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Lexikon der Informatik

AutorPeter Fischer, Peter Hofer
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl966 Seiten
ISBN9783540725503
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR

Für den sicheren und kompetenten Umgang mit den Begriffen der Informatik: Die Auswahl der über 6000 Kurzdefinitionen unter mehr als 5000 Stichworten ist repräsentativ und aktuell. Die Autoren verzichten weitestgehend auf die Nennung von Produkten und kurzlebige Kenndaten. Sie erläutern die jeweilige Wortherkunft, die Verwendung von Anglizismen und beachten die Gender-Korrektheit. Querverweise und vernetzte Begriffserklärungen erleichtern die Einordnung in größere Zusammenhänge. Schwerpunkt der 14., überarbeiteten Auflage ist die Datensicherheit. 'Lexikon der Informatik' ist ein unverzichtbarer Begleiter durch die Begriffswelt der Informatik.

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Leseprobe
Lexikalisches und lingustisches Konzept (S. IX-X)

1. Einleitung

Je umfangreicher, je „älter“ unser Lexikon wird, desto intensiver wird zwangsläufig die Auseinandersetzung mit sprachlichen Gegebenheiten. Auch die Arbeiten zur vorliegenden, mittlerweile 14. Auflage seit 1985 wurden von entsprechenden Gedanken laufend begleitet. Bevor nun aber die Leserin oder der Leser das Gefühl der sprachlichen Bevormundung bekommt, wollen wir unsere Überlegungen aufzeigen.

Der Duden tut sich verständlicherweise schwer mit Entscheidungen rund um die Schreibweise von Fremd- und Fachwörtern. Das ist noch lange kein Freipass für Wildwuchs – und der wuchert in der Informatik zurzeit ungehemmt! In diesem Zusammenhang sind wir der Ansicht, dass die deutsche Sprache keine Legitimation zur Umdefinierung der Schreibung englischer Wörter hat, ebenso wenig wie es dem Englischen zusteht, das Deutsche zu verdrängen.

Die Befolgung dieser Maximen veranlasste uns zu einigen schwierigen, vielleicht mutigen und unerwarteten Entscheidungen. Jedes Sachbuch und jedes Fachlexikon lebt mit sprachlichen Widersprüchen. Dies gilt namentlich für ein Lexikon, dessen Begriffswelt derart stark vom Englischen durchdrungen ist. Wir haben mit den konzeptionellen Gedanken bloss versucht, die Widersprüche zu minimieren – und dabei möglicherweise neue geschaffen ...

Und dann noch dies: Wer die Informatik als ganz und gar „enthumorisierte Zone“ betrachtet (immerhin: eine entmilitarisierte gibt es schon, siehe Stichwort „DMZ“), könnte sich in unserem Buch gelegentlich ärgern.

2. Linguistisches

2.1 Wortwahl

– Haben das Deutsche und das Englische je einen Ausdruck mit gleicher Aussagekraft, verwenden wir in den Definitionen meist den deutschen: Festplatte statt Harddisk.

– Als Stichwort sind (meist) beide Varianten zu finden, eine enthält dann meist bloss den Querverweis auf die andere.

– Wir erlauben uns aber auch Durchmischungen: Klient neben Client.

– Andere Male weichen wir ganz auf das Englische aus, und zwar dann, wenn gleichwertige deutsche Ausdrücke fehlen oder krampfhaft wirken: Firewall.

Die grosse Fülle von Akronymen und Abkürzungen hat uns zu folgenden Entscheidungen veranlasst:

– Oft sind sowohl das Akronym wie auch der ausgeführte Begriff als Stichwort zu finden: TDM und Time Division Multiplexing, wobei mindestens das eine auf das andere verweist.

– Die Definition ist in diesem Fall dort geschrieben, wo eine Form aussagekräftiger oder gebräuchlicher ist, hier also bei Time Division Multiplexing.

– Ist eine Form deutlich gebräuchlicher als die andere, wird ausschliesslich jene aufgeführt: Alles zur Hypertext Markup Language findet sich unter HTML, alles zur PKI ausschliesslich unter Public-Key-Infrastruktur.

2.2 Wortherkunft

Die Herkunft und ursprüngliche Bedeutung von Fremdwörtern ist meistens ganz kurz vermerkt, ausser bei englischstämmigen Wörtern. Der Herkunftshinweis ist gelegentlich in den Lauftext der Definition eingebettet.

2.3 Gender und Geschlecht

– „Leserinnen“, „Kunden“, „Studierende“, „Administratorinnen“ und „Programmierer“ kommen bewusst völlig frei durchmischt zur Anwendung. Auf den Lesefluss wurde dabei geachtet.

– Massgebend für das Geschlecht ist (in aller Regel) der Duden: das File, das Semaphor, das Terminal.

– Für englische, dem Duden unbekannte Wörter, welche eine völlig eindeutige Übersetzung kennen, verwenden wir das Geschlecht, welches das deutsche Wort hätte: das Member, die Garbage Collection.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort5
Lexikalisches und lingustisches Konzept7
1. Einleitung7
2. Linguistisches8
2.1 Wortwahl8
2.2 Wortherkunft9
2.3 Gender und Geschlecht9
2.4 Gross- und Kleinschreibung9
2.5 Mehrere Schreibweisen, Getrenntschreibung10
2.6 Deklination11
2.7 Abkürzungen, Akronyme11
2.8 Helvetismen11
2.9 Satzzeichen12
2.10 Masseinheiten und -zahlen12
2.11 Auslassungen13
3. Lexikalische Zerlegung, Einordnung der Stichworte13
3.1 Sortierung13
3.2 Wortstämme, Teilbegriffe14
4. Querverweise14
4.1 Position14
4.2 Konjugation, Deklination, Wortarten, Wortteile15
@17
A24
B95
C144
D201
E269
F305
G341
H361
I394
J440
K453
L483
M510
N566
O589
P612
Q676
R682
S729
T832
U872
V894
W920
X951
Y958
Z960

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