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Tradingwelten

Für jeden Typ die richtige Strategie

AutorBjörn Borchers, Frederik D. Altmann, Holger Galuschke, Jürgen Nowacki, Karin Rol, Sebastian Storfner
VerlagFinanzBuch Verlag
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl368 Seiten
ISBN9783862480623
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis62,99 EUR
'Das Buch ?Tradingwelten? richtet sich nicht nur an den Einsteiger, sondern zeigt auch dem erfahrenen Trader neue Möglichkeiten auf, den Börsenalltag effizienter zu gestalten. Aber auch interessierte Anleger/-innen, private Daytrader und Studierende finden eine Fülle von Tools und praktischen Tipps. Jürgen Nowacki ist es überzeugend gelungen, die Übergänge zwischen den einzelnen Fachbeiträgen zu moderieren und damit eine Beziehung zwischen Leser und Koautoren herzustellen. Damit erhält der Leser die Möglichkeit, verschiedenste Handelsansätze kennen zu lernen.' Claus Nowak, München, Dipl. Betriebswirt, Unternehmensberater und Eigenhändler 'Dieses Buch kann für jeden eine Bereicherung sein, der sich mit der Verwaltung von Stiftungs- oder Familienvermögen befasst. Ein Fachbuch, welches ohne mathematische Formeln das Mysterium um alternative Investment-Strategien aufklärt. Die Botschaft lautet: Chaos wirksam managen, aus Gewinnen und Verlusten lernen.' Thomas K. Morse, RöverBrönner KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 'Der Autor versteht es in diesem Buch, Quereinsteigern und Hobbyspekulanten genauso wie dem Semiprofi komplizierte Sachverhalte für einen praktikablen täglichen Umgang mit den Märkten darzustellen. 20 Jahre Erfahrung als Broker und Vermögensberater stellen sich hier auf das Beste dar. Man merkt den Autoren an, dass sie die an sich trockene Materie mit maximaler Leichtigkeit vermitteln wollen. Keine unendlich ausgeführte Börsenprosa, sondern jedes Kapitel für sich nachvollziehbare und in Eigenregie umsetzbare Rezepte. Besonders erfreulich sind die Kopiervorlagen als Organisationshilfen für ein individuelles Logbuch eines privaten Portfolios. Bei der Vielzahl an Fachbüchern endlich eines, das die Lücken aufarbeitet. Es ist ein Buch, das in jeder Hinsicht voll meinen Wünschen entspricht.' Dr. Axel Greindl, Unternehmensberatung

Karin Roller hat Erfahrungen an der Stuttgarter Börse gesammelt, bevor sie sich im Frühjahr 2008 entschlossen hat, als Eigenhändlerin für sich selbst zu handeln und sich selbstständig zu machen. Die nötige Sicherheit im Umgang mit Futures und dem Devisen-Kassamarkt der FOREX erarbeitete sie sich auf der Basis von Elliott-Waves.

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Leseprobe
1. Das Logbuch im Trading (S. 27)

»Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist« Louis Pasteur Erfahrene Trader berichten immer wieder, wie wichtig Disziplin für den Handelserfolg sei, aber nur selten wird die angemahnte Disziplin näher erläutert. Ein wesentliches Hilfsmittel, vor dem Bildschirmnicht die Fassung zu verlieren oder sich von Markteuphorie oder Pessimismus anstecken zu lassen, sind schriftlich formulierte Handelsregeln.

Deren Übertretung darf keinesfalls mit Gewinn eine Rechtfertigung ad postum erfahren. Der Zweck heiligt auch im Handel nicht die Mittel. Woran mag es liegen, dass im Durchschnitt 80% der Trader mit ihren Verlusten die Gewinne der restlichen 20% bezahlen? Was machen die 80% falsch, und was die restlichen 20% richtig? Es kommt immer wieder vor, dass gute Handelsergebnisse eines Monats aus falschem Ergeiz innerhalb weniger Minuten aufs Spiel gesetzt werden.

Solch risikobehaftetes und undiszipliniertes Handeln spricht Bände über die tatsächliche Qualifikation eines Traders. Er gefährdet nicht nur die Zielsetzung der ihm anvertrauten Kundengelder, sondern häufig auch seine eigene Existenz. Kein Lkw-Fahrer mit Erfahrung würde versuchen, mit voller Beladung einem Tier auf der Straße auszuweichen. Er ist sich seiner Verantwortung für Ladung, Fahrzeug und andere Verkehrsteilnehmer bewusst.

Nicht die hektischen Märkte sind schuld, wenn die Verluste außer Kontrolle geraten, sondern der Mangel an Handelsdisziplin. Stellen Sie sich vor, ein Patient wird mit unbekannten Symptomen, Gliederschmerzen und 40 Grad Fieber in das nächste Krankenhaus eingeliefert. Unverzüglich werden die besten Medikamente und neueste Antibiotika ausprobiert, bis es dem Patienten wenige Tage später schlagartig besser geht.

Erfreulich, die Therapie war erfolgreich, aber leider wurde nicht allzu viel Wert auf eine Patientendokumentation gelegt. Weder wurden die Daten für Körpertemperatur und Blutwerte täglich aufgezeichnet, noch weiß man im Nachhinein genau, wie viele Tabletten, Tropfen oder Infusionen dem Patienten von der Wunderdroge verabreicht wurden.

Der Patient fühlt sich wieder gut, und das muss reichen, bis zum nächsten Mal. So oder so ähnlich werden täglich im Day-Trading Millionen von Euro, Dollar und Schweizer Franken auf Spiel gesetzt, nur dass das Ergebnis nur selten so gut ausfällt wie bei unserem Patienten.Die Bedeutung des Krankenblatts für den Patienten ist vergleichbar mit dem Logbuch beim Segeln (Meteorologisches und Navigatorisches Logbuch).

Auch beim Tauchen und in der Luftfahrt werden die hohen Sicherheitsstandards mit Logbüchern gewährleistet. Es ist offensichtlich so, dass überall dort, wo keine Fehler gemacht werden dürfen, eine penible Dokumentation zwingend vorgeschrieben wird.Wer sich aber einmal dieMühe machen möchte,umim Internet nach einem Muster für ein Trader-Logbuch zu suchen, wird zu den ThemenYachting und Aviation mit Vordrucken und Anleitungen überschüttet, aber zum Thema »Traden« wird kaum etwas angeboten.

Wir haben uns dieser Problematik angenommen und im Anhang einige Muster beigefügt. Empfehlen möchten wir an dieser Stelle, mit persönlichen Anforderungen versehene Dokumente selbst zu entwickeln. Microsoft hat für die Gestaltung von Formularen eine praktikable Softwarelösung namens InfoPath im Officepaket. Es lohnt, sich damit zu beschäftigen oder Mitarbeiter zu beauftragen, denn was für die Gesundheit gilt, sollte auch für den Eigenhandel Gültigkeit haben.

1.2 Verantwortung im Risikomanagement, ein Exkurs in die Händlerpsyche

Gesunde Selbstkritik ist im Handel eine notwendige Vorrausetzung für verantwortungsvolles Risikomanagement und den gewünschten Tradingerfolg. Aber die Betonung liegt auf »gesunde « Selbstkritik. Solange der Trader sich an sein Regelwerk mit Positionsgrößen und Risikokontrolle gehalten hat, muss er sich von eventuellen Vorwürfen und Kritik distanzieren können. Aber was ist zu tun, wenn sich die Ergebnisse nicht mit dem Papiertrading decken oder Fehlsignale häufen? Bevor die Parameter geändert werden, kann es als notwendig erachtet werden, den Handel einige Tage auszusetzen und sich von den Märkten zu distanzieren.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Die Idee zu diesem Buch10
Vorwort: Veränderungen als Chance12
Teil I Neue Wege in der Verwaltung24
Über den Herausgeber Jürgen Nowacki26
1. Das Logbuch im Trading28
2. Strategische Asset Allocation34
3. Die Konstruktion von Garantiestrategien und Zertifikaten in Eigenregie46
Teil II Neue Wege im Handel: drei Handelsstrategien, vomTageshandel bis zur Langfriststrategie66
Über den Autor Frederik Altmann68
1. »Im Ausstieg liegt der Gewinn« – Exitstrategien aus der Praxis70
2. »Keine Scheu vor Elliott-Wellen«140
Über den Autor Sebastian Storfner194
3. »Grundlagen der Sektorrotation«196
Teil III Zwei Handelsstrategien und Programm-Muster für tradesignal und Omega-TradeStation zum Nachbauen246
Über den Autor Björn Borchers248
1. »Bessere Handelsergebnisse mit Trendfiltern«250
Über den Autor Holger Galuschke278
2. Der richtige Umgang mit Indikatoren in der Technischen Analyse am Beispiel des Parabolic-Time-/Price-Systems280
Schlusswort354

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