Sie sind hier
E-Book

Die Genese der Handelsplätze an der südwestlichen Ostseeküste

eBook Die Genese der Handelsplätze an der südwestlichen Ostseeküste Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
48
Seiten
ISBN
9783640657100
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
11,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Archäologie, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Veranstaltung: Frühmittelalterliche Handelsplätze im Ostseegebiet, Sprache: Deutsch, Abstract: ADAM VON BREMEN beschrieb im ausgehenden 11. Jahrhundert das Emporium Wollin als die größte aller Städte, in der Händler aus allen Gegenden der Welt zusammen kamen, um ihre Waren umzuschlagen. Sie besaßen alle das gleiche Niederlassungsrecht und konnten ihrem Glauben im Privaten frei nachgehen. Wollin, das sagenumwobene Vineta, verfügte zu dieser Zeit über eine Burg, ein comes vici vetrat den Fürsten am Ort und ein 'Vulkanstopf' wies den Fremden den Weg. Im Folgenden soll versucht werden, zu ergründen, wie und unter welchen historisch-politischen wie auch ökonomisch-geographischen Voraussetzungen jene nicht-agrarischen Siedlungen entstanden sind, deren Funktion vorrangig und von Beginn an der Fernhandel war und die in der Regel im ausgehenden 10. Jahrhundert aufhörten zu bestehen. Es sind dies Orte wie Menzlin, Groß Strömkendorf, Haithabu, Ralswiek, als Sonderfall Wollin, ferner Rostock-Dierkow, Bardy-Swielubie, Truso, Birka und viele weitere, teils unentdeckte mehr. Alle diese Seehandelsplätze oder Ports-of-Trade entstanden nicht von vornherein in ihrer in historischen Quellen überlieferten Größe und Struktur; befestigt war keine von ihnen in ihrer frühesten Siedlungsphase. Überhaupt kennzeichnet sie eine auffallende Distanz zu vermutlich zeitgleichen Burgen. Es soll hier versucht werden, einige Charakteristika eines Siedlungstypes aufzuzeigen, der in dieser Form zwischen der 1. Hälfte des 8. und dem ausgehenden 10. Jahrhundert bestanden hatte. Wie entstanden diese Siedlung? Wer war daran beteiligt? Worin liegen die Gründe ihres Verschwindens gegen Ende des 10. Jahrhunderts? Nach einem knappen Einblick in die Forschungs- und Handelsgeschichte sollen einige Emporien vorgestellt und deren strukturelle Gemeinsamkeiten aufgezeigt werden. In einem nächsten Schritt gilt es, Forschungsmodelle, die das Phänomen der Handelsplatzgenese erklären zu können beanspruchen, vorzustellen und zu kritisieren, um abschließend die gewonnenen Erkenntnisse zusammen zu führen und einen Erklärungsansatz anzubieten.

Kaufen Sie hier:

E-Book Tabs

Weitere E-Books zum Thema: Archäologie - Kulturanthropologie

Weitere Zeitschriften

ARCH+.

ARCH+.

ARCH+ ist eine unabhängige, konzeptuelle Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. Der Name ist zugleich Programm: mehr als Architektur. Jedes vierteljährlich erscheinende Heft beleuchtet ...

Archiv und Wirtschaft

Archiv und Wirtschaft

Fachbeiträge zum Archivwesen der Wirtschaft; Rezensionen Die seit 1967 vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft "Archiv und Wirtschaft" bietet Raum für ...

caritas

caritas

mitteilungen für die Erzdiözese FreiburgUm Kindern aus armen Familien gute Perspektiven für eine eigenständige Lebensführung zu ermöglichen, muss die Kinderarmut in Deutschland nachhaltig ...

crescendo

crescendo

Die Zeitschrift für Blas- und Spielleutemusik in NRW- Informationen aus dem Volksmusikerbund NRW - Berichte aus 23 Kreisverbänden mit über 1000 Blasorchestern, Spielmanns- und Fanfarenzügen - ...

dental:spiegel

dental:spiegel

dental:spiegel - Das Magazin für das erfolgreiche Praxisteam. Der dental:spiegel gehört zu den Top 5 der reichweitenstärksten Fachzeitschriften für Zahnärzte in Deutschland (laut LA-DENT 2011 ...

der praktiker

der praktiker

Technische Fachzeitschrift aus der Praxis für die Praxis in allen Bereichen des Handwerks und der Industrie. “der praktiker“ ist die Fachzeitschrift für alle Bereiche der fügetechnischen ...

DGIP-intern

DGIP-intern

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) für ihre Mitglieder Die Mitglieder der DGIP erhalten viermal jährlich das Mitteilungsblatt „DGIP-intern“ ...