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Die Kapitolinische 'Amor und Psyche'-Statuengruppe und deren Rezeption bis in das 19. Jahrhundert

AutorLina Gebhardt
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl53 Seiten
ISBN9783656767053
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,99 EUR
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Bachelorarbeit wird die 'Amor und Psyche'-Statuengruppe auf ihre rezeptionsgeschichtliche Entwicklung untersucht. Dabei wird zunächst das hellenistische Original beziehungsweise die römische Kopie betrachtet. Der Zeitraum der Rezeption umfasst die Nachbildungen in der Antike bis in die Neuzeit. Dabei wird die Entwicklung in der europäischen Kunstgeschichte bis zum 19. Jahrhundert eingegrenzt. Einen zeitlichen Rahmen zu ziehen, ist immer ein schwieriges Unterfangen. Denn das Motiv der umarmenden Gruppe ist in allen Zeiten existent und auch nach dem 19. Jahrhundert finden sich viele Reproduktionen der Gruppe. Der Schwerpunkt der Darstellungen konzentriert sich hauptsächlich auf das 17. und 18. Jahrhundert. Das Märchen von Amor und Psyche ist in der Antike verwurzelt und wurde in der Neuzeit immer wieder neu interpretiert. Der Mythos beschäftigte nicht nur die Archäologie und die Kunstgeschichte, sondern auch andere wissenschaftliche Bereiche, wie die Psychologie, Literaturwissenschaften und die Philosophie. Die vorliegende Studie richtet ihr Augenmerk gezielt auf die kunsthistorische Forschung und deren Deutungsansätze. Ausgewählte Stücke sollen die formale und inhaltliche Anlehnung am antiken Vorbild zeigen. Zusätzlich werden die bewussten Neufassungen des Originals angesprochen. Ein komplettes Werk über die Entwicklung der Amor und Psyche-Geschichte und ihrer Darstellungen steht noch aus. Die berühmte Kapitolinische Gruppe ist in der Klein- und Großplastik vertreten. Das apuleische Märchen kann nicht als ursprüngliche Quelle der Statuengruppe gesehen werden, sondern es gab bereits Vorläufer in der antiken Kunst. Der Psyche-Mythos muss in der Antike fest verankert gewesen sein, denn die Darstellungen zeigen einzelne Szenen der literarischen Vorlage. In den nachfolgenden Kapiteln wird die bekannte Geschichte von Lucius Apuleius (um 124-180) nacherzählt und untersucht, inwiefern die Kapitolinische Gruppe Bezug auf die Erzählung nimmt. Auf die Vorläufer der hellenistischen Umarmungsgruppe in der römischen und griechischen Kunst wird ebenfalls eingegangen. In der Antike findet eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte statt. Griechische Werke werden in der römischen Kaiserzeit zitiert. Antike Nachbildungen der römischen Amor und Psyche-Kopie werden vorgestellt. Im Anschluss erfolgt die rezeptionsgeschichtliche Entwicklung bis in das 19. Jahrhundert. Beispiele u.a. aus der Plastik und Malerei werden zur Untersuchung herangezogen.

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