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Die '2+4'-Verhandlungen

AutorMaren Vossenkuhl
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl31 Seiten
ISBN9783638696289
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Die Deutsche Einheit 1989/90, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Für Deutschland stellte sich zur Jahreswende 1989/90 eine neue Situation dar. Die Mauer fiel, die Massenflucht war groß und in der DDR wuchsen die Volksbewegungen für die deutsche Einheit. Außerdem brach die Sowjetunion, trotz des neuen Reformkurses von Michail Gorbatschow, immer weiter zusammen. Diese Situation machte die Einheit greifbar, daher musste schnell ein Konzept erstellt werden um diese zu erreichen. So kam es, dass sich die Außenminister der Siegermächte und der beiden deutschen Staaten auf eine '2+4'-Verhandlungsrunde einigten, um dort die äußeren Aspekte zur Herstellung der deutschen Einheit zu regeln. In der folgenden Arbeit werden der Verlauf und die Ergebnisse der '2+4'-Verhandlungen dargestellt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Frage gelegt, warum es die Bundesrepublik Deutschland schaffen konnte, sich in dem Maße gegen die anderen Mitwirkenden durchzusetzen, dass der letztlich aufgestellte 'Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland' genau so aussah, wie es sich die Vertreter der BRD vorstellten. Stellten sich die Siegermächte nicht gegen den deutschen Plan? Wie verhielt sich die angeschlagene Sowjetunion bei der Lösung der deutschen Frage? Und wie schaffte es die Bundesrepublik Deutschland die anderen Mächte von ihren Vorhaben zu überzeugen? Die Arbeit konzentriert sich nicht nur auf die einzelnen Verhandlungstage der 'Zwei-plus-Vier'-Konferenzen, sondern gerade auf die wichtigsten der vielen bilateralen Gespräche, bei denen wichtige Aspekte für die deutsche Einheit geklärt wurden. Die Hauptproblematik zwischen den Beteiligten lag in der Lösung der Bündnisfrage eines vereinigten Deutschlands. Darf das zukünftig vereinigte Deutschland sein Bündnis gemäß der Helsinki Schlussakte frei wählen, liegt die Entscheidung des Bündnisses bei den Siegermächten, oder soll Neutralität durchgesetzt werden? Weitere schwierige Fragen waren die Souveränität Deutschlands, der militärische Status der DDR, die Abrüstung und Rüstungskontrolle und die Grenzfrage. Die Lösungswege und Ergebnisse dieser Fragen werden im Folgenden erläutert.

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