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Frauen als Opfer von Vergewaltigungen

eBook Frauen als Opfer von Vergewaltigungen Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
1997
Seitenanzahl
107
Seiten
ISBN
9783832401818
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
38,00
EUR

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Der PROLOG dient als kurze Einführung in das Thema 'Vergewaltigung'. Das zweite Kapitel 'Begriff und Erscheinungsform der Vergewaltigung' umreißt die Deliktserscheinung in Hinblick auf ihr Hellfeld, Dunkelfeld, doppeltes Dunkelfeld, Falschbeschuldigungen, Anzeigeverhalten, polizeiliche Aufklärung und die gerichtlichen Verurteilungen insbesondere aus aktuellen Datenbeständen der Polizeilichen Kriminalstatistiken. Des weiteren wird hier zur wissenschaftlichen Theorie des Gegenwehrverhaltens kritisch Stellung genommen. Im dritten Kapitel der Arbeit wird sich mit der Tätertypologie sowohl bei der Gruppen- als auch bei der Einzelvergewaltigung auseinandergesetzt. Das wissenschaftliche vierteilige Täterbild wird hierbei auf seine Mängel hin durchleuchtet. Zudem wird zum ewigen Streit der Wissenschaft, ob Vergewaltigung ein Sexual- oder Gewaltdelikt ist, kritisch Stellung genommen. Ebenso wird sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob sich die Vergewaltigung häufiger im sozialen Nahbereich ereignet. Das vierte Kapitel der Arbeit umreißt frühere Erklärungsmodelle des Deliktes und würdigt alle aktuellen wissenschaftlichen Ursachentheorien der Vergewaltigung äußerst kritisch, da sie nach Meinung des Verfassers in keiner Weise in der Lage sind, die Verursachung der Tat überzeugend und abschließend zu erklären. Seelische und körperliche Opferschäden und Therapieansätze werden im fünften Kapitel der Arbeit dargestellt. Schließlich wird im sechsten Kapitel der Arbeit hinterfragt, ob der Opferschutz im heutigen Kriminaljustizsystem seinen Ansprüchen gerecht werden kann. Als Hauptteil der Arbeit wird schließlich im siebenten Kapitel die täter- als auch opferbezogene Prävention der Vergewaltigung erläutert. Im Rahmen der primären Prävention werden Ansätze wie das Ethos der Gewaltlosigkeit in der Kindeserziehung, Prävention durch Strafverschärfung, Probleme der kollektiven Verantwortlichkeit in Großstädten diskutiert. Hierbei wird insbesondere auf die positiven Einflüsse von traditionellen ostasiatischen Kampf'sport'arten vor allem in der Kindeserziehung kritisch Stellung genommen. Näher erläutert wird das Projekt 'Karate statt Gewalt' der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster. Schließlich wird die sekundäre Prävention vorwiegend opferorientiert in detaillierter Form eruiert. Zunächst wird der immer noch fortdauernde wissenschaftliche Streit darüber, ob sich das Opfer denn nun körperlich zur Wehr setzen soll [...]

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