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Die Sprachenfrage nach der Unabhängigkeit. USA und Lateinamerika im Vergleich

AutorDaniela Wienhold
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2005
Seitenanzahl26 Seiten
ISBN9783638352918
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 1, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Romanische Sprachen und Literaturen), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erreichen die nordamerikanischen Staaten² und Lateinamerika¹ ihre Unabhängigkeit von der Kolonialmacht. Eigenständige Staaten mit eigenen Verfassungen werden gegründet. Die ehemaligen Kolonien werden politisch unabhängig. Es stellt sich nun die Frage ob diese politische Unabhängigkeit auch eine sprachliche Unabhängigkeit mit sich bringen kann, obwohl die Sprache des Mutterlandes zum Großteil auch die eigene ist. Gibt es andere Möglichkeiten der sprachlichen Abgrenzung als die Einsetzung einer fremden Sprache, die in der Durchführung völlig unmöglich wäre? Gerade für die Literatur spielt diese Frage eine große Rolle, denn sie besteht aus Sprache und ist ein Träger von Kultur. Und diese Kultur gilt es neu zu definieren, oder auch zu erschaffen im Hinblick auf eine eigene Identität des neuen Staates. Daher scheint es einleuchtend, dass neben Politik und Wirtschaft auch die Sprachenfrage die damaligen Denker, Gelehrten und Staatsmänner bewegt. Die Sprache also als wichtige Ingredienz im jungen Land das sich vom ehemaligen Besatzer abgrenzen möchte. Dieses Thema fand einen Platz auf beiden Seiten des amerikanischen Kontinents, auch wenn es auf unterschiedliche Art zur Sprache kommt. In Lateinamerika kamen, zumindest Teile dieser Debatte, für die Öffentlichkeit zugänglich zur Sprache. Diese berühmte P olemik wurde über die chilenische Presse von den zwei oft gegenübergestellten Persönlichkeiten in diesem Thema ausgetragen: Andés Bello und Domingo Faustino Sarmiento. Aber nicht nur diese beiden machten sich ausführlich Gedanken zur spanischen Sprache in Lateinamerika. Auch einige Zeit später gab es einen Universalgelehrten, der sich in einer für diese Zeit äußerst innovativen Weise der Sache widmete: Rufino José Cuervo. Auf der anderen Seite, in Nordamerika, geht es zwar etwas leiser zu, jedoch nicht minder durchdacht. Heraus ragt hier der berühmte Noah Webster, den die meisten heute nur noch als Namen für ein Wörterbuch kennen.

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