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Buddhismus und innovatives Unternehmertum

eBook Buddhismus und innovatives Unternehmertum Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Seitenanzahl
28
Seiten
ISBN
9783638374651
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
8,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich VWL - Innovationsökonomik, Note: 2,3, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Der ethische Unternehmer, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die moderne, westliche Wissensgesellschaft ist an zwei Punkten in eine 'ethische Sackgasse' geraten. Da ist zum einen die Problemzone der Biotechnologie ('Life siences') und Gentechnik, ein System mit Hochinnovationen in dem die ethischen Grenzen sichtbar und bewusst werden und das geschäftliche und politische Risiko nicht ethischen Handelns eine nichtkontrollierbare, systemtödliche Qualität angenommen hat. (Röpke 2002:2) Zum anderen zeigt der anthropozentrische Ansatz der Nutzung unserer Umwelt, dass es einem egoistischen Kapitalismus an ökologischer Ethik fehlt und es letzten Endes in der Zerstörung unserer Biosphäre resultiert. Während auf der ersten Systemebene radikal Neues bzw. Fremdes auf tradierte Normen und Regeln trifft und damit in seiner Entfaltung behindert wird, fehlen auf der zweiten Ebene meines Ehrachtens Leitvorstellungen, die einer systemtödlichen Entwicklung entgegenwirken.

Zurück auf der Ebene unseres Ethikseminars stellt sich damit die Frage: Ist es ethisch vertretbar Innovationen durch moralische Vorgaben oder eine explizite Ethik zu regeln und damit ihre Entstehung, bzw. ihren gesellschaftlichen Nutzen zu verhindern? Oder auf der anderen Seite: Ist es verantwortbar Tiere mit anderen Tieren zu füttern, unser Ökosystem mit einer derartigen Ignoranz in Bezug auf die Rechte zukünftiger Generationen zu Grunde zu richten?

Die Beispiele zeigen, dass unser moralisches Regelwerk an seine Grenzen gelangt ist. Meinungen, wie die exemplarisch von Röpke zeigen: 'Die adäquate Ethik der unternehmerischen Wissensgesellschaft ist prä-normativ. Sie ist eine implizite Ethik.' (Röpke 2002:4) Der Weg über eine implizite Ethik scheint damit ein Ausweg aus diesem Dilemma zu sein.

In meiner Arbeit möchte ich zeigen, welche Anleihen der buddhistischen Lehre sich ein innovativer Unternehmer auf dem Wege zu einem ethischen Unternehmer zu nutzen machen kann. Es stellt sich die Frage: Inwiefern hilft uns der Buddhismus bei ethischen Anleitungen jenseits von Moral und kulturell-politischer Korrektheit weiter? Müssen neben dem Ansatz der Entwicklung von Tugenden, Veränderungen nicht grundsätzlich an der Motivationsebene ansetzen, damit die Ethikprobleme der heutigen Zeit überwunden werden?

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