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Die Nuklearkatastrophe von Fukushima

Die mediale Kommunikation zwischen Politik und Wirtschaft unter Luhmanns Systemtheorie

AutorAmelie Tihlarik
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl17 Seiten
ISBN9783656488699
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Soziologie der Kommunikation und Medien), Veranstaltung: Seminar: Soziologie der Kommunikation und Medien: Gerüchte, Gier und das große Geld - Welchen Einfluss haben Medien auf die Börse, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 'Eine knappe Mehrheit von 58 Prozent der befragten Energieexperten ist der Meinung, die Ereignisse in Fukushima lieferten durchaus neue Erkenntnisse.' (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, 2011: S. 1) Als am 11.März 2011 die Erde vor der Küste Japans bebte, ahnte noch niemand, welche Veränderung und Proteste die Ereignisse an diesem Freitag hervorrufen würden. Der durch das Erdbeben ausgelöste Tsumani erreichte schon bald die Küste Tokios, an welcher die riesige Welle auf das Kernkraftwerk Fukushima traf und dieses stark beschädigte, sodass die Angst vor einem atomaren Supergau immer größer wurde (Huenteler et al., 2012: 6). Nachdem die größte Gefahr der Nuklearkatastrophe vorerst unter Kontrolle war, beschloss die Bundesregierung aufgrund dieser Ereignisse, mit Hilfe eines Gesetzespaketes, bis zum Jahre 2022 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie zu vollziehen. Die Laufzeiten der Kernkraftwerke wurden nicht, wie bisher immer, verlängert, sondern der endgültige Ausstieg beschlossen (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, 2011: S. 1). Hier wird deutlich, wie sehr dieses Ereignis die nationale und auch internationale Energiepolitik beeinflusste (ebd.), da man gegen Anfang des 21. Jahrhunderts noch von der 'Nuklearen Renaissance' sprach, als die Kernenergie durch neue Technologien, welche mehr Sicherheit versprachen, einen neuen Aufschwung erfuhr (Thomas, 2012:12). Während Steve Thomas, Professor der Energiepolitik, schon 2012 beleuchtete, was die Katastrophe von Fukushima verändern wird bzw. wie sich diese Ereignisse auf die Zukunft der Kernenergie-Industrie auswirken werden (vgl. Thomas 2012), möchte ich die Frage untersuchen, wie sich die Teilsysteme Politik und Wirtschaft vor, während und nach dieser Katastrophe verhielten. Als Beispiele möchte ich hierfür Nachrichten aus dem Zeitraum Februar bis April 2011 untersuchen, insbesondere politische, sowie Meldungen bzgl. der deutschen Energiekonzerne E.ON und RWE, um so Veränderungen in der medialen Kommunikation und der Reaktionen der Politik hinsichtlich der Kernenergie ausfindig zu machen. Als theoretische Fundierung möchte ich hierfür Luhmanns Systemtheorie heranziehen.

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