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E-Book

Reise mit zwei Koffern

Lebenserinnerungen

AutorAuguste Moses-Nussbaum
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl255 Seiten
ISBN9783835340695
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Die Erinnerungen der Wiederentdeckerin der Werke Felix Nussbaums - mit großer Klarheit und bewegend geschrieben. Die Wiederentdeckung der Kunstwerke des 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordeten Malers Felix Nussbaum ist ganz wesentlich seiner Cousine Auguste zu verdanken. Sie war seit den 1950er Jahren die treibende Kraft bei der Rettung seiner Bilder, von denen heute ein Großteil im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück zu sehen ist. Gustel Moses-Nussbaum lebt in der Nähe von Tel Aviv. Ihre Wohnung ist angefüllt mit Erinnerungen: an ihre Kindheit in Deutschland vor 1933, an die Besuche der Familie bei den wohlhabenden Verwandten in Osnabrück, an den Beginn der nationalsozialistischen Verfolgung, an den Tod der Eltern in Theresienstadt und die Ermordung fast aller ihrer Verwandten, an die Flucht und an das Überleben im Untergrund bis zur Befreiung, die sie versteckt in einem Erdloch im niederländischen Roermond erlebte. Es folgten die Auswanderung nach Israel und schließlich die Wiederentdeckung und Rettung der Nussbaum-Bilder. Die Autobiographie gibt Einblicke in das Leben und das Überleben der Familie Nussbaum und enthält wichtige Details über den berühmten Cousin und zur Geschichte seiner Bilder. Gustel Moses-Nussbaum schildert detailreich die in Deutschland bisher wenig bekannten Bedingungen jüdischen Überlebens in den Netzwerken des niederländischen Widerstandes und zeigt eindringlich den schmalen Grat zwischen Rettung und Untergang.

Auguste Moses-Nussbaum, geb. 1923 in Emden, machte sich zur Lebensaufgabe, die Bilder ihres Cousins Felix Nussbaum zu retten. Jürgen Kaumkötter, geb. 1969, Kurator des Zentrums für verfolgte Künste Solingen und Lehrbeauftragter am Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück, ist einer der führenden Felix-Nussbaum-Experten. Er kuratierte 2015 die Ausstellung »Der Tod hat nicht das letzte Worte« im Deutschen Bundestag. Christoph Rass, geb. 1969, ist Professor für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der Geschichte von Migration und Integration die Geschichte des »Dritten Reiches« und des Zweiten Weltkriegs.

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