Versicherte fordern von ihrer Krankenkasse stärkere Präventions-Unterstützung

Wenn es um die Gesundheit geht, sehen die gesetzlich Krankenversicherten in erster Linie sich selbst und nicht den Arzt in der Pflicht: Für zwei von Drei steht die Eigenverantwortung an erster Stelle. Ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung rangieren dabei ganz oben auf der Liste der Maßnahmen. Platz drei im Ranking belegt der regelmäßige Check-up beim Arzt. In einer repräsentativen Erhebung befragte die Schwenninger Krankenkasse 1.000 gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland zur Gesundheitsvorsorge.

Dem regelmäßigen Schlaf messen die Befragten damit noch eine höhere Bedeutung bei als körperlicher Bewegung, das im Ranking den vierten Platz einnimmt. „Ruhe ist für die Deutschen im immer hektischeren Berufs- und Alltagsleben zu einem knappen Gut geworden. Sie müssen ständig erreichbar sein, beantworten auch nach Feierabend noch Mails und können selbst am Wochenende nicht mehr abschalten“, sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse. „Das geht auf Dauer an die Substanz, wie beispielsweise die drastische Zunahme bei Burn-out-Erkrankungen zeigt.“

Die Befragung belegt zudem: Die Bereitschaft, gesund zu leben, ist zwar vorhanden, doch es fehlt an der Umsetzung. So sagen zwei von drei gesetzlich Krankenversicherten, sie würden gerne mehr für ihre Gesunderhaltung tun, es bleibe im Alltag aber häufig keine Zeit dazu. Stärkere Unterstützung wünschen sich die Befragten daher bei der Vorsorge von ihrer Krankenkasse. Jeder Zweite fordert beispielsweise detaillierte Informationen über empfohlene Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ein. Hoch im Kurs stehen zudem gezielte Präventionsangebote (70 Prozent).

Insgesamt sind 85 Prozent der gesetzlich Versicherten überzeugt, mehr Engagement bei der Prävention würde sich nachhaltig positiv auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung auswirken. Klar ist dabei, dass Vorsorge schon im Kindesalter beginnt. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – diese Weisheit gilt auch in der Gesundheitsprävention“, sagt Siegfried Gänsler.

Um mehr für die Gesundheitsvorsorge insbesondere der kommenden Generationen leisten zu können, als im Rahmen der eigentlichen Kassentätigkeit bisher gesetzlich möglich ist, hat die Schwenninger Krankenkasse deshalb als erste Gesetzliche Krankenversicherung eine Stiftung gegründet. Sie trägt den Namen „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ und wird im Rahmen ihrer Tätigkeit vor allem Kinder und Jugendliche gezielt dabei unterstützen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Auf diesem Weg soll die Basis für ein nachhaltig gesundes Leben gelegt werden.

Grafiken finden Sie unter folgender Adresse http://www.die-schwenninger.de/Praeventionsstudie

Die Schwenninger Krankenkasse befindet sich mit rund 320.000 Kunden unter den Top 20 der bundesweit geöffneten Gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 14 Geschäftsstellen. Insgesamt beschäftigt die bundesweit aktive Schwenninger rund 600 Mitarbeiter. Die Kasse wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom Deutschen Finanz-Service Institut (DFSI) als TOP-Krankenkasse für Anspruchsvolle. Die ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH bewertete die Finanzsituation der Schwenninger bei einer umfassenden Finanzprüfung mit der besten Bewertungskategorie „stark“. Als einzige deutsche Krankenkasse ist die Schwenninger vom TÜV Hessen als Gesamtunternehmen TÜV-zertifiziert. Die Schwenninger erhebt keinen Zusatzbeitrag und wird bis 2014 darauf verzichten.

Kontakt: Die Schwenninger Krankenkasse Roland Frimmersdorf Spittelstraße 50 78056 Villingen-Schwenningen 07720 97 27 – 11500 R.Frimmersdorf@Die-Schwenninger.de http://www.Die-Schwenninger.de