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Geschlechterverhältnisse im Wandel - Wird das Vereinbarkeitsmodell der Versorgerehe vom Modell des erwerbstätigen Erwachsenen in Deutschland abgelöst?

Wird das Vereinbarkeitsmodell der Versorgerehe vom Modell des erwerbstätigen Erwachsenen in Deutschland abgelöst?

eBook Geschlechterverhältnisse im Wandel - Wird das Vereinbarkeitsmodell der Versorgerehe vom Modell des erwerbstätigen Erwachsenen in Deutschland abgelöst? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Seitenanzahl
25
Seiten
ISBN
9783638865340
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1.3, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Veränderungsdynamiken europäischer Sozialstaaten im Kontext der Globalisierung, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der wachsende Trend zur lebenslangen Kinderlosigkeit oder Ein-Kind-Familie in Deutschland ist derzeit Inhalt vieler Schlagzeilen der Printmedien. Mit Titelthemen wie ' Jeder für sich - Wie der Kindermangel eine Gesellschaft von Egoisten schafft' oder schlicht 'Das deutsche Volk stirbt aus', versuchen die Medien auf ein bereits Jahrzehnte anhaltendes Problem in der Gesellschaft aufmerksam zu machen - dem demographischen Wandel. Die Geburtenziffer in Deutschland schwankte in den letzten 20 Jahren zwischen 1,3 und 1,4 Kinder pro Frau und liegt derzeit bei 1,34.1 Um die Reproduktion der Bevölkerung jedoch zu gewährleisten, müsste die Geburtenrate bei zwei oder mehr Kindern pro Familie liegen, da eine anhaltend hohe Geburtenrate eine gesamtgesellschaftliche Grundfunktion übernimmt, den Erhalt und die Sicherung des sozialen Sicherungssystems, da dieses auf Grundlage des Generationsvertrags basiert.

Die Ursachen des sich wandelnden generativen Verhaltens der Gesellschaft sind sowohl vielfältig als auch miteinander verknüpft, so spielen die Pluralisierung der familialen Lebensformen, die Möglichkeit der Empfängnisverhütung und die wachsende Erwerbstätigkeit von Frauen eine wesentliche Rolle.2 Zudem sind die egozentristische Lebensplanung und die finanzielle (Un-) Sicherheit Faktoren, die die Entscheidung zum Kind erheblich beeinflussen oder gar beeinträchtigen können. Nach Angaben einer neusten Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach entschieden sich 44 % der Befragten keine Kinder zu bekommen, da sie auch ohne Kind mit ihrem Leben zufrieden sind.3 Weitere 40 % der Kinderlosen und 45 % der befragten Eltern möchten keine Kinder bzw. kein weiteres Kind, aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren bzw. sich ein Kind nicht leisten zu können.4

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