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Rawls Kontraktualismus und die Berücksichtigung von Tieren

AutorEsther Schmitt
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl12 Seiten
ISBN9783656595625
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Gerechtigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Töten von Tieren - insbesondere zu Nahrungszwecken, die damit verbundene Massentierhaltung sowie Tierversuche im Dienste der Wissenschaft geraten immer häufiger in die Kritik. Menschen sind empört über die grausame Behandlung von Tieren. Im Zuge dessen hat die Anzahl der Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, deutlich zugenommen. Dies spiegelt die Alltagsmoral wieder, dass es unmoralisch ist, Tieren unnötige Schmerzen zu bereiten. '[Auch] die Philosophen sind im Alltag durchaus der Überzeugung, daß es unmoralisch ist, Tieren unnötiges Leiden zuzufügen.' Deshalb versuchen die Philosophen die Tiere in ihre Moraltheorien mit einzubeziehen. Die entscheidende Frage in der Tierrechtsdiskussion lautet: Haben Tiere Rechte und kommt ihnen ein moralischer Status zu? Diese Fragestellung wird im Folgenden anhand des Kontraktualismus erörtert, welcher seine Wurzeln in der griechischen Antike hat. Anhand des Rawlschen Kontraktualismus wird untersucht, ob die Anerkennung eines moralischen Status von Tieren mit dem Kontraktualismus selbst kohärent ist und ob dies mit der gegenwärtigen Moralvorstellung übereinstimmt. Dazu wird zunächst Rawls Vertragstheorie 'Theory of Justice' näher betrachtet, welche 1971 veröffentlicht wurde. Einige Philosophen sind davon überzeugt, dass Tiere in Rawls Vertragstheorie einbezogen werden können. Hier werden drei mögliche Einbindungsformen dargelegt. In der ersten Interpretationsform wird Tieren ein Vormund hinter dem Schleier des Nichtwissens zugesprochen. In der zweiten Version, vertreten von Mark Rowlands, wird die Spezieszugehörigkeit hinter dem Schleier des Nichtwissens ausgeblendet. Ein weiterer Ansatz geht davon aus, dass die Verpflichtung von Tieren als indirekte Verpflichtung gegenüber Menschen zu verstehen ist. Die Argumentation stützt sich neben Rawls 'Theory of Justice' hauptsächlich auf Rowlands 'Gerechtigkeit für alle'5 und Carrunthers 'Kontraktualismus und Tiere.' Beide Texte sind von Ursula Wolf in 'Texte zur Tierethik' erschienen.

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