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Feminismus im Islam und Frauenbewegungen im Modernisierungsprozess der Türkei

AutorCelal Yesilcayir, Corinna Baspinar
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl20 Seiten
ISBN9783640397631
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: keine, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden Modelle feministischer Bewegungen in islamisch geprägten Ländern dargestellt. Dabei wird der Feminismus in der Türkei ab Kapitel 4 gesondert behandelt, da sich in der Türkei seit Atatürk westliche Einflüsse in Politik und Gesellschaft bemerkbar machen. Insofern kann man den türkischen Feminismus nicht mit den feministischen Bewegungen anderer islamischer Länder gleichsetzen. Neben einer Erläuterung des Begriffes `Feminismus` und einem kurzen Aufriss der Geschichte des Islam, werden die Rolle der Frau im Koran sowie deren Auslegung diskutiert. Dabei werden die unterschiedlichen Bestrebungen der Frauenbewegungen und deren Versuch aus einer patriarchalischen Gesellschaft auszubrechen dargestellt. Die unterschiedlichen Sichtweisen werden sowohl aus eigener Perspektive als auch aus westlicher Perspektive beleuchtet, um ein möglichst nachvollziehbares Bild zu zeichnen. Innerhalb der Türkei haben sich seit 1923 unterschiedliche Richtungen des Feminismus ausgeprägt: Dazu gehören Bewegungen unter dem `Deckmantel` des Islam sowie westlich orientierte Organisationen. Diese vielfältigen Richtungen sind aufgrund der politischen Hintergründe im Besonderen innerhalb der Türkei, aber auch in anderen islamischen Ländern entstanden. In einem Fazit werden die unterschiedlichen Frauenbewegungen einander gegenüber gestellt, um festzustellen, dass Parallelen schwerlich zu ziehen sind, da aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Voraussetzungen jeweils unterschiedliche Bestrebungen entstanden sind, die es zu erreichen gilt. Gemeinsam ist allerdings den meisten Feministinnen dieser Länder, dass sie sich entgegen mancher Vorurteile nicht aus dem westlichen Feminismus der 1970er Jahre heraus entwickelt haben, sondern dass sie sich teilweise schon viel früher ihren eigenen Weg gebahnt hatten. Sicherlich mit einem sich gegenseitig bedingenden Einfluss später auch durch den Westen.

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