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Auswirkungen der Bilanzskandale auf den Kapitalmarkt

AutorChristian Schulz
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl24 Seiten
ISBN9783638011495
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 2,0, Fachhochschule Kiel (Rechnungswesen und Revision), Veranstaltung: Revision und Prüfungswesen, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren häufen sich Bilanzmanipulationen mit existenzgefährdenden Folgen für Unternehmen und betroffene Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Fast schon alltäglich erscheinen die Mitteilungen über Unregelmäßigkeiten im Berichtswesen national und international tätiger Unternehmen. Nachträgliche Korrekturen veröffentlichter Finanzinformationen aufgrund wesentlicher Fehler in der Darstellung finanzieller Ergebnisse, scheinen an der Tagesordnung zu liegen: 845 Unternehmen, also knapp 10% aller in den Vereinigten Staaten gezeichneten Kapitalgesellschaften gaben zwischen 1997 und 2002 solche sog. Restatements bekannt. Das Vertrauen der Anleger in den Kapitalmarkt ist erschüttert. Die Regulierungsbehörden und Gesetzgeber reagieren mit neuen Vorschriften. Diese Arbeit soll es dem Leser ermöglichen, sich ein Bild über die tagesaktuelle Problematik der Bilanzskandale zu machen, sich über deren Schäden und mögliche Ursachen zu informieren und die weitreichenden Konsequenzen kennenzulernen, kritisch zu hinterfragen und in den gesamtwirtschaftlichen Kontext einzuordnen, ohne dabei einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. 1.2 Begriffsklärung 'Bilanzdelikte' Beschäftigt man sich mit wirtschaftsdeliktischem Handeln, gelangt man schnell zu der Erkenntnis, dass weder eine konkrete Definition noch ein einheitlicher Terminus in der einschlägigen Literatur zu finden ist. Der Begriff des 'Bilanzdeliktes' wird häufig synonym verwendet für 'Wirtschaftskriminalität' oder 'Wirtschaftsdelikt'. Außerdem herrscht Unklarheit darüber, ob bewusstes 1 Ballwieser/Dobler (2003:449f). 6 oder unbewusstes Handeln für die Klassifizierung der Verstöße von maßgeblicher Relevanz ist. Für die folgenden Betrachtungen wirtschaftlicher Folgen von Bilanzskandalen lege ich die nachstehende Abgrenzung von Ballwieser und Dobler (2003) zugrunde, die ich als Verdichtung der geläufigsten Definitionen verstehe: 'Als Bilanzdelikte betrachten wir bewusste oder unbewusste Verstöße gegen die Regeln der Rechnungslegung im Bereich von Bilanz, GuV oder anderen obligatorischen Berichtsinstrumenten. Wir beschränken uns nicht auf regelmäßig zu erstellende Jahresberichte, obwohl diese den Vorteil der Prüfung aufweisen, sondern erfassen auch Quartalsberichte oder Ad-hoc- Mitteilungen, soweit letztere die in den Abschlüssen abgebildete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erkennbar berühren.'

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