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E-Book

Anlaufmanagement in der Automobilindustrie erfolgreich umsetzen

Ein Leitfaden für die Praxis

AutorGünther Schuh, Wolfgang Stölzle, Frank Straube
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl280 Seiten
ISBN9783540784074
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis85,41 EUR

Der Wettbewerb um Marktanteile zwingt Automobilhersteller und Zulieferer, Modelllebenszyklen zu verkürzen und Modellpaletten zu erweitern. Systematisches Anlaufmanagement unterstützt Unternehmen dabei, den Serienanlauf sowohl technisch als auch ökonomisch erfolgreich zu gestalten. Das Buch stellt das wissenschaftlich fundierte 'Integrierte Anlaufmanagementmodell' vor und vereint dabei die neuesten Kenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Es unterstützt Praktiker dabei, die Anlaufperformance ihrer Unternehmen nachhaltig zu steigern.



Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Oberingenieur am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen im Bereich Produktionssystematik tätig und promovierte 1988 bei Professor Walter Eversheim. 1990 ging er an die Universität St. Gallen (HSG), wo er 1993 zum Professor für betriebswirtschaftliches Produktionsmanagement und zugleich ins Direktorium des Instituts für Technologiemanagement (ITEM) berufen wurde. Professor Schuh folgte im September 2002 Professor Eversheim auf den Lehrstuhl für Produktionssystematik der RWTH Aachen und in das Direktorium des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie (IPT) Aachen. Seit 2004 ist er Studiendirektor des Executive MBA für Technologiemanager der Universität St. Gallen (HSG) und der RWTH Aachen sowie seit Oktober 2004 Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen.

Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, geb. 1962, studierte Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirt-schaftslehre an den Universitäten Stuttgart-Hohenheim und Mannheim. Anschliessend arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als Akademischer Rat am Fachgebiet Unternehmensfüh-rung an der Technischen Universität Darmstadt (Leitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Christian Pfohl). Dort 1993 Promotion über Entsorgungslogistik und 1999 Habilitation über industrielle Zulieferer-Abnehmer-Beziehungen. 1999 wurde er an die Technische Universität München (Standort Weihens-tephan) auf eine Professur für Betriebswirtschaftslehre der Brau- und Lebensmittelindustrie berufen. 2000 lehnte er einen Ruf an die Universität Bremen ab, 2001 übernahm er den Lehrstuhl für Be-triebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik und Verkehrsbetriebslehre an der Universität Duis-burg-Essen (Campus Duisburg). 2002 wurde ihm dort zusätzlich die Direktion des Zentrums für Lo-gistik und Verkehr übertragen. 2004 wechselte er an die Universität St. Gallen als Inhaber des Lehr-stuhls für Logistikmanagement. Zu den Forschungsgebieten von Prof. Stölzle gehören: Betriebswirt-schaftliche Logistik / Supply Chain Management, Verkehrsmanagement, Beschaffungsma-nagement, Unternehmensführung / Controlling, Umweltmanagement. Prof. Stölzle hält folgende ausgewählte Mandate: Berufenes Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der Bundesrepublik Deutschland; Berufenes Mitglied des Wis-senschaftlichen Beirats der Bundervereinigung Logistik (BVL); Berufenes Mitglied des Wissen-schaftlichen Beirats des Bunderverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME); Gewählter Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission Logistik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (2004-2006); Berufenes Mitglied des Independent German Certification Board (IGCB) for Standardization of Logistics Qualification and Training within Europe' der Bundesvereini-gung Logistik (BVL) e.V. Informationen und Kontakt: www.logistik.unisg.ch

Prof. Dr.-Ing. Frank Straube studierte Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Berlin mit Studienaufenthalten in Grenoble (Universität Grenoble, Frankreich) und Boston (MIT, USA). 1987 promovierte er am Fachgebiet Logistik der TU Berlin (Prof. Dr.-Ing. H. Baumgarten). Seit 2000 ist Prof. Straube Lehrbeauftragter für das Management internationaler Logistikprojekte an der Universität Paris II ( Pantheon- Assas), Frankreich, seit 2003 ständiger Gastprofessor. Nach seiner Habilitation an der Universität St. Gallen, Schweiz, war er Vorsitzender des Direktoriums und Gründer des Kühne-Institut für Logistik an der Universität St. Gallen, wo er seit 2005 eine ständige Gastprofessur innehat. Im Oktober 2004 folgte Prof. Straube dem Ruf an die TU Berlin und ist seither Leiter des Bereichs Logistik am Institut für Technologie und Management. Frank Straube leitet seit 1984 Logistikprojekte in der Praxis, davon 12 Jahre als Vorsitzender der Geschäftsführung einer international tätigen Beratungs- und Planungsgesellschaft für Logistik und Unternehmensplanung. Er hat Instrumentarien zum Anlaufmanagement in Praxisprojekten verschiedener Industrien entwickelt und implementiert sowie eine Arbeitskreisreihe zu diesem Themenfeld in der Zeit in St. Gallen ins Leben gerufen, die anschliessend gemeinsam mit der RWTH Aachen und der TU Berlin fortgesetzt wurde. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und Mitglied des Board der European Logistics Association, Brüssel, sowie Mitglied in Aufsichts- und Fachbeiräten namhafter Unternehmen sowie Gründer des International Transfer Centers for Logistics (ITCL) zur Realisierung innovativer Planungs- und Weiterbildungsaktivitäten für Unternehmen.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort5
Vorwort7
Inhaltsverzeichnis9
Grundlagen des Anlaufmanagements: Entwicklungen und Trends, Definitionen und Begriffe, Integriertes Anlaufmanagementmodell12
Entwicklungen und Trends in der Automobilindustrie12
Begriffliche Einordnung und Phasen des Serienanlaufs12
Integriertes Anlaufmanagementmodell14
Literaturverzeichnis16
Teil I Anlaufstrategie18
Konzepte und Erfolgsfaktoren für Anlaufstrategien in Netzwerken der Automobilindustrie20
Strategische Relevanz des Serienanlaufs in der Automobilindustrie20
Grundlagen von Anlaufstrategien in Netzwerken21
Konzepte für Anlaufstrategien in Netzwerken24
Erfolgsfaktoren von Anlaufstrategien in Netzwerken der Automobilindustrie30
Fazit und Einordnung der Fallstudien36
Literaturverzeichnis37
Die Strategie der Integrierten Wertschöpfungskette zur Anlaufsteuerung bei der Vorserienlogistik der AUDI AG42
Die AUDI AG42
Die Vorserienlogistik bei der AUDI AG43
Einflussfaktoren und Randbedingungen von Anläufen bei der AUDI AG44
Herausforderungen des Anlaufmanagements bei der AUDI AG46
Kooperative Maßnahmen und Methoden im Serienanlauf und deren Umsetzung in der Vorserienlogistik47
Fazit: Optimierung der Lieferantenbeziehungen und des Personaleinsatzes als Grundlage für erfolgreiches Anlaufmanagement52
Verbesserung der Anlaufperformance durch den Einsatz von Frontloading- Maßnahmen54
Das Unternehmen/Ausgangssituation54
Randbedingungen des Anlaufes55
Problematik57
Ziele des Anlaufmanagements58
Lösungen, Methoden und Instrumente59
Situationsanalyse zur Implementierung der Frontloading- Maßnahmen61
Lessons Learned63
Teil II Anlauforganisation64
Anlauforganisation66
Einleitung66
Exkurs - Traditionelle Organisationsformen67
Organisationsformen für den Serienanlauf67
Methodische Unterstützungsinstrumente für die Anlauforganisation73
Fazit und Einordnung der Fallstudien74
Literaturverzeichnis75
Moderne Projektsteuerung in einer mehrdimensionalen Matrixorganisation76
Vorstellung TRW Automotive76
Programm- und Projektmanagement als Teil der TRW- Anlaufstrategie77
GDPIM - Der Projektreifegradprozess bei TRW78
Trends und Perspektiven89
Anlaufmanagement in der Nutzfahrzeugindustrie am Beispiel Daimler Trucks92
Daimler Trucks92
Nutzfahrzeugindustrie: Herausforderung Produktund Prozesskomplexität93
Commercial Vehicle-Development System95
Tryouts im Fahrzeugmontagewerk97
Anlaufmanagementsystem97
Planungs- und Controllingwerkzeuge98
Integration von Lieferanten in den Produktentstehungsprozess100
Key Learnings101
Literaturverzeichnis101
Teil III Lieferantenmanagement102
Lieferantenintegration im Produktentstehungsprozess104
Entwicklungstendenzen von Zulieferer-Abnehmer-Beziehungen in der Automobilindustrie104
Management von Lieferanten im Produktentstehungsprozess der Automobilindustrie105
Einordnung der Fallstudien114
Literaturverzeichnis114
Fahrzeuganlaufmanagement bei Volkswagen am Beispiel des VW Tiguan118
Themenstellung118
Die Volkswagen AG118
Das Fahrzeuganlaufmanagement bei Volkswagen120
Die Elemente des Fahrzeuganlaufmanagements123
Das Fahrzeuganlaufmanagement bei Volkswagen am Beispiel des VW Tiguan127
Zusammenfassung und Key Findings129
Lieferantenmanagement in der Anlaufphase eines 0.5- Tiers132
Das Unternehmen MAGNA STEYR132
Supply Chain Management (SCM) und Supplier Relationship Management (SRM) bei MAGNA STEYR133
Der Produktentstehungsprozess (PEP) bei MAGNA STEYR134
Methoden und Tools zur Unterstützung des SRM im Produktentstehungsprozess136
Lieferantenmanagement im Serienanlauf am Beispiel des Plattformprojekts CP4 der Robert Bosch GmbH142
Lieferantenmanagement im Einkauf der Robert Bosch-Gruppe142
Lieferantenmanagement im Kontext komplexer Neuentwicklungsprojekte143
Projektmanagement mit Lieferanten zur Erreichung der Qualitäts-, Kosten- und Terminziele144
Das Plattformprojekt Common-Rail-Pumpe der 4. Generation ( CP4)146
Lieferantenmanagement und Hochlaufabsicherung im Plattformprojekt CP4147
Erfolge im Lieferanten- und Projektmanagement im Anlauf CP4149
Weiterentwicklung des Supply Chain Management bei Anlaufprojekten151
Teil IV Logistikmanagement152
Logistikmanagement im Anlauf154
Einleitung154
Planungssystematik der Logistik im Anlaufmanagement155
Fazit160
Literaturverzeichnis160
Strategische Netzwerkplanung als notwendiger Beitrag zur Lieferantenauswahl: Supply Chain Design im Produktentstehungsprozess162
Neue Fahrzeugprojekte in der globalen Automobilindustrie162
Die Notwendigkeit der strategischen Netzwerkplanung in der frühen Phase von Fahrzeugprojekten163
Die Anforderungen an ein Supply Chain Design zur Unterstützung der Lieferantenauswahl164
Schritte eines kontinuierlichen Supply-Chain-Design-Prozesses166
Phasen und Aktivitäten der Implementierung einer Supply- Chain- Design- Funktion167
Nutzen und Erfolgsfaktoren des Supply Chain Design169
Literaturverzeichnis170
Taktische Logistikplanung vor Start- of- Production ( SOP) - Aufgabenumfang und softwarebasierte Unterstützung im Rahmen der Virtuellen Logistik bei der AUDI AG172
Planungsumfeld der Logistik vor SOP173
Ausgangssituation f r die Entwicklung eines Planungswerkzeuges für die taktische Logistikplanung vor SOP174
Phaseneinteilung der Logistikplanung vor SOP175
Leistungen der taktischen Logistikplanung vor SOP177
Referenzmodell der taktischen Logistikplanung vor SOP179
Praxisbeispiel zur softwarebasierten teilebezogenen Logistikplanung181
Unterstützung des Anlaufmanagements durch die Leistungen der softwarebasierten taktischen Logistikplanung vor SOP182
Literaturverzeichnis183
Teil V Produktionsmanagement186
Produktionsmanagement im Anlauf188
Einleitung188
Werksstruktur- und Betriebsmittelplanung188
Standardisierung in der Produktion190
Mitarbeiterqualifikation und -befähigung192
Fazit und Einordnung der Fallstudien195
Literaturverzeichnis196
Gestaltung von Serienanläufen im globalen Entwicklungs- und Produktionsverbund198
Vorstellung des Unternehmens Kostal198
Charakteristika und Restriktionen für den Anlauf von Neuproduktprojekten in der Automobilzulieferindustrie200
Typologie von Anläufen203
Beispiele für erfolgreich abgewickelte Anläufe206
Erfolgsfaktoren211
Fazit212
Schnell und einfach Hochfahren214
Anlaufmanagement bei der JÜPO GmbH214
Einfache Methoden bestimmen den Alltag216
Literaturverzeichnis223
Teil VI Änderungsmanagement224
Grundlagen des Änderungsmanagements im Anlauf226
Problembeschreibung226
Methoden und Konzepte227
Fazit230
Literaturverzeichnis231
Änderungsmanagement im Anlauf am Beispiel des Mercedes- Benz- Werks Bremen232
Das Werk Bremen232
Der "Anlauf in Serie" als komplexe Herausforderung233
Steigende Komplexität von Produkt und Produktionsinnovationsprozessen drückt sich in erhöhtem Änderungsaufkommen aus234
Einsatz von Methoden im Anlauf- und Änderungsmanagement236
Erkenntnis eines effizienten Anlaufmanagements238
Literaturverzeichnis239
Änderungsmanagement bei einem Systemlieferanten - Der Globale Technische Änderungsdienst der Behr GmbH& Co. KG240
Ausgangslage240
Basisregeln243
Organisatorische und strukturelle Voraussetzungen244
Anforderungen an ein Änderungsmanagementsystem am Beispiel des Globalen Technischen Änderungsdienstes (GTA) der Behr GmbH& Co. KG246
Systemische Umsetzung der Anforderungen247
Fazit250
Teil VII Kostenmanagement252
Kostenmanagement im Anlauf - Aufgaben und Instrumente254
Einführung254
Konzeptionelle Grundlagen des Kostenmanagements im Anlauf255
Instrumente des Kostenmanagements im Anlauf260
Zusammenfassendes Fazit271
Literaturverzeichnis272
Zusammenfassung und Ausblick274
Autorenverzeichnis278
Herausgeber278
Autoren281
Sachverzeichnis288

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