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E-Book

Die Warnecke Diät

Das sensationelle Low-Carb-Ernährungskonzept vom Arzt und Spitzensportler

AutorMark Warnecke
VerlagSüdwest
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl144 Seiten
ISBN9783641036102
FormatePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Das Geheimnis des ältesten Weltmeisters aller Zeiten

Mark Warnecke gewann bei der Meisterschaft über 50-Meter-Brustschwimmen die Goldmedaille und wurde ältester Weltmeister aller Zeiten. Geholfen hat ihm dabei seine Ernährungsumstellung. Er nahm 18 Kilo ab und trainierte dennoch bei voller Leistung auf Gold. Sein Diätkonzept beruht auf einer gesunden, kohlenhydratarmen Ernährung, die in der Startphase durch ein Pulver auf der Basis hochwertiger Eiweißbausteine unterstützt wird. Die Fettverbrennung läuft im idealen Bereich und die Pfunde purzeln. Das effektive Ernährungskonzept des Arztes und Leistungssportlers gewährleistet die volle Einsatzfähigkeit, weil die stoffwechselaktive und kalorienverbrennende Muskelmasse trotz Gewichtsverlust erhalten bleibt.
Das neue Diätbuch von Mark Warnecke basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und bietet eine Vielzahl unkomplizierter und alltagstauglicher Gerichte mit einem großen Angebot für alles, was man ins Büro oder für unterwegs mitnehmen kann



Der Mediziner und Schwimmprofi Mark Warnecke arbeitete neben seiner sportlichen Tätigkeit an der Orthopädischen Universitätsklinik in Bochum, größtenteils in der unfallchirurgischen Abteilung. Seit über 10 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Aminosäuren und Ernährungsoptimierung im Sport und lässt diese Erkenntnisse in sein Ernährungskonzept einfließen. Weiterhin unterstützt er das Ärzteteam des Deutschen Schwimmverbandes. Im Jahre 2005 gewann er die Goldmedaille in 50 m Brust und wurde damit ältester Schwimmweltmeister aller Zeiten.

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Leseprobe
Das Warnecke Konzept

Damit eine Diät funktioniert, muss sie sich problemlos in den Alltag integrieren lassen. Komplizierte Vorgaben wird niemand lange befolgen. Wer aber motiviert ist, den richtigen Umgang mit Lebensmitteln lernt und sich an einfache Regeln hält, wird Erfolg haben. Das Diätkonzept von Mark Warnecke setzt dies um und wird Sie auf Ihrem Weg zum Wunschgewicht begleiten.

Mein Weg zum Ziel
Als Hochleistungssportler und Arzt sollte Diät eigentlich kein Thema für mich persönlich sein, zumindest nicht für meinen eigenen Körper, aber weit gefehlt. Im Dezember 2004, nach den Kurzbahn-Europameisterschaften im Schwimmen, brachte ich sagenhafte 116,9 kg bei einer Körpergröße von 187 cm auf die Waage. Ein Gewicht, das sich nicht mehr mit Muskelmasse oder schwerem Knochenbau wegdiskutieren ließ.

Obgleich ich wegen meines Berufs als Arzt viel über Kalorien und die Stoffwechselfunktionen im Körper weiß, gelang es mir in der Vergangenheit nicht, mich selbst so weit einzustellen, dass ich ohne Figurprobleme durch den Alltag kam. Ein Diätmodell mit »mehr Sport« konnte wohl nicht die Lösung sein, denn immerhin trainierte ich zwischen drei und vier Stunden täglich. Ich musste erkennen, dass es nur einen Grund für mein Übergewicht gab: Ich aß einfach von dem Falschen zu viel.
10 kg abnehmen in sieben Tagen und andere Werbebotschaften sind nichts weiter als Versprechungen, die damit spielen, dass es keine Ernährungsfehler gibt. Sie gaukeln uns eine Wunderwaffe vor, die ohne Bewegung und Veränderung des Lebensstils funktionieren soll. Natürlich nimmt man ab, wenn man jeden Tag Eisbein und Pommes gegessen hat und dann zwei Wochen nur von Gemüsebrühe lebt. Da man aber nicht gelernt hat, wie man richtig isst und danach wieder zu seinen alten Essgewohnheiten zurückkehrt, wiegt man nach einiger Zeit umso mehr.

Ausgeglichene Energiezufuhr

Ganz gleich, welche Veranlagung man hat, dick wird man erst, wenn man mehr Kalorien isst, als der Körper benötigt. Wenn ich immer 100 Stundenkilometer mit meinem Auto fahre und dieses 8 l Benzin dafür benötigt, wird der Tank irgendwann überlaufen, wenn ich für 100 km immer 8,5 l tanke. Umgekehrt ist der Tank trotz Tanken irgendwann leer, wenn ich immer 100 km fahre, aber jedes Mal nur 7,5 l hineinfülle. Dies alles geht eine Zeit lang gut, weil der Tank so wie der Körper nach oben und unten jeweils gewisse Reserven hat. Unser heutiges Essverhalten und auch nicht zuletzt die massive Werbung lassen uns aber leider selbst größere Missstände in der Nahrungszusammenstellung nicht mehr so leicht erkennen.
Um zu erleben und vielleicht auch zu verstehen, wie einfach und gut schmeckend »gesund« sein kann, habe ich dieses Kochbuch geschrieben.

Für einen langfristigen Diäterfolg hilft es also nur, seine Ernährung und am besten auch seinen kompletten Lebensstil langfristig umzustellen und den eigenen Essfehlern auf den Grund zu gehen. Mir hat es dabei viel geholfen, meinen Alltag einmal ganz gezielt unter die Lupe zu nehmen. Ich habe dabei so manche Schwachstelle entdeckt - und genau hier konnte ich dann ansetzen und etwas verändern.

Mein Weg zum Ziel
Mit der wichtigste Punkt war, mir einzugestehen, dass ich etwas falsch gemacht habe und ich nahm mir vor, diesen Fehler zu beheben. Nach dieser Einsicht hat meine Diät schließlich funktioniert.

Sport als Ergänzung
Bei mir war nicht der Sport der Schlüssel zum Erfolg, sondern die richtige Kalorienmenge für meinen Bedarf. Ich musste lernen, mich daran zu halten, weniger zu essen, als ich verbrauche. Sport ist also weder die Universallösung beim Abnehmen, noch die alleinige »Fettkiller«-Methode.
Wer die Diät allerdings durch Sport begleitet, unterstützt seinen Stoffwechsel und die Fettverbrennung. Da durch eine sportliche Betätigung im Ausdauerbereich Kalorien verbrannt werden, kann man die Kalorienmenge in der Diätphase erhöhen, was das Abnehmen wiederum leichter macht. Wichtig ist nur: nicht kurz und hart Sport treiben, sondern lang (45 Minuten am Stück) und locker (also bei ca. 130 Pulsschlägen pro Minute). Nur diese Art von Ausdauersport verbrennt auch effektiv die Fettreserven. Kurze, harte Belastungen geben einem zwar das Gefühl, etwas für seinen Körper getan zu haben, gehen allerdings verstärkt nur auf die Glykogenspeicher und lassen das Fett da, wo es ist.

Warum zu dick?
Nie war das Thema Diäten so aktuell wie heute und es wird immer aktuell bleiben. Das medizinisch größte Problem für die Menschen wird in der Zukunft die Bekämpfung von Krankheiten sein, die durch Fehl- bzw. Überernährung verursacht werden. Das so genannte Wohlstandssyndrom (metabolisches Syndrom genannt) hat mittlerweile schon Kinder erreicht. Ein Zustand, den es zu ändern gilt.
In den letzten Jahrtausenden hat sich unser Essverhalten schneller verändert als wir uns daran anpassen konnten. Von einem Big Mäc Menü XXL konnte man sich früher zwei Tage ernähren. Heute dient es teilweise als Zwischenmahlzeit. Früher musste der Mensch sich bewegen, um an Nahrung zu kommen, heute brauche ich lediglich ein Telefon. Übergewicht hat also in den meisten Fällen nur zwei Hauptursachen, über die man sich klar werden muss. Zum einen isst man zu viel, zum anderen das Falsche. Bei den meisten übergewichtigen Menschen trifft leider die Kombination von beiden Haupternährungsfehlern zu.
Die Auswirkungen der Fehlernährung sind am deutlichsten daran zu erkennen, dass in Deutschland immer mehr Kinder und jugendliche an ernährungsbedingtem Diabetes, Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten und sogar Arterienverkalkung leiden.
Wer kennt diese Situation nicht: Man hat mal wieder völlig über die Stränge geschlagen und reduziert dann zum Ausgleich die nächsten Mahlzeiten drastisch oder lässt sie gar ganz ausfallen. Mit jedem Bissen stellt sich ein schlechtes Gewissen ein und man fühlt sich schlecht. Ein Teufelskreis beginnt, weil man irgendwann zur Aufheiterung zu Schokolade und Chips greift.

Motivation ist das A und O
Gerade bei Menschen mit viel »Diäterfahrung« stellt sich beim Abnehmen schnell eine Frustration ein. Eigentlich ist einem alles bekannt, doch es funktioniert nicht. Auch ich kenne diese Frustration noch sehr genau von meinen früheren Diätversuchen. Die Lösung für mein Problem kam erst, als mir klar wurde, dass es für den dauerhaften Erfolg nicht reicht, alles zum

Wissen alleine reicht nicht
Dass eine Fehlernährung nicht unbedingt etwas mit Unwissenheit zu tun hat, zeigt das Phänomen, dass selbst Ernährungswissenschaftler und Ärzte davon betroffen sind.

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