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Die theologische Körpervorstellung der Frühen Neuzeit

Der lange Weg vom Paradies... und zurück?

eBook Die theologische Körpervorstellung der Frühen Neuzeit Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seitenanzahl
19
Seiten
ISBN
9783640165476
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität des Saarlandes (Geschichte), Veranstaltung: PS: Der menschliche und der politische Körper, Sprache: Deutsch, Abstract: (...) Die vorherrschende geistige Prägung des westlichen Europas war noch lange eine christliche. Ihre Einflussnahme erstreckt sich auf das gesamte soziokulturelle Erbe der westlichen Welt. In der Frühen Neuzeit hagelte es förmlich Erklärungsversuche, den menschlichen Körper zu begreifen und zu erforschen. Dabei berief man sich auch hier auf antike Vorbilder, wie dem römischen Arzt Galen oder Hippokrates. Die theologische Anthropologie und Körperkonzeption stand nun neben vielen anderen Konzepten, die teilweise aus ihr hervorgingen oder sogar versuchten sich von dieser abzugrenzen. Dennoch bildet gerade dieses Körperkonzept einen 'Gedankenstrang' aus, der sich noch bis in die Neuzeit erstrecken sollte. Dieses theologische Körperkonzept der frühen Neuzeit war keineswegs einheitlicher Natur, denn auch diese war kulturellen Einflüssen unterworfen. Das göttliche Konzept Mensch sieht sich in einer direkten Kausalitätskette vom biblischen Sündenfall. Dies gilt für die Geschichte aber auch für die physische und gesellschaftliche Verfasstheit des Menschen selbst. Die folgende Arbeit zeigt die Entwicklung der Tradition des christlichen Gedankenguts vom Körper des Menschen bis in die Frühe Neuzeit. Was hat der Sündenfall aus uns werden lassen und wie weicht dies vom ursprünglichen Plan Gottes ab? Als Momentaufnahme einer Ideenwelt die sich bis heute wandelt, steht das Körperkonzept der Frühen Neuzeit für eine Gedankenwelt, die durchsetzt ist von Idealen und tatsächlichen heterogenen Beeinträchtigungen. Spannend, da sich gerade der Katholizismus dadurch auszeichnen wollte, unmittelbares Gedankengut und somit die unmittelbare Wahrheit zu vermitteln. Gerade auf der Schwelle vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit werden sich neben den schon gegebenen Traditionen noch Elemente des Aberglaubens und der Mythen an der Konzeption des Körperbildes beteiligen. In wie weit diese Einflussnahme ging wird zu zeigen sein. Die Zeit zeigt uns wohin die Entwicklung ging: Hexenwahn und Hexenverfolgung. Doch dies würde hier zu weit führen. Statt dessen möchte ich am Ende der Arbeit auf zeitgenössische Lösungsansätze eingehen, um den körperlichen Zustand der 'Zerrissenheit' zu heilen oder mit anderen Worten: 'Wege zurück ins Paradies' aufzeigen

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