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Analyse der Leibnizschen Schrift 'Agenda'

eBook Analyse der Leibnizschen Schrift 'Agenda' Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seitenanzahl
23
Seiten
ISBN
9783638495257
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
3,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg (Institut für Deutsche Sprache), Veranstaltung: Gottfried Wilhelm Leibniz Sprachtheorie und Sprachgebrauch, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit soll es darum gehen, Leibniz' Abhandlung Agenda, die als Anleitung zu einem gesunden Lebensstil - sowohl körperlich als auch geistig - verstanden werden kann, sorgfältig zu analysieren. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den vier Kategorien Textaufbau, Grammatik, Orthographie und Wortschatz, auf die der Text hin differenziert untersucht wird. Es geht also um Fragen nach der Art, Organisation und Funktion des Textes sowie insbesondere um eine kontrastive Darstellung der einzelnen Elemente. Sowohl an grammatischen Konstruktionen als auch an Rechtschreibung und Wortgebrauch bzw. Wortbedeutung wird sich zeigen, wie sich die deutsche Sprache so wie sie Leibniz kannte von unserem heutigen Deutsch unterscheidet.
Um einen Einblick in die Situation der deutschen Sprache im 17. Jahrhundert zu bekommen, wird diese zunächst in einem zusammenfassenden Überblick umrissen. Dabei spielt der historische Kontext eine tragende Rolle, da die Ereignisse der Zeit starken Einfluss auf die sprachlichen Gegebenheiten nahmen. Zum Abschluss dieses Kapitels wird versucht, die sprachlichen Veränderungen des 17. Jahrhunderts zu beschreiben, wobei es schwierig ist, diese Betrachtungen auf ein Jahrhundert zu begrenzen, da sich der sprachliche Wandel vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen bereits seit dem 14. Jahrhundert angedeutet hat und als langwieriger Prozess zu sehen ist. Hierbei kann es sich allerdings nur um eine grobe Einführung handeln, da eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem frühneuhochdeutschen Sprachstadium den Rahmen dieser Arbeit deutlich übersteigen würde.
Leibniz selbst kann als eines der letzten Universalgenies aufgefasst werden. Seine vielseitigen Schriften reichen beispielsweise von Politik und Wirtschaft über Philosophie bis hin zur Mathematik. Für das 17. Jahrhundert ist er - wie im folgenden Kapitel noch erwähnt werden wird - vor allem als Sprachtheoretiker wichtig geworden. In seiner Schrift Agenda, um die es im Anschluss geht, zeigt er sich durch ausführliche Tipps zur Prophylaxe und Heilung von Krankheiten auch auf medizinischem Gebiet bewandert.

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