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E-Book

Mehr Energie durch Shaolin-Qi Gong

Die Übungen der Mönche für Stressabbau und Leistungssteigerung

AutorHartmut Zwick, Robert Egger, Sabine Knoll, Shi Yong Chuan
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl195 Seiten
ISBN9783211693599
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR

Shaolin-Mönche und Menschen im Westen verbindet langes Sitzen und konzentriertes, geistiges Arbeiten. Wir profitieren vom alten Wissen der Mönche, indem wir lernen wie Energie aufgebaut und der Kreislauf angeregt wird und mehr Sauerstoff in den Körper gelangt. Der Weg zum Energiegewinn führt über die Transformation der Muskeln, Sehnen, Bänder. Wie Sie erfolgreich Stress abbauen und Ihre Leistung steigern, zeigen Körperübungen - durch Zeichnungen dargestellt - und einfach verständliche Anleitungen. Das 1500 Jahre alte Wissen aus dem Shaolin-Tempel wurde lange geheim gehalten. Abt Shi Yong Xin autorisierte Robert Egger Shaolin Qi Gong zu lehren.



Robert Egger, Dipl. Ing. ist Geschäftsführer des Shaolin Tempel Österreichs, Tai Chi Meister und Shaolin QiGong Trainer

Dr. Hartmut Zwick, Facharzt für Lungenheilkunde und Leiter der Pulmologischen Abteilung, Krankenhaus Wien, zudem Geschäftsführer des Medical Fitness Studios in Wien

Shi Yong Chuan, Abt und Meister Shi Yong Chuan ist buddhistischer Mönch des Songshan Shaolin Klosters in China. Im Kloster lernte er Buddhismus, das vom Gründer des Songshan Shaolin Kloster, entwickelte Yi Jin Jing (Transformation der Muskeln, Bänder und Sehnen) sowie Xi Sui Jing (Reinigung des Knochenmarks). Shi Yong Chuan ist Leiter von Shaolin Europa

Sabine Knoll, Mag. ist freie Journalistin und beim Österreichischen Rundfunk beschäftigt.

 

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Leseprobe

3 Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Grundlagen der TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein Jahrtausende altes Heilsystem, dessen Wurzeln über 5000 Jahre zurückreichen. Am Anfang standen Formen des Schamanismus, eines ganzheitliches Heilsystems, das durch die Beobachtung und Verbindung mit der Natur entstand. Im Laufe der Zeit wurde das System immer mehr verfeinert und auch aufgezeichnet, zum Beispiel im Buch des »Gelben Kaisers« Huang Ti Nei Jing Su Wen. Dies ist das zentrale Buch der TCM, das um 1000 v. Chr. entstanden sein soll. In ihm unterhalten sich der »Gelbe Kaiser« und sein Minister Qi Bo über die wesentlichen Dinge des Lebens und der Medizin. Der »Gelbe Kaiser« ist eine mythische Figur, die von 2697 bis 2597 v. Chr. gelebt haben soll. Ihm wird auch die Er.ndung der Akupunktur und der chinesischen Schriftzeichen zugeschrieben.

Krankheit im Sinne der TCM ist alles, was den Fluss von Qi (Energie) und Blut stört oder mit einer Störung der Körper.üssigkeiten einhergeht. Dann ist die Balance gestört, das Gleichgewicht von Yin und Yang aus der Mitte geraten. Auslösende Faktoren können bioklimatische Einflüsse, die Umwelt und die Ernährung sein (äußere Faktoren), aber auch Emotionen und geistige Konzepte (innere Faktoren).

Die TCM kümmerte sich intensiv um die Gesunderhaltung der Menschen, aber auch um die Behandlung von akuten und lebensgefährlichen Krankheiten, sowie chronischen Erkrankungen. Es ist bekannt, dass in bestimmten Perioden im alten China der Arzt nur so lange bezahlt wurde, wie der Patient gesund war. Gesundheit im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin bedeutet im allgemeinen freier Fluss von Qi (Energie) in den Energieleitbahnen und Organen, eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Blut und Körper.üssigkeiten und ein harmonisches Gleichgewicht der Polaritäten Yin und Yang. Ist das Gleichgewicht gestört, werden die entstandenen Disharmoniemuster behandelt, dies unterscheidet sich von den Krankheitsbildern im Sinne der westlichen Medizin.

Alle Beschreibungen in diesem Kapitel über Organe, Blut etc. sind immer im Kontext mit der TCM zu sehen, die diese Begriffe anders versteht und teilweise weiter fasst als die westliche Medizin. Organe sind als Systeme und Funktionskreise zu verstehen mit komplexen Zusammenhängen, die über die Wirkung und Aufgabe des Organs an sich hinausgehen. Blut und andere Körper .üssigkeiten werden ebenfalls immer im Kontext mit den Lehren von Qi und Yin und Yang verstanden, die noch im Laufe dieses Kapitels näher erläutert werden.

Qi

Einer der wichtigsten Grundbegriffe der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist »Qi« (auch: Ch’i, sprich: Tschi). Die gebräuchlichste Übersetzung für »Qi« ist das Wort »Energie«. Doch Qi im chinesischen Sinne ist noch viel mehr. Es geht als philosophisches Lebenskonzept weit über die Medizin hinaus. Unterschiedliche chinesische Schulen haben verschiedene Konzepte über das Qi entwickelt. Einig sind sie sich darüber, dass es sich bei Qi um eine Art Ursubstanz handelt, die in allem existiert und es belebt. Qi wird in alten chinesischen Texten häu.g als die Wurzel menschlichen Daseins bezeichnet. Damit versteht man unter Qi auch die Grundlage aller Schöpferkraft und Kreativität. In anderen Kulturen werden analog dazu Begriffe wie Ki (japan.), Pneuma (griech.), Prana (Sanskrit) etc. verwendet.

Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort10
1 Shaolin-Qi Gong16
Einleitung16
Was ist Qi Gong?16
Die Geschichte des Qi Gong18
Formen des Qi Gong19
Shaolin-Qi Gong19
Yi-jin-jing (Transformation der Muskeln, Sehnen und Bänder)19
Xi-sui-jing (Knochenmarkswäsche)19
Gong Fu / Kung Fu als Medizinische Form und als Wu Shu (Kampfkunst)20
2 Buddhistische Wurzeln22
Geschichte des Buddhismus22
Siddhartha Gautamas Erwachen zum Buddha Shakyamuni22
Buddhas Nachfolge und die Verbreitung der Lehre23
Chan-/Zen-Buddhismus25
Die Geschichte des Shaolin-Tempels China28
Shaolin-Abt Shi Yong Xin, der ranghöchste Shaolin-Abt29
Abt Shi Yong Chuan, der Leiter des Shaolin-Tempels in Deutschland31
Die Prinzipien des Buddhismus31
Buddhistische Philosophie32
Die vier edlen Wahrheiten35
Der achtfache Pfad36
3 Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)44
Grundlagen der TCM44
Qi45
Blut – Xue49
Körperflüssigkeiten – Jin-Ye50
Die drei Schätze und die drei Dan Tiens50
Yin und Yang54
Die 5 Elemente (Wandlungsphasen)56
Holz56
Feuer57
Erde57
Metall58
Wasser59
Der Fütterungszyklus59
Der Kontrollzyklus60
Die Säulen der TCM60
Die Diagnose in der TCM61
Akupunktur62
Tuina-Massage und Akupressur74
Pflanzenheilkunde74
Ernährung nach den 5 Elementen75
Bewegungslehre (Qi Gong)80
4 Die Übungen des Yi-jin-jing-Qi Gong90
Transformation der Muskeln, Sehnen und Bänder90
Die richtige Haltung91
Äußere Haltung98
Die Bedeutung des Atems100
Atem und Psyche100
Natürliches Atmen102
Die vorbereitenden Übungen – Ba jins104
1. Lungen-Ba jin105
2. Lungen-Ba jin107
3. Lungen-Ba jin109
1. Schulter-Ba jin111
2. Schulter-Ba jin112
3. Schulter-Ba jin115
1. Hüft-Übung: Ma bu117
2. Hüft-Übung: Gun bu118
3. Hüft-Übung: Pu bu120
4. Hüft-Übung: Shie bu123
5. Hüft-Übung: Xu bu125
6. Hüft-Übung: Tuo bu shan yao127
Die 12 Yi-jin-jing-Übungen129
Die 1. Übung: »Wei Tuo tragend eine Stange darbieten« – 1. Bewegung131
Die 2. Übung: »Wei Tuo tragend eine Stange darbieten« – 2. Bewegung133
Die 3. Übung: »Wei Tuo tragend eine Stange darbieten« – 3. Bewegung135
Die 4. Übung: »Einen Stern pflücken und gegen den großen Bären tauschen«136
Die 5. Übung: »Neun Rinder am Schwanz zurück ziehen«139
Die 6. Übung: »Krallen zeigen und Flügel ausbreiten«141
Die 7. Übung: »Neun Teufel nehmen das Pferdemesser ab«143
Die 8. Übung: »Drei Teller fallen auf den Boden«145
Die 9. Übung: »Grüner Drache streckt seine Krallen aus«147
Die 10. Übung: »Liegender Tiger stürzt sich auf seine Beute«148
Die 11. Übung: »Sich tief verbeugen«151
Die 12. Übung: »Kopfende umkehren«152
5 Die Wirkung des Yi-jin-jing-Qi Gong aus medizinischer Sicht156
Anatomischer Exkurs156
Die Muskulatur156
Gelenke160
Die Lunge und Atmung162
Das Herz-Kreislauf-System166
Das Lymphsystem168
Das Nervensystem169
Auswirkungen auf Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen171
Auswirkungen auf die Atmung und Sauerstoffversorgung172
Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf- und Lymphsystem174
Auswirkungen auf die Psyche und das Nervensystem175
Einige Fallgeschichten177
Anhang180
Die 12 Yi-jin-jin-Übungen im chinesischen Original.180
Shaolin Diplom Qi Gong Lehrgang183
Links und Kontakte186
Literatur188
Sachverzeichnis190

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