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Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Die BVerfG-Entscheidung vom 7.11.06 und aktuelle Reformbemühungen

AutorNathalie Dunger
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl71 Seiten
ISBN9783836607667
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis38,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Thema der Unternehmensnachfolge, insbesondere mit den damit verbundenen steuerrechtlichen Konsequenzen, wird in Deutschland zurzeit von einer breiten Öffentlichkeit mit großem Interesse wahrgenommen. Selten rückte eine steuerrechtliche Thematik über einen so langen Zeitraum in den Fokus der Medien. Schnell wird deutlich, dass das Thema Erbschaftsteuer und Unternehmensnachfolge untrennbar miteinander verbunden ist und die Nation spaltet. Obwohl lange Zeit unbekannt war, wie viele Unternehmen von der Nachfolgefrage betroffen sind und welche Probleme sich aus einer Nachfolgeregelung ergeben, haben die aktuellen politischen Diskussionen rund um die Erbschaftsteuer ein ganzes Land in ihren Bann gezogen. Klar wird, dass das Thema Unternehmensnachfolge eine erhebliche volkswirtschaftliche Dimension besitzt. Es geht um Arbeitsplätze und um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Der vorherrschende Wettbewerb verzeiht keine unausgereifte Nachfolgeregelung, welche insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zu einer Bedrohung der Existenz führen kann. Damit stellt die Bewältigung der Unternehmensnachfolge eine der größten Herausforderungen für die in Deutschland existierenden drei Millionen kleinen und mittleren Unternehmen dar. Nach den Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) findet jährlich in rund 71.000 mittelständischen Unternehmen ein Generationenwechsel statt. Etwa 680.000 Arbeitsplätze sind von dieser Unternehmensnachfolge betroffen. Bei jährlich ca. 5.900 Unternehmen steht kein Nachfolger zur Verfügung, die Folge ist i. d. R. die Aufgabe des Betriebes und der damit verbundene Verlust von Arbeitsplätzen. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und mittelstandspolitischen Dimensionen wächst das öffentliche Interesse zu dieser Thematik stetig. Viele Unternehmen können die Hürde der Unternehmensnachfolge nicht überwinden, da es ihnen an Problembewusstsein fehlt und die politischen Rahmenbedingungen, vor allem das Steuerrecht, als Barrieren für die Übertragung von Unternehmen empfunden werden. Durch erste private und öffentliche Beratungseinrichtungen (z.B. die Unternehmensbörse „nexxt-change“), werden bereits jetzt Unternehmen erfolgreich an Nachfolger vermittelt und damit Arbeitsplätze in den Unternehmen gesichert. Nicht nur durch die zunehmende öffentliche wahrgenommene Problematik der Unternehmensnachfolge, sondern insbesondere auch durch das zu erwartende Urteil des [...]

Nathalie Dunger, Bachelor of Arts in Wirtschaft & Recht, Wirtschaft & Recht Studium an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holstein), Abschluss 2007 als Bachelor of Arts in Wirtschaft & Recht. Derzeit tätig als Mitarbeiter im Bereich Controlling und Steuern.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge1
Inhaltsverzeichnis3
Abkürzungsverzeichnis5
Einleitung7
1 Das zu beurteilende Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht im Überblick10
1.1 Die derzeitige Erbschaft- und Schenkungsteuer10
1.2 Das derzeitige Bewertungsrecht13
1.2.1 Bewertung von Betriebsvermögen14
1.2.2 Bewertung von Kapitalgesellschaftsanteilen14
2 Der Gesetzentwurf eines Gesetzes zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge16
2.1 Hintergrund16
2.2 Die Koalitionsvereinbarung vom 11. November 200517
2.3 Zielsetzung17
2.4 Der Gesetzentwurf im Überblick18
2.5 Das Abschmelzungsmodell im Detail20
2.5.1 Stundung20
2.5.2 Erlöschen der Steuer21
2.5.3 Die Fortführungsklausel23
2.6 Das begünstigte Vermögen (§ 28 a ErbStG-E)25
2.6.1 Produktives und unproduktives Vermögen25
2.6.2 Betriebsvermögen26
2.6.3 Anteile an Kapitalgesellschaften30
2.6.4 Ermittlung des begünstigen Vermögens32
2.6.5 Weitergabe begünstigten Vermögens34
2.6.6 Schädliche Verwendung34
2.6.7 Die (Kleinbetrags-) Freigrenze36
2.7 Verfahrensvorschriften37
2.7.1 Fälligkeit der Steuer bei Verstoß37
2.7.2 Ablaufhemmung37
2.7.3 Säumniszuschläge und Verzinsung38
2.7.4 Erhöhte Nachweispflicht bei ausländischem begünstigten Vermögen38
2.7.5 Erstmalige Anwendung39
2.7.6 Übergangsregelung39
2.7.7 Ausschluss der Begünstigung bei Rückabwicklung früherer Erwerbe40
2.8 Zwischenfazit42
3 Vergleich der bisherigen Begünstigungen mit dem Abschmelzungsmodell44
4 Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 07. November 200647
4.1 Der vom Bundesverfassungsgericht zu beurteilende Fall47
4.2 Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts48
4.2.1 Der gemeine Wert im Mittelpunkt der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts50
4.2.2 Betriebsvermögen51
4.2.3 Anteile an Kapitalgesellschaften53
4.3 Konsequenzen in der Praxis55
4.3.1 Zeitliche Rahmenbedingungen für den Gesetzgeber55
4.3.2 Inhaltliche Rahmenbedingungen für den Gesetzgeber57
5 Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Kontext der gesetzgeberischen Reformbemühungen60
5.1 Auswirkungen auf den Gesetzentwurf zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge60
5.2 Verfassungsrechtliche Konformität des Abschmelzungsmodells61
Ausblick65
Literatur- und Quellenverzeichnis68

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