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E-Book

Das mobile Web

AutorTom Alby
VerlagCarl Hanser Fachbuchverlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl237 Seiten
ISBN9783446418318
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,99 EUR

Mit Das mobile Web knüpft Tom Alby konzeptionell an seinen Bestseller Web 2.0 an und beschreibt, wie sich typische Anwendungen der Web 2.0-Generation wie Flickr, Youtube, Newsgator, LastFM oder GMail ihren Weg auf mobile Geräte wie Handy, Smartphone, PDA oder iPod/iPhone bahnen. Neben einem ausführlichen, aber auch für Laien verständlichen Überblick über die Technik bestimmen vor allem die nichttechnischen Aspekte das Buch. 

Alby zeigt auf, welche Anwendungen im mobilen Web denkbar sind, welche bereits existieren und welchen Herausforderungen sich sowohl Hersteller als auch Anwender solcher mobile Applikationen stellen müssen. Wie wird das mobile Web unser Leben verändern? Wie können Unternehmen das mobile Web für sich nutzen? Welche Möglichkeiten ergeben sich für Anbieter in diesem Umfeld? Welche Chancen und welche Risiken gilt es zu bedenken? 

Das Buch wendet sich an Webuser und Webprofessionals gleichermaßen, die erfahren möchten, wie sie das mobile Web optimal für sich nutzen können.

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Leseprobe

Kapitel 1 Was ist das mobile Web? (S. 1-2)

1.1 Reise in die Vergangenheit des Mobilfunks
1.1.1 Warum zurück schauen?

Wer die Geschichte nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen, und dies gilt insbesondere für die Geschichte der mobilen Dienste. Anders als bei der kabelgebundenen Telefonie existierten keine frühen Standards, die auchüber Ländergrenzen hinweg eine Verbindung mit einem Mobiltelefon ermöglichten. Wie es nun mal so ist, sind dadurch bestimmte Strukturen gewachsen, die einen Ein.uss auf die heutige Landschaft der mobilen Dienste haben. Die bisherige Geschichte des Mobilen Webs weist zudem ¨ Ahnlichkeiten mit der des Webs auf, sodass sich die Geschichte entweder wiederholen oder aus der Geschichte gelernt wird.

Hinzu kommt, dass mancher Dienst der Vergangenheit ein Revival erleben könnte, wie zum Beispiel seit Kurzem das deutsche C-Netz, das eine Wiederverwendung erfährt. Zu guter Letzt können die Unterschiede zwischen der Mobilfunkwelt und der Webwelt nur verstanden undüberwunden werden, wenn man sich dieser bewusst ist.

Wir schauen uns nun zunächst an, wie der Mobilfunk entstanden ist und wie er sich entwickelt hat, bevor wir uns dann der Geschichte des Webs zuwenden. Anschließend schauen wir uns den aktuellen Stand der Technik an und versuchen, den Begriff "Mobiles Web" zu de.nieren.

1.1.2 Frühe internationale Entwicklung des Mobilfunks

Angeblich war es der Ericsson-Gründer Lars Magnus Ericsson, der sich zwar schon 1901 zur Ruhe gesetzt hatte, aber dennoch ab 1910 das erste selbstgebastelte Autotelefon genutzt hat. Dieses Telefon funktionierte allerdings nichtüber Funk, Ericsson verband sein Autotelefon lediglich mit den Telefonmasten, die er auf seinem Weg fand.

Zuvor hatte der Auswanderer Guglielmo Marconi im Jahr 1896 ein Patent für die drahtlose Kommunikation mit einem Gerät "zur Aufsp¨ urung und Registrierung elektrischer Schwingungen" erhalten. Diese Technologie verkaufte er an die britische Royal Navy, die es einsetzte, um via Morse-Codes auf See auch bei Nebel kommunizieren zu können. Ein Grund, warum gerade Kriegsschiffe ideal waren für den Einsatz dieser neuen Technologie, war die Größe und mögliche Lastaufnahme dieser Schiffe, denn nur so konnten die gewaltigen Batterien transportiert werden, die zum Betrieb der frühen Mobilfunktechnologie notwendig war. Dass Strom nicht nur damals ein Problem war, wird in Abschnitt 2.4.6 beleuchtet.

Doch Batterien waren nicht die einzige Ressource damals, die knapp war. In den folgenden Jahren tummelten sich immer mehr Firmen auf dem Markt, die dank der Entwicklung besserer Röhren und dadurch ausreichender Signalstärken in Mobilfunktechnologien investierten und dadurch aufgrund fehlender Regulierung sich gegenseitig im Funkraum störten. 1912 wurde in den Vereinigten Staaten daher zum Beispiel ein Radio Act eingeführt, der von den Betreibern Lizenzen einforderte. Nutzer der ersten mobilen Dienste war vor allem die Polizei, die ihre Polizisten an"pagen" konnte, welche dann auf einem Festnetztelefon zurückriefen.

Durch den 2. Weltkrieg wurde die Entwicklung an verbesserten Mobilfunktechnologien fortgesetzt, auch wenn die Eroberung höherer Frequenzbereiche noch dauerte. Ein Produkt des Krieges war aber zum Beispiel das Walkie Talkie, das aufgrund seiner Größe zunächst in einem Rucksack getragen wurde. Erst später konnte die Technologie so verkleinert werden, dass ein Handapparat möglich war (und das Gerät dann "Handy Talkie" genannt wurde). Die von den Amerikanern genutzten Geräte wurden von der Galvin Manufacturing Company hergestellt, die sich später in Motorola umbenannten aufgrund der Popularität ihrer Autoradios.

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Vorwort12
Kapitel 1 Was ist das mobile Web?18
1.1 Reise in die Vergangenheit des Mobilfunks18
1.1.1 Warum zurück schauen?18
1.1.2 Frühe internationale Entwicklung des Mobilfunks19
1.1.3 Warum es ”Cell Phone“ heißt20
1.1.4 Standardisierung durch GSM24
1.1.5 Die Geschichte des Mobilfunks in Deutschland25
1.1.6 Satellitentelefone30
1.2 Reise in die Vergangenheit desWebs31
1.2.1 Web 1.031
1.2.2 Web 2.033
1.3 Zeit für Konvergenz: das Hier und Jetzt38
1.3.1 Die Bedeutung der Zugangsgeschwindigkeit38
1.3.2 WAP38
1.3.3 GPRS und EDGE39
1.3.4 UMTS41
1.3.5 Vergleich zwischen stationärem und mobilem Zugang44
1.3.6 WLAN45
1.3.7 WiMAX47
1.4 Versuch einer Begriffsklärung48
1.4.1 Definition48
1.4.2 Ist das mobile Web ein anderes Web?49
1.4.3 Gibt es ein Mobile Web 2.0?52
1.5 Interview mit Heike Scholz, mobile-zeitgeist.de54
Kapitel 2 Wie das Mobile Web unserLeben verändern wird60
2.1 Was das Mobiltelefon bereits verändert hat60
2.1.1 Änderung der Kommunikation60
2.1.2 Veränderung der Arbeit und der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit63
2.2 Was das MobileWeb verändern könnte: einige Buzzwords64
2.2.1 Von den Veränderungen des Mobilfunks zu den Neuerungendes Mobile Webs64
2.2.2 Location-based Services64
2.2.3 Konvergenz70
2.2.4 Bluetooth-Marketing72
2.2.5 Mobile Tagging74
2.3 Der Fluch des Technology Adoption Lifecycle77
2.3.1 Was ist der Technology Adoption Lifecycle?77
2.3.2 Auswirkung auf das mobile Web79
2.4 Herausforderungen für die Verbreitung des mobilenWebs81
2.4.1 Bildschirm81
2.4.2 Tastatur82
2.4.3 Bedienbarkeit der Geräte82
2.4.4 Navigation im Web82
2.4.5 Fragmentierung der Geräteplattformen83
2.4.6 Akkus83
2.4.7 Netzverfügbarkeit84
2.4.8 Preisgestaltung85
2.4.9 Content-Angebot und Monetarisierung85
2.4.10 History repeats itself86
2.4.11 Gibt es nur Hindernisse?87
2.5 Beispiele für Applikationen87
2.5.1 aka-aki87
2.5.2 Shazam89
2.5.3 Evernote91
2.5.4 Twitter95
2.5.5 Qik96
2.6 Interview mit Ingo Harzheim, tagSOLUTE98
2.7 Interview mit Roman Hänsler, aka-aki103
Kapitel 3 Geschäftsmodelle im Mobile Web106
3.1 Hersteller-Geschäftsmodelle106
3.1.1 Nokia106
3.1.2 Apple108
3.2 Werbung110
3.2.1 Werbung auf dem Mobiltelefon?110
3.2.2 Google AdSense111
3.2.3 AdMob112
3.3 Geschäftsmodelle abseits der Werbung114
3.3.1 Shazam114
3.3.2 Remember the Milk114
3.3.3 Evernote115
3.4 Interview mit Tanja Leuschner, VodafoneDeutschland115
3.5 Interview mit Georg Albrecht, PressesprecherApple Deutschland117
Kapitel 4 Entwickeln für das mobile Web120
4.1 Native Applikation versus für Mobilgerät optimierte Webseiten120
4.1.1 Das Problem120
4.1.2 Wege zur Entscheidung121
4.2 Plattformen123
4.2.1 Palm OS123
4.2.2 BlackBerry124
4.2.3 Symbian126
4.2.4 Windows Mobile126
4.2.5 Apple iPhone/iPhone OS127
4.2.6 Android130
4.2.7 Openmoko132
4.2.8 UMPCs133
4.2.9 Mobile Internet Devices135
4.3 Webseiten für mobile Geräte entwickeln135
4.3.1 Mobile Web Best Practices135
4.3.2 WML, XHTML und XHTML-MP145
4.3.3 Ein reales Projekt: such-mich.mobi148
4.3.4 Webseiten für spezifische Geräte optimieren153
4.3.5 WURFL154
4.3.6 UAProf162
4.3.7 WURFL versus UAProf167
4.3.8 .mobi: Licht und Schatten168
4.3.9 Suchmaschinenoptimierung für mobile Websites170
4.3.10 Kompatibilitätstest171
Kapitel 5 Die Zukunft oder: Wann kommt das Mobile Web?176
5.1 Bisherige Prophezeiungen oder: Hinterher ist man immer schlauer176
5.2 Wann kommt es nun wirklich?177
5.3 Konsolidierung der Plattformen versus Abstraktion178
5.4 Marktforscher in Ekstase179
5.5 Datenschutz und Datenschmutz181
5.6 Das Internet als Plattform: Nicht nur f ¨ ur Rechner182
Webseiten186
Literatur190
Glossar210
Stichwortverzeichnis230

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