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Welche Faktoren beeinflussen den Kinderwunsch?

Historische Fertilitätsentwicklung und Forschungsproblematik

AutorEmrah Jasarevic
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl19 Seiten
ISBN9783668351295
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Kinderwunschentscheidung von fertilen und heterogenen Paarbeziehungen. Seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, ist die Geburtenzahl in Deutschland stetig gesunken. Die Frage nach dem Warum ist schnell gestellt, jedoch ist die Erschließung der Ursachen viel komplexer und tiefgründiger. Aufgrund der enormen Untersuchungen, die in dem Bereich bisher getätigt worden sind, blieb aus zeitlichen Gründen folglich nur die Auswahl von wenigen, aber in der Literatur stark verbreiteten Determinanten, übrig. Im ersten Teil der Hausarbeit wird die Problematik eingeleitet und die historische Fertilitätsentwicklung aufgezeigt. Im Hauptteil (zweiter Teil) werden sodann, Faktoren aufgezeigt, die den Kinderwunsch beeinflussen können. Hierzu gehören die Faktoren Alter, Bildung und Arbeit, Kinderwunsch und Machtverhältnisse, Kinderwunsch und Partnerschaft und Erfahrungen in der Vergangenheit. Der Faktor 'Partnerschaftskontext', wird zeitgleich in Bezug auf alle genannten Determinanten untersucht. Im letzten Teil wird die Hausarbeit mit einem Fazit beendet. Die Frage nach einem Kinderwunsch ist eine der rudimentärsten Überlegungen, die in festen Partnerschaften immer wieder als Gesprächsthema aufgegriffen wird. Ob die Zeugung eines Kindes als reines Mittel für die individuelle Fortpflanzung oder der ökonomischen Absicherung angesehen wird (instrumentelle Beweggründe) oder aber auch als Verfestigungstechnik in einer Partnerschaft genutzt wird (immaterielle Beweggründe), also als eine Art Sinngebung verstanden wird, ist differenziert zu betrachten. In den Anfängen der Vorindustrie, wurde die Ausprägung nach einem Institutionalisierungswunsch in der Partnerschaft von ökonomischem Zwecknutzen determiniert. Sowohl in wohlhabenden Paarbeziehungen als auch in ärmlichen Bauernfamilien, war bereits die Intention zur Heirat von instrumentellen Charakterzügen fremdgeleitet. Entweder wurde einem der Partner aufgrund eines bestimmten Status oder finanziellen Mächtigkeit auferlegt, oder eine Partnerin wurde aufgrund eines physischen Nutzens, zum Beispiel als Entlastung der Arbeitskraft auf dem Feld, angesehen und angeheiratet. Diese Zweckrationalität setzte sich in der Kinderzeugung weiter fort.

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