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Zukunft der Rehabilitation in Deutschland

AutorReinhard Fricke
VerlagI.S.M.H. Verlag
Erscheinungsjahr1999
Seitenanzahl93 Seiten
ISBN9783934043008
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Das deutsche Gesundheitssystem sieht sich seit mehreren Jahren einem erheblichen Druck durch die politische Diskussion ausgesetzt. Die Rehabilitation hat dabei im Zuge gesundheitspolitischer Entscheidungen gewaltige strukturelle Veränderungen erfahren, ohne daß Aufgaben und Ziele für neue Strategien aufgezeigt, geschweige denn ausdiskutiert wurden. Fehlentwicklungen der Vergangenheit wurden dabei zwar weitgehend ausgeräumt, aber ein tragendes, der Bedeutung der Rehabilitation gerecht werdendes Konzept wurde bisher nicht entwickelt. Die Deutsche Akademie für Kurortwissenschaft und Rehabilitationsmedizin hat in diesem Spannungsfeld nach Bad Elster eingeladen, um die Zukunft der Rehabilitation in Deutschland mit Ärzten und den Leistungsträgern zu diskutieren. Die schon auf dem 100. Ärztetag in Eisenach aufgegriffene Diskussion um eine zielgerechte, an medizinischen Kriterien gemessenen Rehabilitation, wurde damit weitergeführt. Es gilt zukunftsweisende, auf dem Boden des längst eingetretenen Wandels, den wirtschaftlichen Notwendigkeiten gerecht werdende Konzepte zu entwickeln. Es geht um eine Stärkung und Verbesserung des gegliederten Systems der Rehabilitation. Der kranke Patient steht im Mittelpunkt. Seine medizinische Rehabilitation ist ärztlicher Auftrag (Henke). Indikationsstellung und Durchführung der Rehabilitation müssen vom Arzt getragen werden. Die Zukunft in der Rehabilitation hat begonnen, wie Gehrke feststellt. Die politisch gewollten Änderungen in der Rehabilitation haben eine Unsicherheit in unserer Gesellschaft aufkommen lassen. Der unbestreitbare Stellenwert der Rehabilitation muß darum erneut in das rechte Licht gerückt werden. Die Qualität der Rehabilitation muß und wird der ständigen Weiterentwicklung angepaßt. An den Universitäten und bei der Weiterbildung der Ärzte wird die Rehabilitation stärker berücksichtigt werden müssen. In mehreren Ländern werden Modelle erprobt, um durch gute Vorausplanung und Verzahnung von stationärer Behandlung und Rehabilitationsklinik eine frühzeitige, nahtlose und kontinuierliche Rehabilitation zu gewährleisten. An der Schnittstelle Krankenhaus – Rehabilitationsklinik stellen Conradi und Reißhauer die sogenannte Übergangsrehabilitation zur Diskussion. Verhees als Vertreter der AOK Sachsen geht davon aus, daß wir durchaus in der Lage sind, eigene Lösungen für unsere Bedingungen zu finden. In den Buchbeiträgen wird eine Standortbestimmung der Rehabilitation von Gelenkerkrankungen und kardiologischen Erkrankungen vorgenommen. Das Symposium hat auf dem Boden der Gegenwart einen Blick in die Zukunft gerichtet. Die Aufgaben der Rehabilitation und deren Anforderungen werden weiter steigen. Eine enge Kooperation zwischen ambulant und stationär tätigen Ärzten und den Leistungsträgern ist erforderlich, um die bestmögliche Rehabilitation unserer Patienten zu erreichen.    

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Kapitelübersicht
  1. Inhaltsverzeichnis und Vorwort
  2. Die Zukunft der Rehabilitation hat begonnen (Gehrke)
  3. Qualitätsmanagement an der Schnittstelle Krankenhaus - Rehabilitationsklinik (Conradi, Reißhauer)
  4. Die Gesundheitskasse (Verhees)
  5. Medizinische Rehabilitation bei rheumatischen Krankheiten (Jäckel)
  6. Postoperative Rehabilitation von Gelenk- und Knochenerkrankungen (Leutelt)
  7. Kardiologische Rehabilitation - eine Standortbestimmung (Schirmer)
  8. Bedeutung kurortspezifischer Behandlung in der kardiologischen Rehabilitation (Kothe)
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis4
Vorwort6
Die Zukunft der Rehabilitation hat begonnen.8
1. These zur Zukunft der Rehabilitation:10
2. These zur Zukunft der Rehabilitation:13
3. These zur Zukunft der Rehabilitation:16
4. These zur Zukunft der Rehabilitation:18
Qualitätsmanagement an der Schnittstelle Krankenhaus – Rehabilitationsklinik28
Der Begriff der Übergangsrehabilitation:29
Strukturqualität:31
Prozeßqualität:33
Ergebnisqualität:36
Die Gesundheitskasse39
Präambel39
Wie wird die Zukunft der Rehabilitation in Deutschland derzeit diskutiert?39
Was hat diese Einschnitte verursacht?40
Verunsicherung41
Welche Folgen hat das ?41
Welche Strategie verfolgt die AOK Sachsen ?44
Medizinische Rehabilitation bei rheumatischen Krankheiten47
Indikation zur Rehabilitation50
Definition von Therapiezielen in der Rehabilitation51
Funktionsbezogene Therapieziele52
Psychosoziale Therapieziele52
Edukative Therapieziele52
Patientenschulung53
Wirksamkeit der Rehabilitationsmaßnahmen54
Literatur55
Postoperative Rehabilitation von Gelenk- und Knochenerkrankungen57
Allgemeine therapeutische Gesichtspunkte:58
Welche unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen stehen nun in der Rehabilitation zur Verfügung?60
1. Physikalische Therapie60
2. Gehschule62
3. Ergotherapie63
4. Sporttherapie, medizinische Trainingstherapie, EAP64
Kardiologische Rehabilitation - eine Standortbestimmung67
Bedeutung kurortspezifischer Behandlung in der kardiologischen Rehabilitation75
Koronare Herzkrankheit-Hauptursache der chronischen Herzin-suffizienz75
Bewegungstherapie - regulärer Bestandteil der sekundären Prä-vention der KHK75
Bewegungstherapie – hämodynamische und metabolische Wir-kungen76
Stadienbewertung der chronischen Herzinsuffizienz79
Die chronische Herzinsuffizienz – ein Syndrom82
Ansatz zur Bewegungstherapie bei chronischer Herzinsuffizienz83
Elemente der Bewegungstherapie-Anforderungen des täglichen Lebens84
Individuelle Stratifikation und praktische Umsetzung der Bewe-gungstherapie86
Komplikationen der chronischen Herzinsuffizienz und Patienten-Compliance88
Komplexe Intervention - Lebensstiländerung - bei chronischer Herzinsuffizienz88
Kombination von chronischer ACE-Hemmergabe und Bewe-gungstherapie89
Medikamentöse Kombinationstherapie bei chronischer Herzinsuf-fizienz90
Bewertung der Effektivität komplexer Intervention bei chroni-scher Herzinsuffizienz91
Anmerkungen zur Kosten-Nutzen Relation bei chronischer Herz-insuffizienz92

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