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Handbuch Eisenbahninfrastruktur

VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl990 Seiten
ISBN9783540317074
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis209,00 EUR

Das Handbuch für kundige Leser und Studierende. Vernetzte Kapitel erläutern die Grundlagen und Zusammenhänge der Eisenbahninfrastruktur sowie der Interaktion von Infrastruktur und Fahrzeug in Maß und Zahl. Die knappe, fakten- und detailreiche Darstellung mit Bildern, Zeichnungen, Diagrammen und Tabellen ermöglicht den schnellen Zugriff auf gesuchtes Wissen. Leser erhalten in umfassenden Kapiteln zu anderen Gewerken fundierten Erkenntniszugewinn. In ausführlichen Anhängen: anerkannte Verfahren und Berechnungen, umfangreiches Datenwerk. Zu jedem Kapitel: Richtlinien der DB AG, nationale/europäische Normen sowie aktuelle Literaturangaben.



Professor Dr.-Ing. Lothar Fendrich studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Aachen und begann seine Berufstätigkeit bei der DB. 1980 promovierte er an der TU München, Fakultät Bauingenieur- und Vermessungswesen. Von 1985 bis 1990 war Prof. Fendrich Generalbevollmächtigter der Firma Stahlberg, Roensch in Hamburg und Duisburg. Von 1990 bis 1995 war er Hauptabteilungsleiter Oberbau, Tiefbau, Bahnübergänge und Bau in der Zentrale der DB, der DR und DB AG; anschließend als Direktor der Fa. GEISMAR in Paris tätig. Bis 2010 war Prof. Fendrich Vorstand Unternehmensentwicklung der SPITZKE AG in Großbeeren/Berlin. Er ist derzeit Geschäftsführer der SPITZKE Development B.V. in Utrecht.

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Leseprobe

3 Eisenbahndämme und Einschnitte (S. 75-76)

3.1 Einführung
Erdbauwerke bestehen i.d.R. nur aus natürlichen Stoff en, die meist in der unmittelbaren Nähe gewonnen wurden. Sie zeichnen sich aus durch Langlebigkeit und verträgliche Eigenschaft en zur Umwelt. Wesentlich ist, dass der eingebaute Boden jederzeit bei Umbauten ohne Verlust wieder eingebaut oder ergänzt werden kann. Diesen Ansprüchen genügen Beton, mit Zement injizierte Böden und Einbauten von Geotextilien nicht. Ihr Ausbau bedeutet Entsorgung als Abfall. Es ist das Anliegen des Kapitels, darauf hinzuweisen, zukünft ig nur dort solche Hilfsstoff e einzusetzen, wo es unumgänglich ist. Den nachfolgenden Generationen darf eine Explosion der Abfälle und die aufwändige Aufbereitung großer Abfallmengen nicht zugemutet werden.

Der Beitrag soll nicht der Wiedergabe bestehender Vorschrift en und Richtlinien dienen, sondern diese Kenntnisse voraussetzen. Nur im Fall erkennbarer Widersprüche wird darauf Bezug genommen. Die Grundkonzeption des Buches legt fest, dass der Schwerpunkt der Betrachtungen die Vermittlung von Erfahrungen ist. Dies bedeutet eine starke Betonung der Analyse von Schadensfällen und der daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen. Als Ingenieur ist man geneigt, bei einem Schaden zuerst Fehler in der Berechnung der Konstruktion zu suchen. Bei nüchterner Betrachtung lässt sich jedoch erkennen, dass die Technologie mit den zum Einsatz kommenden Geräten häufi g wegen der Nebenwirkungen die Ursache für erhebliche Auswirkungen auf nicht geplante Veränderungen des Bauzustandes, d.h. auch eine Hauptursache der Schadensauslösung sind.

Die Herstellung der Erdbauwerke ist immer als ein Eingriff in natürliches Gelände zu betrachten. Mit dem Wachsen der Forderungen nach dem Schutz der Natur dürfen Erdbauwerke nicht nur als Zweckbauten ausgebildet werden, sondern müssen auch ästhetische bzw. landschaft sgestalterische Anforderungen erfüllen. Die Einbindung in die Topographie des Geländes ist zwangsläufi g eine Störung des natürlichen Gleichgewichts hydrologischer und geologisch bedingter Standortbedingungen. Je höher das Erdbauwerk gestaltet werden soll und je mehr die Anforderungen daran wachsen, umso deutlicher müssen geologische, hydrologische und baugrundtechnische Gutachten die Wechselwirkungen Bauwerk –Baugrund des Standortes analysieren und die entsprechenden Schlussfolgerungen zur bautechnischen Lösung vorgeben.

Ein meist unterschätzter Faktor ist die Inhomogenität des Baugrundes bezüglich der anstehenden Böden, des Wasserangebots und der Auswirkungen, die durch die Errichtung des Bauwerkes entstehen. Was kann uns besser deutlich machen als Schadensfälle, ob unsere Prognosen richtig sind bzw. ob die Grundlagen nach denen wir bewerten – also unsere Vorschrift en und Erfahrungen – ausreichend waren. Sie sind die Quelle, die Anforderungen an Konstruktion, Material und Funktion immer weiter zu entwickeln. Umso mehr sollte jeder Auft raggeber daran interessiert sein, einen Schadensfall nach Ursachen und Versäumnissen zu publizieren. Da das Eingeständnis eigenen Versagens heute nicht ungefährlich für die Erhaltung der Arbeitsstelle ist, werden viele wichtige Erkenntnisse als betriebseigenes Know-how zurückgehalten. Das kann nicht Ziel einer Gesellschaft sein, die die Wirtschaft lichkeit zur Zielstellung des Handelns gemacht hat. Die Ausbildung des Ingenieurs muss gerade mit den Konfl iktthemen aus Schadensfällen angefüllt werden, um die Zusammenhänge zu begreifen und den Umgang mit dem Baustoff Boden als wesentliche Grundlage für erfolgreiche Arbeit in den Fachgebieten Erd- und Grundbau, Bodenmechanik zu beherrschen.

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort eines Kollegen und Freundes6
Vorwort8
Inhalt10
Autorenverzeichnis22
1 Trassierung und Gleisplangestaltung24
1.1 Längsneigung der Eisenbahn24
1.1.1 Längsneigung der Streckengleise24
1.1.2 Längsneigung in Bahnhöfen26
1.1.3 Ausrundungen in der Längsneigung26
1.2 Allgemeine Regeln der Linienführung im Grundriss27
1.2.1 Grundregel für durchgehende Hauptgleise27
1.2.2 Grundregel für die übrigen Haupt- und Nebengleise28
1.3 Elemente der Linienführung im Kreisbogen28
1.3.1 Radius, Überhöhung und Geschwindigkeit28
1.3.2 Größe der Überhöhung30
1.3.3 Der Überhöhungsfehlbetrag31
1.3.4 Die Regelüberhöhung33
1.3.5 Wahl der Bogenradien33
1.3.6 Längen der Kreisbögen und Geraden34
1.3.7 Gleisverziehungen34
1.4 Übergangsbogen und Überhöhungsrampe35
1.4.1 Die Klothoide mit gerader Überhöhungsrampe35
1.4.2 Übergangsbogen- und Rampenlänge38
1.4.3 Der Übergangsbogen mit geschwungener Rampe39
1.5 Der Bogen ohne Übergangsbogen41
1.5.1 Krümmungswechsel und Vergleichsradius41
1.5.2 Längen der Zwischengeraden oderZwischenbögen43
1.5.3 Gegenbogen mit kleinen Radien44
1.6 Entwurf der Spurpläne45
1.6.1 Wahl und Anordnung der Weichen45
1.6.2 Die Weiche als Spurplanelement46
1.7 Optimierung vorhandener Anlagen54
1.7.1 Maßnahmen zur Fahrzeitverkürzung54
1.7.2 Linienkorrekturen54
1.7.3 Einsatz von Neigetechnikfahrzeugen55
Anhang57
2 Querschnittsgestaltung der Bahnanlagen66
2.1 Fahrzeugbegrenzung und Lichtraumprofil66
2.2 Elemente des Streckenquerschnitts69
2.2.1 Lichter Raum69
2.2.2 Gleisabstand73
2.2.3 Fahrbahnbreite76
2.2.4 Abstand fester Anlagen von Gleismitte78
2.2.5 Lichte Weite und Höhe unter Überführungsbauwerken80
2.3 Streckenquerschnitt der freien Strecke81
2.3.1 Streckenquerschnitt auf Erdkörpern81
2.3.2 Streckenquerschnitt auf Brücken und in Tunneln81
2.4 Abstände in Gleisanlagen mit Arbeitsstätten und Verkehrswegen83
2.5 Parallelführung von Schienenweg und Straße86
2.6 Bahnsteiganlagen87
2.6.1 Grundsätze für die Konzeption und Gestaltung87
2.6.2 Abmessungen89
2.6.3 Konstruktionssysteme92
2.6.4 Sicherheitselemente92
3 Eisenbahndämme und Einschnitte98
3.1 Einführung98
3.2 Baugrundtechnische Bewertung der Erdbauwerke und des Baugrundes100
3.2.1 Geologische, hydrologische Situation, Einfl uss aus der Verwitterung102
3.2.2 Umweltschäden105
3.2.3 Aufschluss des Baugrundes109
3.2.4 Baugrundgutachten/geotechnischer Bericht111
3.3 Gründung von Erdbauwerken auf tragfähigem Baugrund112
3.3.1 Oberbodenabtrag und Untergrundplanum114
3.3.2 Dammaufbau116
3.3.3 Aushub tiefer Baugruben mit Unterwasserbaggerung/Saugwirkung166
3.4 Gründung von Erdbauwerken auf wenig tragfähigem Baugrund169
3.4.1 Allgemeine Grundlagen bei der Bewertung der Bahndämme auf wenig tragfähigem Baugrund169
3.4.2 Die Entstehung der Moore und die bautechnischeNutzung ihrer Eigenschaften170
3.4.3 Besonderheiten der Erkundung und Baugrundbeurteilung173
3.4.4 Überschütten von Moorfl ächen mit einer Arbeits- und Filterschicht176
3.4.5 Analyse der Schäden schwimmendge gründeter Bahndämme180
3.4.6 Wahl der Sanierungs- und Ertüchtigungs methode bei Arbeiten an in Betrieb befi ndlichen Bahndämmen auf weichem Untergrund191
4 Ingenieurbauwerke238
4.1 Eisenbahnbrücken238
4.1.1 Zur Geschichte238
4.1.2 Allgemeines239
4.1.3 Regelwerk für die Planung vonEisenbahnbrücken240
4.1.4 Neubau von Bahnbrücken247
4.1.5 Instandhaltung und Instandsetzung254
4.1.6 Beispiele257
4.2 Eisenbahntunnel260
4.2.1 Allgemeines260
4.2.2 Zur Geschichte261
4.2.3 Regelwerk der DB AG für die Planung von Eisenbahntunneln261
4.2.4 Tunnelbauverfahren266
4.2.5 Beispiele270
5 Beanspruchung von Gleisen und Weichen276
5.1 Verkehrslasten auf Gleisen276
5.1.1 Vertikallasten – charakteristische Werte (statische Anteile)276
5.1.2 Vertikallasten – dynamische Einwirkungen277
5.1.3 Vertikallasten – Radlastverlagerung278
5.1.4 Vertikallasten auf Betonschwellen und weitere Lastannahmen für ihre Bemessung278
5.1.5 Horizontallasten – charakteristische Werte279
5.1.6 Lastangriff der Kräfte Q und Y amSchienenkopf279
5.1.7 Längsgerichtete Einwirkungen279
5.2 Die Schiene als elastisch gelagerter Längsträger280
5.2.1 Bettungszahl C beim Schotteroberbau280
5.2.2 Bettungszahl C und Längsträgerbreite b bei der Festen Fahrbahn282
5.2.3 Stützpunktsteifigkeit c beim Schotteroberbau283
5.2.4 Elastisch gelagerter Längsträger unter vertikaler Belastung283
5.2.5 Dynamische Wirkungen am elastisch gelagerten Längsträger unter vertikaler Belastung286
5.2.6 Elastisch gelagerter Längsträger unter vertikaler exzentrischer und horizontaler Belastung293
5.3 Rad-Schiene-Kontaktspannungen300
5.3.1 Örtliche Pressungen aus dem Rollkontakt zwischen Rad und Schiene300
5.3.2 Schubbeanspruchung im Inneren des Schienenkopfes301
5.3.3 Zulässige Schubspannungen304
5.3.4 Weiterführende Untersuchungen305
5.4 Schienenspannungen und Längen änderungen der Schienen aus Temperatureinwirkungen305
5.4.1 Längsverschiebe- und Durchschubwiderstand305
5.4.2 Verschiebung der reibungsgelagerten Schiene durch Temperaturänderungen im lückenlosen Gleis308
5.4.3 Temperatursprung308
5.4.4 Stetige Temperaturänderung309
5.4.5 Einkoppeln von Längskräften bzw. Schienenspannungen in die Schienen des lückenlosen Gleises bei einteiligen Tragwerken und bei Trägerketten311
5.4.6 Größe der gleichmäßigen Schienen längskräfteund Schienenspannungen im lückenlosen Gleis bei extremen Schienentemperaturen314
5.5 Dauerfestigkeitsnachweis für die Biegezugspannungin Schienenfußmitte314
5.6 Vertikalspannungen in Schotter, Schutzschicht und Untergrund316
5.6.1 Spannungsverlauf im Mehrschichtsystem Schotter/Schutzschicht/Untergrund316
5.6.2 Äquivalente Ersatzdicken für Mehrschichtsysteme Schotter/Schutzschicht/Untergrund mit unterschiedlichen E-Modulen des Untergrundes318
5.7 Gleislagestabilität319
5.7.1 Stabiler und gestörter Gleichgewichtszustand319
5.7.2 Biegewiderstand der Schienen, Verdrehwiderstand und Ersatzträgheits moment[5.20] und [5.21]319
5.7.3 Querverschiebewiderstand und Gleisverschiebewiderstand [5.20]320
5.7.4 Berechnung der Lagestabilität des lückenlosen Gleises nach der Energiemethode323
5.7.5 Bogenatmung327
6 Schienen und Schienenschweißen332
6.1 Schienenwerkstoff und Schienenprofile332
6.1.1 Stahl als Baustoff, Schienenstahl als individueller Werkstoff332
6.1.2 Die Aufgaben der Schiene332
6.1.3 Eigenschaften des Schienenstahls333
6.1.4 Das Gefüge des Schienenstahls336
6.1.5 Schienenherstellung337
6.1.6 Schienenformen (Schienenprofile)337
6.1.7 Walzlängen, Walz- und Prägezeichen338
6.1.8 Verwendung und Verschleißbeanspruchung von Schienen339
6.2 Schienenschweißen340
6.2.1 Allgemeines340
6.2.2 Abbrennstumpfschweißen341
6.2.3 Gaspressschweißen345
6.2.4 Aluminothermisches Gießschmelzschweißenvon Schienen346
6.2.5 Lichtbogenschweißen von Schienen347
6.3 Schienenschleifen348
6.3.1 Allgemeines348
6.3.2 Neuschienenschleifen349
6.3.3 Schleifen von Schweißungen349
6.4 Fehler und Schäden an Schienen und Schienenschweißungen349
6.4.1 Allgemeines349
6.4.2 Schienenfehler, Übersicht350
6.4.3 Beschreibung der Schienenfehler350
6.5 Prüfen, Messen und Bewerten von Schienen und Schienenschweißungen353
6.5.1 Allgemeines353
6.5.2 Schienen353
6.5.3 Schweißungen354
6.5.4 Methoden der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) von Schienen356
6.6 Lückenlose Gleise und Weichen356
6.6.1 Allgemeines356
6.6.2 Durchführung des Spannungsausgleichs im Gleis358
6.6.3 Durchführung des Spannungsausgleichs in Weichen359
7 Bahnübergänge362
7.1 Die Sicherung von Bahnübergängen (BÜ)362
7.1.1 Die Sicherheit an BÜ362
7.1.2 Der Begriff des Sicherns von BÜ362
7.1.3 Möglichkeiten zur Sicherung von BÜ363
7.1.4 Gesetzliche Grundlagen zur Sicherung von BÜ363
7.1.5 Interne Regelungen der DB AG363
7.2 Ausführung technischer Sicherungen365
7.2.1 Anlagen zur technischen Sicherung365
7.2.2 Steuerung der Anlagen zur technischen Sicherung367
7.2.3 Überwachung der technischen Sicherungsanlagen368
7.2.4 Berechnungen zu Anlagen der technischen Sicherung369
7.3 Ausführung nicht technischer Sicherungen370
7.3.1 Sicherung durch die Übersicht370
7.3.2 Sicherung durch Pfeifen370
7.4 Bautechnische Gestaltung des BÜ-Bereichs372
7.4.1 Entwässerung372
7.4.2 Bauliche Gestaltung des Kreuzungsstücks373
7.5 Verkehrstechnische Gestaltung des BÜ-Bereichs374
7.5.1 Bereinigung und Umgestaltung des Kreuzungsbereichs374
7.5.2 Anpassen des Straßenverlaufs376
7.5.3 Beschilderung und Markierung der Zufahrten zu BÜ379
8 Das Zusammenwirken von Rad und Schiene382
8.1 Einleitung382
8.2 Der Radsatz im Gleis382
8.2.1 Einführung382
8.2.2 Das Reibungsgesetz383
8.2.3 Äquivalente Konizität386
8.2.4 Rückstellsteifi gkeit388
8.2.5 Einfl uss der Spurweite auf .e, kg389
8.2.6 Möglichkeiten der Einfl ussnahme389
8.2.7 Bewegungsgleichungen von Radsätzen389
8.3 Das Drehgestell am Gleis391
8.3.1 „Steife“ Drehgestelle391
8.3.2 „Weiche“ Drehgestelle392
8.3.3 „Selbstlenkende“ und „zwangsgesteuerte“Drehgestelle392
8.3.4. Gleichungssysteme für Fahrzeuge393
8.4 Stabilität396
8.4.1 Kritische Geschwindigkeit396
8.4.2 Einflüsse auf die Laufstabilität399
8.5 Bogenlauf401
8.6 Maßnahmen zur Unterstützung guter Rad-Schiene-Interaktion402
8.7 Beispiele und Erfahrungen403
8.8 Zusammenfassung406
Anhang408
9 Energieversorgung der elektrischen Bahnen418
9.1 Bahnstromsysteme [9.1]418
9.2 Fahrleitungen422
9.2.1 Oberleitungen422
9.2.2 Stromschienenoberleitung461
9.2.3 Stromschienen461
9.3 Stromabnehmer469
9.3.1 Stromabnehmer für Oberleitungen469
9.3.2 Seitenstromabnehmer bei Grubenbahnen476
9.3.3 Stromabnehmer für Stromschienen476
9.4 Rückstromführung, Bahnerdung und Potenzialausgleich477
9.4.1 Rückstromführung477
9.4.2 Bahnerdung479
10 Stromversorgungsanlagen der Infrastruktur486
10.1 Vorbemerkungen486
10.2 Alternative Stromversorgungsanlagen der Infrastruktur486
10.2.1 Allgemeines486
10.2.2 Energieverbraucher an Eisenbahnstrecken488
10.2.3 Energiequellen an Eisenbahnstrecken492
10.2.4 Speichermedien495
10.2.5 Anwendungsbeispiele aus dem Eisenbahnbereich498
10.2.6 Zusammenfassung505
10.3 Elektrische Weichenheizanlagen506
10.3.1 Allgemeines506
10.3.2 Energieeinspeisung507
10.3.3 Komponenten von elektrischen Weichenheizanlagen510
10.3.4 Schutzmaßnahmen519
10.3.5 Steuerung und Regelung522
10.3.6 Dokumentation526
10.4 Energieversorgung für Tunnelsicherheitsausrüstungin Eisenbahntunneln527
10.4.1 Allgemeines527
10.4.2 Elektrische Energieanlagen 50 Hz in Eisenbahntunneln530
10.4.3 Sonstige Rettungseinrichtungen537
11 Kabelanlagen546
11.1 Bauarten und Verwendung546
11.1.1 Energiekabel und Leitungen549
11.1.2 Signal- und Nachrichtenkabel554
11.2 Garnituren555
11.2.1 Muffen und Verbinder556
11.2.2 Endverschlüsse557
11.3 Planung558
11.3.1 Trassenplanung558
11.3.2 Typenauswahl und Dimensionierung560
11.3.3 Lagepläne564
11.3.4 Führung, Befestigung und Schutz565
11.4 Legung und Montage571
11.4.1 Auslegen und Kennzeichnen571
11.4.2 Garniturenmontage575
11.4.3 Ab- und Inbetriebnahmeprüfungen575
11.4.4 Schlussvermessung und Dokumentation576
11.5 Betrieb und Instandhaltung577
11.5.1 Kabelüberwachung577
11.5.2 Instandhaltung577
12 Betriebsführung der Infrastruktur582
12.1 Grundbegriffe des Bahnbetriebes582
12.1.1 Rechtsgrundlagen und Regelwerke582
12.1.2 Einteilung der Eisenbahnunternehmen583
12.1.3 Grundsätzliche Klassifi zierung der Betriebsverfahren584
12.1.4 Einteilung der Betriebsstellen585
12.1.5 Durchführung von Fahrten auf einer Eisenbahninfrastruktur586
12.2 Signalisierung am Fahrweg593
12.2.1 Signalsysteme593
12.2.2 Verwendung der Signale598
12.3 Flankenschutz der Fahrwege612
12.4 Bauen im Betrieb613
12.4.1 Sicherung von Arbeitsstellen im Gleis613
12.4.2 Betriebliche Maßnahmen zur Durchführung von Baumaßnahmen616
12.4.3 Koordination zwischen Betriebsführung und bauausführenden Stellen619
13 Eisenbahnsicherungstechnik622
13.1 Einführung622
13.1.1 Maßgebende Systemeigenschaften622
13.1.2 Regelkreis der Eisenbahnsicherungstechnik623
13.2 Gleisschaltmittel und Gleisfreimelde anlagen624
13.2.1 Grundlagen624
13.2.2 Technische Wirkprinzipien625
13.2.3 Techniken zur Gleisfreimeldung627
13.3 Sicherung beweglicher Fahrwegelemente632
13.3.1 Grundlagen632
13.3.2 Weichen633
13.3.3 Gleissperren637
13.3.4 Bewegliche Brücken638
13.3.5 Drehscheiben und Schiebebühnen638
13.3.6 Tore638
13.4 Technologien der Fahrwegsicherung638
13.4.1 Abstandshaltung im Schienenverkehr638
13.4.2 Steuerung und Sicherung der Fahrwegelemente639
13.4.3 Technologie Fahrstraße640
13.4.4 Technologie Blockinformation651
13.4.5 Techniken zur Fahrwegsicherung654
13.4.6 Leittechnik656
13.5 Anordnungortsfester Signale657
13.5.1 Bezeichnung der Vor- und Hauptsignale657
13.5.2 Standort quer zum Gleis658
13.5.3 Standort längs zum Gleis658
13.6 Zugbeeinflussung662
13.6.1 Anforderungen662
13.6.2 Einordnung662
13.6.3 Anwendungen664
14 Funktionale Sicherheit672
14.1 Einleitung672
14.1.1 Wesentliche Unfallursachen672
14.1.2 Epochen der Systemsicherheit673
14.2 Definition des Begriffs Sicherheit674
14.2.1 Klassische Definitionen674
14.2.2 Moderne, risikoorientierte Definition675
14.2.3 Der risikoorientierte Ansatz675
14.2.4 Bedeutung der Normen675
14.3 Risikoanalyse676
14.3.1 Der Risikoanalyse-Prozess677
14.3.2 Defi nition von Sicherheitszielen678
14.3.3 Methoden zur Risikoanalyse692
14.4 Sicherheitsnachweisführung698
14.4.1 Der Gefährdungsanalyse-Prozess699
14.4.2 Struktur und Hierarchie von Sicherheitsnachweisen703
14.4.3 Aufbau und Inhalt von Sicherheitsnachweisen705
14.4.4 Technischer Sicherheitsnachweis710
14.5 Ereignisanalyse713
14.5.1 Erfassung und Auswertung sicherheitsrelevanter Ereignisse713
14.5.2 Unfallursachen713
14.5.3 Unfallursachenanalyse714
14.5.4 Organisationales Lernen716
14.6 Sicherheitskultur716
14.6.1 Begriffsdefi nition717
14.6.2 Indikatoren für eine positive Sicherheitskultur717
14.7 Beispiel718
14.7.1 Systemdefi nition718
14.7.2 Gefährdungsidentifi kation719
15 Telekommunikationstechnik am Beispiel der DB AG724
15.1 Einleitung724
15.2 Betriebsfernmeldeanlagen724
15.2.1 Ausrüstungsstandards auf der Streckeund im Bahnhof724
15.2.2 Ausrüstung von Betriebszentralen und örtlich zuständige Fahrdienstleiter (öZF)725
15.2.3 Derzeit im Einsatz befi ndliche TK-Anlagen und -Systeme728
15.2.4 Beschallungs- und Wechselsprechanlagen731
15.2.5 Melde- und Überwachungssysteme733
15.2.6 Betriebliche Gefahrenmeldeanlagen741
15.2.7 Videotechnik743
15.2.8 Analoger Zugfunk744
15.2.9 Digitaler Zugfunk749
15.3 Übertragungstechnik761
16 Umweltschutz766
16.1 Umweltmanagement766
16.1.1 Ziel und Nutzen von Managementsystemen unter besonderer Berücksichtigung des Umweltmanagements766
16.1.2 Normen im Bereich Umweltmanagement767
16.1.3 Delegation von Unternehmer-/Betreiberpfl ichten771
16.1.4 Beauftragtenwesen773
16.1.5 Integrierte Managementsysteme (IMS)775
16.2 Anlagenbezogener Umweltschutz776
16.2.1 Abwasseranlagen und Abwasserbehandlungsanlagen776
16.2.2 Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen778
16.2.3 Innenreinigungsanlagen784
16.2.4 Genehmigungsbedürftige Anlagen nach der 4. BImSchV787
16.2.5 Trinkwasserfüllanlagen789
16.2.6 Strahlenschutzrelevante Anlagen791
16.2.7 Elektromagnetische Verträglichkeit795
16.3 Schutz vor Lärm und Erschütterungen810
16.3.1 Lärm810
16.3.2 Erschütterungen und sekundärer Luftschall818
16.4 Vegetationskontrolle835
16.4.1 Grundlagen und Defi nitionen835
16.4.2 Vegetationskontrolle für den Bereich im Gleis837
16.4.3 Vegetationskontrolle für den Bereich am Gleis838
16.4.4 Positive Aspekte für den Naturschutz845
16.5 Schutz von Natur und Landschaft846
16.5.1 Grundlagen846
16.5.2 Strategische Umweltprüfung846
16.5.3 Umweltverträglichkeitsprüfung848
16.5.4 Naturschutzfachliche Eingriffsregelung851
16.5.5 Flora-Fauna-Habitat-Verträglichkeitsprüfung852
16.5.6 Artenschutz855
16.6 Umweltschutzanforderungen an Planungs- und Instandhaltungsprozesse857
16.6.1 Entsorgung857
16.6.2 Transport gefährlicher Güter865
17 Infrastrukturzugang für Fahrzeuge878
17.1 Vorgaben der Europäischen Gemeinschaft878
17.1.1 Interoperabilität878
17.1.2 Diskriminierungsfreier Netzzugang878
17.2 Technische Zugangsvoraussetzungen879
17.3 Abnahme von Fahrzeugen oder Komponenten880
17.4 Feststellung der Kompatibilität880
17.5 Bekanntgabe der Anforderungen888
17.5.1 Schienennetz-Nutzungsbedingungen888
17.5.2 Infrastruktur- und Fahrzeugregister889
17.6 Regelwerk für den Infrastrukturzugang889
17.7 Verfahrensabläufe892
17.8 Versuchs- und Probefahrten893
17.8.1 Zweck und Umfang893
17.8.2 Ausnahmeregelungen894
17.8.3 Vorgehensweise894
18 Instandhaltung und Anlagenmanagement897
18.1 Anlagenmanagement für den Fahrweg von Eisenbahnen900
18.2 Modell zur wirtschaftlichen Bewertung von Fahrwegstrategien901
18.3 Schrittweise optimiertes Anlage management am Beispiel des Projekts „Strategie Fahrweg“905
18.3.1 Strategie Fahrweg – Stufe 1907
18.3.2 Forschungen zum Qualitätsverhalten des Oberbaus924
18.3.3 Strategie Fahrweg – Stufe 2938
19 Anlagenmanagement952
19.1 Anforderungen an Infrastrukturmanagementsysteme952
19.1.1 Systemarchitektur952
19.1.2 Datenimport/Schnittstellen955
19.1.3 Das Analysesystem955
19.1.4 Anforderungen und Grundformen der Darstellung959
19.1.5 Fachübergreifende Grundlagen für weitergehende Analysen962
19.2 Anwendung von Infrastrukturmanagementsystemen966
19.2.1 Ist-Zustandsanalyse967
19.2.2 Zustandsprognose979
19.2.3 Instandhaltungsplanung985
Sachverzeichnis990

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