Humanistisches Psychodrama nach H. W. Gessmann in der Psychotherapie

Internationales Bildungsprojekt an der Staatlichen Universität Smolensk
Vom 11.09. bis 14.09.2013 fand an der Staatlichen Universität Smolensk das internationale Bildungsprojekt zum Thema „Humanistisches Psychodrama in der Psychotherapie“ statt. Das Projekt wurde vom Leiter des Psychotherapeutischen Instituts Bergerhausen Prof. Dr. Hans-Werner Gessmann geleitet, der auf Einladung der Staatlichen Universität nach Smolensk gekommen war.

Das Programm des Projekts umfasste eine öffentliche Vorlesung von Herrn Gessmann, eine Diskussionsrunde zum Thema „Der Mensch und seine (Um)Welt: Probleme der Psychologie und Psychotherapie“, praktische Trainings, die in das Thema „Anwendung der Methoden des Humanistischen Psychodramas“ einführten.

Das Ziel des Projekts bestand in erster Linie darin, die Smolensker Psychologen mit den Besonderheiten des „Humanistischen Psychodramas“ vertraut zu machen, welches von Prof. Dr. Gessmann entwickelt wurde und im Laufe von vielen Jahren mit Erfolg zur Lösung verschiedener psychologischer, psychotherapeutischer, sozialer Probleme eingesetzt wird. Wichtig war es auch, vor Ort die Strategien zu entwickeln, die den Teilnehmern dazu verhelfen sollten, mit ihrem eigenen Themenkomplex professioneller und kreativer umzugehen.

Das Bildungsprojekt unter der Leitung von Herrn Gessmann stie auf groes Interesse. Die Vorlesung wurde von über 200 Personen besucht, für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen hatten sich 130 Fachleute angemeldet, die verschiedene Institutionen vertraten – Staatliche Universität Smolensk, allgemein-bildende Mittelschulen, Ministerium für Katastrophenschutz, regionale Zentren für psychologische Begleitung u. a. m.

Das Interesse für das Fortbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt „Humanistisches Psychodrama“ seitens der Spezialisten aus der Region Smolensk ermöglicht nach Auffassung von Professor Gessmann bereits in absehbarer Zeit die Miteinbeziehung der Teilnehmer des Projekts in Smolensk in weitere aktuelle und anspruchsvolle internationale Veranstaltungen.

Stimmen zum Projekt

Die Teilnahme an den Trainings, die Vorlesung des Professors Gessmann und die Diskussionsrunde eröffneten uns neue Perspektiven und Möglichkeiten der psychologischen Arbeit. Die Arbeit mit dem Humanistischen Psychodrama erlaubt es, die Emotionswelt der Menschen besser zu verstehen, sie vermittelt uns neue Kenntnisse über das gegenseitige Verständnis und Mitgefühl, und das ist eine unabdingbare Voraussetzung für effektive zwischenmenschliche Beziehungen. Wir danken Ihnen aufs herzlichste, Herr Gessmann, und freuen uns auf die nächsten Projekte unter Ihrer Leitung!

Pädagogen und Psychologen der Internatschule Potschinok (Region Smolensk)

Ich bedanke mich bei den Organisatoren des Projekts für diese Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der interessanten interdisziplinären Arbeit des Humanistischen Psychodramas. Der Einsatz des Humanistischen Psychodramas erlaubt es, gleichzeitig viele Schlüsselkompetenzen zu entwickeln und zu fördern, ich bin überzeugt, dass man sie auch im universitären Fremdsprachenunterricht anwenden kann. Ich bin sehr beeindruckt von der Atmosphäre der Veranstaltungen, die im Rahmen des Projekts stattgefunden haben, vom Sprach-, Sprech- und Verhaltensstil des Trainers, von dessen Fähigkeit, die Gruppe zu begeistern und sie auf erfolgreiche Kommunikation einzustellen. Ich würde gerne diese spannende Reise in die Welt des Psychodramas fortsetzen!

Prof. Dr. Larissa Njubina, Leiterin des Lehrstuhls fur Deutsch, Staatliche Universität Smolensk

Hans-Werner Gessmann ist der Leiter des Psychotherapeutischen Instituts Bergerhausen in Duisburg (Deutschland) und arbeitet seit 6 Jahren als Professor der Klinischen Psychologie an der Nekrassow Universität in Kostroma. Für die Zukunft besteht die Möglichkeit der Ausbildung von russischen Psychotherapeuten in verschiedenen therapeutischen Fachrichtungen. Im kommenden Jahr wird das Zentrum um eine Psychotherapeutische Ambulanz für die Bevölkerung der Stadt und verschiedene internationale Psychotherapie-Forschungsprojekte erweitert.

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