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Entwicklung transnationaler Modellregeln für Zivilverfahren

am Beispiel der Dokumentenvorlage

AutorStefan Huber
VerlagMohr Siebeck
Erscheinungsjahr2008
ReiheStudien zum ausländischen und internationalen Privatrecht 197
Seitenanzahl517 Seiten
ISBN9783161513824
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis79,00 EUR
Prozessrechtsangleichung: Warum, in welchen Bereichen, wann, durch wen und wie? Ausgehend von diesen fünf Grundfragen entwickelt Stefan Huber transnationale Verfahrensgrundsätze und Modellregeln für den Bereich der Dokumentenvorlage. Um den Harmonisierungsbedarf auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts auszuloten, zeigt er zunächst die gravierenden Gerechtigkeits- und Effizienzdefizite auf, die gegenwärtig bei internationalen Zivilverfahren bestehen. Da sich diese Mängel jedoch nicht in allen Rechtsbereichen gleichermaßen nachteilig auswirken, spricht sich der Autor für eine sektorale Prozessrechtsangleichung aus und erläutert, wie eine solche aussehen könnte. Dazu entwickelt er in einem ersten Schritt methodische Grundlagen für eine grenzüberschreitende Harmonisierung der Prozessrechte. In einem zweiten Schritt erfolgt die konkrete Anwendung der methodischen Erkenntnisse am Beispiel der hoch praxisrelevanten Prozesssituation, in der eine Partei für ihre Prozessführung Dokumente benötigt, die sich in den Händen der Gegenseite oder eines Dritten befinden. Hier offenbart der sog. dynamische systembezogene Mikrovergleich der US-amerikanischen, englischen, französischen und deutschen Rechtsordnung eine bisher nicht ausreichend beachtete Konvergenz. Darauf aufbauend entwickelt Stefan Huber im Spannungsfeld von Rechtsschutzgarantie, Schutz der Privatsphäre sowie Beibringungs-, Dispositions- und Effizienzmaxime ein transnationales Regelungsmodell. Berücksichtigung finden dabei bereits existierende Projekte zur Verfahrensrechtsangleichung wie die ALI/UNIDROIT Principles of Transnational Civil Procedure.
Das Buch wurde mit dem Serick-Preis 2007 der Rolf-und-Lucia-Serick-Stiftung ausgezeichnet.

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