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Führt die demografische Entwicklung Deutschlands zu einer Veränderung der sozialen Sicherungssysteme?

Sozialkunde, Sek II

AutorToralf Schenk
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl33 Seiten
ISBN9783640757572
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis4,99 EUR
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gemeinschaftskunde / Sozialkunde, Note: 1,3, Staatliches Studienseminar für Lehrerausbildung Gera (Staatliches Studienseminar für Lehrerausbildung Gera/ Außenstelle Jena), Sprache: Deutsch, Abstract: Den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundenen Belastung der Sozialsicherungssysteme als ein gegenwärtiges Schlüsselproblem sollen die Schüler kennen lernen. Sie untersuchen mit Hilfe verschiedener grafischer Darstellungen den Altersaufbau der Bevölkerung von einer 'Pyramide' (1910) über eine 'zerzauste Wettertanne' (1950/ 1999) bis hin zum 'henkellosen Krug' (2050). Bei einer 'Bevölkerungspyramide' ist jede nachfolgende Generation größer als die vorangegangene, was auf eine höhere Geburtenrate (Fertilität) hinweist, aber auch auf eine hohe Sterblichkeit, denn die Jahrgänge werden nach oben hin immer kleiner. Die 'zerzauste Wettertanne' lässt die tiefen Einkerbungen durch die beiden Weltkriege deutlich werden. Die Altersstruktur ist geprägt durch die geburtenstarken mittleren Jahrgänge und einen schwachen Sockel der unter 25 Jährigen. Der in den 60er Jahren einsetzende Geburtenrückgang wird als Pillenknick bezeichnet. Alle diese Einschnitte wirken bis in die Gegenwart fort, so dass momentan bereits für die kommenden Generationen die Väter und Mütter fehlen. Als Folge werden die jüngeren Jahrgänge immer mehr ausgedünnt, während die stärker besetzten Jahrgänge ins Rentenalter hineinwachsen. Dies führt dazu, dass der Alteraufbau mehr einem 'henkellosen Krug' gleicht, da die mittleren und jüngeren Jahrgänge zugunsten der älteren Jahrgänge abnehmen und sich so der 'Altersquotient' weiter verschlechtert. Ausgehend von diesen Untersuchungsergebnissen suchen die Schüler nach möglichen Ursachen für diese anhaltende Entwicklung. Im engen Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung stehen auch aktuelle Herausforderungen im Bereich der Familienpolitik. 'Es wird immer wieder zutreffend festgestellt, dass das System der Sozialpolitik Familien vielfach benachteiligt.' Während etwa der Unterhalt der älteren Generationen durch sozialpolitische Umverteilung von der Gesellschaft getragen wird, obliegt der Unterhalt der Familien diesen überwiegend selbst. Zugleich profitiert aber die Gesellschaft von den verschiedenen Leistungen der Familie, nämlich allein dadurch, dass durch Kinder die Fortexistenz der Gesellschaft und der Sozialpolitik ermöglicht wird. Mit Hilfe verschiedener Fachaufsätze, Grafiken und Tabellen zur Sicherung und Zukunft der staatlichen Sozialpolitik sollen die Schüler mögliche Ursachen für die demografische Entwicklung erkennen, Auswirkungen auf die Sozialsicherungssysteme benennen und nach Lösungsstrategien suchen.

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