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Der norwegische 'Eismeerimperialismus' als Erscheinung der norwegischen Außenpolitik in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts

eBook Der norwegische 'Eismeerimperialismus' als Erscheinung der norwegischen Außenpolitik in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
26
Seiten
ISBN
9783640567287
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
8,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut), Veranstaltung: Nordeuropa in der Zwischenkriegszeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die norwegische Außenpolitik richtete sich im XX. Jahrhundert, vor allem zwischen den beiden Weltkriegen, auf eine erneute Herrschaft über Grönland, Spitzbergen und auf Gebiete des Nord- und Südpols, wobei im Mittelpunkt der norwegisch-dänische Konflikt um Grönland stand. Diese Politik wird in der internationalen Geschichte auch als norwegischer ,,Eismeerimperialismus' bezeichnet. Die politischen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem norwegischen ,,Eismeerimperialismus', insbesondere in der Zwischenkriegszeit, sind Gegenstand dieser Arbeit. Der Historiker Martin Moll nimmt eine komplexe und detaillierte Betrachtung und Wertung dieser Ereignisse vor. Seine Arbeit ,, Wer beerbt Erik den Roten? Der Streit um Grönland 1920 - 1945 und sein Austrag: Vom Haager Gerichtshof zur versuchten Revision mit Hitlers Deutschland als Partner' 1 ist weitgehend Grundlage der vorliegenden Ausarbeitung. Der Besitz Grönlands als größter Insel der Welt mit mehr als zwei Millionen km² hat sowohl zunehmende ökonomische als auch strategische Bedeutung. Geografisch gehört Grönland mit seiner Ausdehnung von 59°46` nördlicher Breite bis 83° 46`nördlicher Breite zu Nordamerika. Die Insel war in früherer Zeit vor allem für den Fischfang, Robben - und Walfang sowie für Pelztierjäger ertragreich. Sie verfügt aber auch über Bodenschätze, deren voller Umfang erst nach dem Zweiten Weltkrieg erkannt worden ist. Veröffentlichungen zum Grönlandstreit 2 enden überwiegend mit dem Haager Urteil vom 05.04.1933. Oslo unterwarf sich diesem Urteil des Internationalen Gerichthofs, der zu Gunsten Dänemarks entschied. Die Könige Haakon VII. und sein Bruder Christian X. von Dänemark wechselten aus Anlass der Streiterledigung freundschaftliche Telegramme. Ohne militärische Konflikte wurde der Streit um Grönland beendet. Mit dem Haager Spruch hatten norwegische Expansionsbestrebungen ,,eine empfindliche Niederlage erlitten, doch war das Thema Grönland (in Norwegen) damit keineswegs vom Tisch.' 3 ,sondern flammte in den Jahren vor und während des Zweiten Weltkrieges erneut auf.

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