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Liberia - Genese eines 'failed state'-Konfliktes

Genese eines 'failed state'-Konfliktes

AutorUte Badulescu
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl28 Seiten
ISBN9783638871860
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 2,0, Universität Regensburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Konfliktherde der Weltpolitik, 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum gilt Liberia als zerfallener Staat (failed state)? Warum kam es in Liberia, mit einer Verfassung (1822) angelehnt an die US Verfassung überhaupt zu einem Staatszerfallsprozess In der Arbeit soll untersucht werden, ob unter Präsidentin Johnson-Sirleaf Liberia tatsächlich weiterhin ein typischer failed state ist oder ob sie die Richtige ist, um die Möglichkeit zu nutzten den Staatszerfallsprozess umzukehren. Um überhaupt eine solche mögliche Tendenz aufzeigen zu können, muss in einem ersten Schritt zunächst ein grundlegender Kriterienkatalog für einen failed state anhand einer Abgrenzung zu schwachen Staaten und zerfallenden Staaten erstellt werden. Anhand diesem sollen in einem zweiten Schritt die Gründe für die Entwicklung Liberias in einen failes state untersucht werden. Dieser Schritt ist notwendig, da nur unter der Kenntnis der Ursachen eine adäquate Lösung für das failed state Problem Liberias möglich ist und bis heute die Ursachen noch immer präsent sind. Aus diesem Grund müssen die Ursachen genau dargestellt werden. Darauf aufbauend soll festgelegt werden, warum sich Liberia zu einem failed state entwickelte. Erst im nächsten Schritt soll mit Hilfe der vorangegangenen Erkenntnisse eine Tendenz aufgezeigt werden, ob Liberia im Jahr 2006 tatsächlich noch immer ein failed state ist und welche Chancen und Möglichkeiten durch die Präsidentin Johnson-Sirleaf bestehen, Liberia zu stabilisieren. Die Forschung über den failed state Komplex gilt als noch relativ junge Forschungsrichtung in den internationalen Beziehungen, die Anfang der 90er Jahre fast mit dem Ende des Kalten Krieges aufkam. Das State Failure Project, 1994 von Al Gore ins Leben gerufen, wie auch andere Ansätze versuchen den failed state anhand von Indikatoren und Abgleichen von Datensätzen aufzuweisen. Wiederum andere vertreten den Ansatz, dass der Staatszerfall ein Prozess und nicht anhand von Indikatoren festzulegen ist. Das Spektrum der zerfallenen Staaten gilt als sehr weit gefächert und aus diesem Grund soll in dieser Arbeit nur ein Idealtyp im weberischen Sinne entworfen werden. Hilfreich für die Erstellung der Idealtypen waren Annette Büttners 'Staatszerfall als neues Phänomen der internationalen Politik', die den Staatszerfall unter dem Aspekt von kommunikativem Handeln und Neorealismus beleuchtet, und der Aufsatz von Ulrich Schneckner, 'Staatszerfall als globale Bedrohung', welcher die Prozessfaktoren von Staatszerfallsprozessen darstellen.

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