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Friedrich der Große im Spiegel des Nationalsozialismus

Das Friedrich-Bild von Adolf Hitler und Joseph Goebbels

eBook Friedrich der Große im Spiegel des Nationalsozialismus Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seitenanzahl
18
Seiten
ISBN
9783638060851
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Preußen im 18. Jahrhundert, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit stellt die persönlichen Aufzeichnung zu Friedrich II. in den Tagebüchern von Joseph Goebbels seinen und Hitlers öffentlichen Äußerungen über denselben gegenüber. Es wird dabei die Frage gestellt, inwieweit sich die Friedrich-Bilder unterschieden und ob sich im Lauf der Zeit eine qualitative oder quantitative Veränderung der Friedrich-Rezeption in Goebbels Tagebüchern, oder in den öffentlichen Äußerungen findet und wie sich eine solche erklären lässt. 'Friedrich der Große hat einen Krieg 7 Jahre durchgehalten. [...] Hätte er damals den Kopf
verloren und einen feigen Frieden unterzeichnet, dann wäre Preußen niemals zur Weltmacht
emporgestiegen. Politik wird viel mehr mit dem Charakter als mit dem Verstande gemacht.
Und dem Mutigen gehört die Welt!'
Diese fatale Schlussfolgerung aus dem Tagebuch von Joseph Goebbels - niedergeschrieben
bereits am 16. September 1932 - vermittelt einen ersten Eindruck der Rezeption Friedrichs
des Großen im nationalsozialistischen Denken. Überhaupt unterlag die Figur des berühmten,
preußischen Königs in der Vergangenheit einer ganzen Reihe von Vereinnahmungen, ebenso
wie Ablehnungen. Dies mag, neben seiner historischen Wirkungsmacht, nicht zuletzt an
seinem ambivalenten Wesen liegen, das stets ein breites Spektrum an Interpretationen zuließ,
oder vielleicht geradezu herausforderte. War Friedrich Philosoph auf dem Thron, ein
Antimachiavell? Oder war er vielmehr der skrupellose Machtmensch, ein neuer Alexander,
der Preußen ohne Rücksicht auf Verluste ins Konzert der europäischen Mächte führen wollte?
Die Frage wird wohl immer unbeantwortet bleiben und sei es nur, weil keine der
Beschreibungen ausreicht um Friedrich II. zu charakterisieren. Allerdings verraten
Interpretationen stets auch etwas über den Interpreten. Dies gilt insbesondere dann, wenn die
Deutung besonders einseitig ausfällt, wie im Falle des Nationalsozialismus, der die Figur
Friedrichs des Großen ganz unzweifelhaft auf unzulässige Weise vereinnahmte. Doch welche Rolle spielte Friedrich II. tatsächlich im Geschichtsbild der
nationalsozialistischen Größen? Wann und wie wurde er zur Legitimation des eigenen
Handelns herangezogen und unterlag dies, über die wechselvolle Geschichte des Dritten
Reiches hinweg, einer signifikanten Veränderung?

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