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Angel oder doch nur Fisch?

Die Effektivität des Europäischen Entwicklungsfonds an den Fallbeispielen Sambia und Uganda

eBook Angel oder doch nur Fisch? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
40
Seiten
ISBN
9783640733071
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,99
EUR

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es waren verheerende Jahre: Die Dürre, der Hunger, der Tod suchten die Menschen heim. Aber dann kamen die weißen Experten, um die biblischen Plagen im Nordosten Kenias zu beenden. Aus Norwegen kamen sie, und sie brachten eine grandiose Idee mit. Sie wollten die darbenden Nomaden am Turkana-See durch die Schenkung einer Fischfabrik vor den periodischen Katastrophen bewahren und nebenbei Jobs schaffen. Sie bauten eine Fabrik, merkten allerdings erst später, dass die viehhaltenden Turkana sowohl den Fisch als auch die Lohnarbeit verschmähten. Und dass die Energiekosten für das Einfrieren der Tilapia-Filets in der Halbwüste ihren Handelswert um ein Mehrfaches übersteigen, wobei die Millionen für die neuen Straßen, die man braucht, um die Ware zum Verbraucher zu transportieren, noch gar nicht einkalkuliert waren.' Es sind diese oder ähnliche Anekdoten über Entwicklungsprojekte, die des Öfteren in Magazinen, Zeitschriften oder Tageszeitungen zu finden sind. In der aktuellen Debatte über die Entwicklungspolitik überwiegt die Kritik an der Effektivität oder sogar Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit. Dabei zieht sich diese Kritik durch alle politischen Lager und bezieht sich auf alle Akteure der Entwicklungspolitik, sei es der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, Staaten und Staatenverbunde oder Nicht-Regierungsorganisationen (NROs, engl.:NGOs). Wirft man einen Blick auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der Empfängerstaaten von finanziellen Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit, besonders aber der afrikanischen Sub-Sahara-Staaten, scheint die Kritik mehr als gerechtfertigt zu sein. Haben sich Länder wie Indien, China oder Brasilien aus der Armutsfalle befreit und werden nun als aufstrebende und wirtschaftskräftige Schwellenländer bezeichnet, die Wachstumsraten bis zu 15% pro Jahr verzeichnen, befinden sich Länder wie Tschad, Sambia, Sudan oder Somalia am untersten Ende aller Indizes, die demokratische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Performance messen. Die Lage dieser Länder scheint sich, trotz finanzieller und personeller Unterstützung von NGOs oder den G8-Staaten, nicht zu verändern. Abbildung 1 zeigt die Kindersterblichkeit aller Länder im Vergleich. [...]

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