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Die Bedeutung nichtökonomischer Motive für die 'Rational-Choice'-Erklärung sozialer Normen am Beispiel des Wahlparadoxon

AutorAlisa Ühle
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl23 Seiten
ISBN9783656973805
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Veranstaltung: Institutionenanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Es handelt sich hier um eine Hausarbeit, die sich mit der Frage auseinandersetzt, ob Normen immer als Wirkung externen Effekte entstehen. Es wird versucht, diese Frage am Beispiel des Wahlparadoxon zu beantworten. 'Informelle soziale Normen mit Sanktionen gehören zweifellos zu den wichtigen Bausteinen der sozialen Ordnung'. Normen werden als Grundvoraussetzung für die Entstehung einer gesellschaftlichen Ordnung renommiert. Doch 'obwohl Normen so wichtig für die Generierung sozialer Ordnung sind, wurde das Problem der Entstehung sozialer Normen[...]' von den Sozialwissenschaftlern in ihren Auseinandersetzungen lange vernachlässigt. 'Karl- Dieter Opp gehört zu den Autoren, die auf dieses Defizit frühzeitig aufmerksam machten und entscheidende Beiträge zur Erklärung sozialer Normen vorlegten, die in einer Anwendung der individualistischen Theorie rationalen Handelns besteht'. Ziel der folgenden Seminararbeit ist es, die Entstehung sozialer Normen mithilfe der Rational-Choice-Theorie begreiflich zu machen. Dabei sollen Normen als Wirkung externer Effekte dargelegt, sowie das sogenannte Norm- und Metanormspiel zur Verdeutlichung betrachtet werden. Des Weiteren sollen folgende Fragen geklärt werden: Funktioniert der Mechanismus der Rational-Choice-Erklärung bei jeder Normentstehung? Oder stehen Normen nicht im Disput zum ökonomischen Ansatz? Denn Normen sind Dinge, die die Interessenverwirklichung und Nutzenmaximierung des Einzelnen eher verhindern. Warum sagt die Ökonomie trotzdem, dass es so etwas wie Normen gibt? Gibt es Normen, die auch ohne ökonomisches Nutzenkalkül entstehen und ist der Ansatz schlüssig, bei einem ökonomischen Nutzenmaximierer zu erwarten, dass Normen entstehen, die sozial sind?

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