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E-Book

Die kompakte Stadt der Zukunft

Auf dem Weg zu einer inklusiven und nachhaltigen Stadtgesellschaft

VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl344 Seiten
ISBN9783658187347
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR
Das Buch greift die Diskussion um Inklusion in den letzten Jahren in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zusammenhängen kritisch auf. Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Stadt und das urbane Zusammenleben. Denn insbesondere Städte und hier kompakte, also dichte und gemischte Quartiere bieten sich für die Inklusionsforschung und -praxis an, da sie adäquate Sozialräume darstellen, die das heute immer stärker urban geprägte Zusammenleben reflektieren und neu durchbuchstabieren. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Autorinnen und Autoren empirisch und theoretisch mit der Frage nach der Gestaltung eines zukunftsorientierten und professionellen Referenzrahmens für eine inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung auseinander, die auch einer weiter zunehmenden Mobilität und Diversität gerecht wird.

Nina Berding arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg 'Zukunft menschlich gestalten' der Universität Siegen.
Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow ist Seniorprofessor am Forschungskolleg 'Zukunft menschlich gestalten' der Universität Siegen.
Dr. Karin Cudak,  Universität Hamburg.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis5
Die kompakte Stadt der Zukunft. Das Quartier als Referenzrahmen für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Stadtgesellschaft7
Literatur31
Teil I Von der Stadtentwicklung zur Quartiersentwicklung35
Städtebau: Quartiere offen für Vielfalt36
1Quartiersstrukturen als städtebauliche Thematik37
2Nutzungsmischung und kurze Wege als politisch zu gewährleistende Option40
3Das fordistische Stadtmodell war von Beginn an ein intellektuelles Konstrukt48
4Lösungsansätze für die gebaute, inklusive und nachhaltige Stadt und Region52
Literatur56
Aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung – Was jetzt für die „Europäische Stadt“ auf der Tagesordnung steht. Eine Agenda für Politik und Gesetzgebung58
1Das europäische Stadtmodell58
2Gefährdungen60
2.1Starker demografischer und sozialer Wandel61
2.2Ökonomisierung der Verwaltung61
2.3Fragmentierung des politischen Steuerungssystems62
2.4Strukturelle Schieflage der Kommunalfinanzen63
2.5Fehlende Steuerung der Suburbanisierung, Vernachlässigung der Nutzungsmischung in den städtischen Zentren und unzureichender Ausbau nachhaltiger Mobilitätsstrukturen63
2.6Verwaltungsstrukturreformen zulasten der Gemeindeebene64
3Chancen65
3.1Stadtkerne und Stadtbild bewahren, pflegen und vitalisieren65
3.2Chancen des demografischen Wandels nutzen66
3.3Steuerungsfähigkeit der kommunalen Ebene wiederherstellen67
3.4Lokale Autonomie sichern68
3.5Gemeindefinanzen verbessern und neu strukturieren69
3.6Regionale Kooperation in Städteregionen organisieren71
4Lösungsansätze und Forderungen73
4.1Dezentrale (Siedlungs-)Strukturen stärken73
4.2Nutzungsmischung ermöglichen74
4.3Ausgewogene Sozialstruktur sichern74
4.4Flächenpolitik in den Regionen abstimmen75
4.5Vorhandenes Bauland mobilisieren75
4.6Großflächigen Einzelhandel auf der „grünen Wiese“ verhindern76
4.7Stadtplanung und Verkehrsplanung integrieren76
5Fazit77
Literatur78
Wandel der Urbanität. Die Wiederentdeckung des Quartiers als Raum glokal-gesellschaftlicher Wirklichkeit83
1Die Stadt basiert seit je auf einem eigenen Gesellschaftsformat84
2Die überkommene Stadtgesellschaft erlebt eine umfassende Neuformatierung87
2.1Die Erfindung und Entwicklung eines eigenständigen Formats88
2.2Auf dem Weg zur Neuformatierung der Stadtgesellschaft91
3Mit der Neuformatierung der Stadtgesellschaft rückt das Quartier gleich dreifach ins Blickfeld95
3.1Das urbane Quartier als neuer Möglichkeitsraum für ein Recht auf Inklusion96
3.2Das urbane Quartier als individuelle Referenz in einer glokalisierten Stadtgesellschaft98
3.3Von der konkreten Betroffenheit zum einem glokalen Bewusstsein und zu einem neuen Engagement im zivilgesellschaftlichen Zusammenleben102
4Ausblick: Die Wiederentdeckung des Quartiers als Raum glokaler gesellschaftlicher Wirklichkeit105
Literatur106
Perspektiven auf das Zusammenleben im Quartier – Das Beispiel Düsseldorf Oberbilk109
1Verbesonderungspraktiken im Quartier Oberbilk111
2Ein Blick auf das Alltagsleben im Quartier117
3Selbstverortung der Bewohner im Quartier – am Beispiel Lessingplatz121
4Von der gelebten Vielfalt im Quartier lernen125
Literatur126
Third Places. Orte sozialer Inklusion im Kontext digitaler Kommunikation und Kommerzialisierung öffentlicher Räume130
1Öffentlicher, sozial inklusiver Stadtraum132
2Digitale Kommunikation und öffentlicher Stadtraum135
3Lesesaal als Third Place: Veraltete Community Romantik oder Chance für soziale Inklusion?137
Literatur140
Willkommene Flüchtlinge, ungeliebte Nachbarn143
1Der unbekannte Nachbar145
2Der willkommene Flüchtling148
3Die besorgten Bürger151
4Die ortlose Stadt154
5Schlussfolgerungen156
Literatur157
Das Quartier als Experimentierwelt einer inklusiven Stadt160
1Migration oder Mobilität: eine Frage der Perspektive?161
2Dogma der Sesshaftigkeit162
3Ein kontrapunktischer Blick165
4Stadt ist Migration – die Stadt der Vielen166
5St. Nikolaus – ein weltoffenes Quartier169
6Die weltoffene Stadt als Bildungsraum173
7Migration und Diversität als Perspektive174
Literatur177
Teil II Akteure in der Inclusive City180
Globalisierte Biografien an globalisierten Orten und wie eingewanderte ‚Roma‘-Kinder und -Jugendliche in Stadt und Schule aufgenommen werden181
1Einleitung181
2Zur Mobilitätsdynamik gegenwärtiger Stadtgesellschaften184
3Zum Umgang mit Mobilität und Vielfalt in Stadt und Schule188
3.1Bildungskulturelle Schließungstendenzen190
3.2Kommunale Schließungstendenzen195
4Hinweise für zukünftige, inklusivere Städte und Schulen197
Literatur199
Inklusive Bildungsförderung im öffentlichen Raum – Evaluation einer migrations-pädagogisch orientierten Spiel.Raum-Konzeption für den Stadtteil Jungbusch/Mannheim202
1Inklusive Bildungsförderung im Spiel.Raum Beil-/Böckstraße im Stadtteil204
2Der Spiel.Raum als Forschungsfeld207
3Spiel.Raum-Beobachtungen209
4Exemplarische Angebotsdokumentation und -auswertung: „Wandmalerei“212
5Generierte Interessen und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen219
6Fazit222
Literatur223
Inklusive Korrektive im Quartier: ein Edukatives Quartierszentrum am Beispiel der Heliosschule – »Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln«226
1Einspruch: Urbanität als Habitus227
2Gelebte Inklusion – Das Miteinander im urbanen Alltag229
3Inklusive Korrektive als gesellschaftlicher Prozess231
4‚Shared Space‘ – die Heliosschule – Primar- und Sekundarstufe – »Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln« als Edukatives Quartierszentrum238
5next practice248
Literatur249
Gesetze brauchen Menschlichkeit – Teilhabechancen werden in den Rathäusern gegeben oder verwehrt253
Literatur262
Die soziale Mischung im Quartier – ein Garant für soziale Inklusion und für die Schaffung sozialer Stabilität benachteiligter Bevölkerungsgruppen?264
1Einleitung265
2Die soziale Mischung – eine Annäherung an die zugrunde liegenden Konzepte267
3Die soziale Mischung am Ackermannbogen270
4Soziale Netzwerkanalyse sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen am Ackermannbogen275
5Fazit279
Literatur281
Wie kann eine kooperative Koordination kommunaler Integrationsnetzwerke gelingen?285
1Einleitung285
2Forschungsstand286
3Methodische Herangehensweise288
4Ergebnisse289
5Fallbeschreibungen289
5.1Berufliche Vorerfahrungen und Erwartungen289
5.2Kontextbedingungen291
5.3Netzwerkpraxis294
5.4Kooperationen unter den Netzwerkakteuren fördern296
6Theoretische Ergebnisse297
7Diskussion und Ausblick300
Literatur302
Inklusive Quartiere – Optionen intermediären Quartiermanagements zur Gestaltung des demografischen Wandels303
1Einleitung303
2Inklusive Quartierentwicklung und Quartiermanagement305
2.1Herausforderungen für die städtische Entwicklungspolitik305
2.2Intermediarität308
3Intermediären Optionen in Quartierprojekten des Deutschen Hilfswerks312
3.1Projektentwicklung312
3.2Projektumsetzung316
Literatur322
Inklusion von Bedürftigen durch Essenstafeln? Kritische Perspektiven auf sozialräumliche Inklusion im gewandelten Wohlfahrtsstaat326
1Einleitung326
2Inklusion und Exklusion327
3Armut und Lebensmittelknappheit im gewandelten Sozialstaat328
4Methode und Daten331
5Sozialräumliche Inklusion von Bedürftigen in Nürnberger Tafeln332
6Fazit: Tafeln als Orte der sozialen Inklusion?339
Literatur340

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