandlungsrichtlinie (vgl. Verordnung 2000/78/EG). Diese Arbeit widmet sich nun der Altersdiskriminierung im internationalen Vergleich und will aufzeigen, inwieweit internationale Unterschiede in der Wahrnehmung und dem Vorhandensein von Altersdiskriminierung existent sind. Es ist davon auszugehen, dass die verschiedenen Strukturen innerhalb der Länder und die damit einhergehenden normativen Einstellungen zur Arbeit und zum Alter, Auswirkungen auf die Diskriminierung im Alter haben. Diese Arbeit untersucht nun die Altersdiskriminierung in Abhängigkeit der verschie-denen Wohlfahrtsstaatenregime nach Esping-Andersen, da zu erwarten ist, dass die auftre-tenden Unterschiede sich zumindest teilweise durch die Wohlfahrtsstaatentypologie erklären lassen. Hierfür wurden drei Länder ausgewählt, die exemplarisch für die drei Wohlfahrtsstaa-tenregmine stehen: Deutschland, welches das konservative, erwerbsarbeitsbezoge Regime darstellt, Großbritannien, das für das liberale Regime steht und Schweden, das in Esping-Andersens Typologie das sozialdemokratische Regime bzw. den institutionalisierten Wohl-fahrtsstaat vertritt. Im Folgenden werden nun zunächst die begrifflichen und hypothetischen Grundlagen für diese Arbeit, die deduktiv vorgehen wird, gelegt, indem Theorien zur Altersdiskriminierung, die Rentensysteme und Arbeitsmarktstrukturen in den verschiedenen Ländern sowie die drei Wohlfahrtsstaatenregime kurz erklärt werden. Anschließend werden auf dieser Theorie-grundlage Hypothesen aufgestellt, die später anhand des European Social Survey empirisch überprüft werden. Zuletzt werden die aus dieser Auswertung gewonnenen Ergebnisse mit den anfänglichen Annahmen und Theorien nochmals gegenübergestellt.

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