Die Natur im eigenen Garten zu erleben, bewegt immer mehr Menschen in Deutschland zu dem Kauf einer entsprechenden Fläche. Mittlerweile gibt es rund 35 Millionen Gartenbesitzer und die Tendenz ist weiter steigend. Während 79 % aller Haushalte über einen Garten oder andere Außenflächen wie Terrasse oder Balkon verfügen, besitzen 26 % der Haushalte sogar beides. Nach den statistischen Erhebungen nennen 7 % einen Klein- oder Schrebergarten ihr Eigen.

Laut den Umfragen geht der Gartenbesitz in erster Linie mit dem Wunsch nach Entspannung einher. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Gartengestaltung eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Neben der richtigen Bepflanzung und den passenden Gartenmöbeln sind auch die Gartenaccessoires für den Wohlfühlfaktor entscheidend. Hierbei bieten sich unter anderem Bronzefiguren als besonderer Blickfang an, die mittlerweile seit Jahrtausenden als gestalterisches Element eingesetzt werden.

Die älteste Legierung von Menschenhand

Bronze ist nach heutigen Erkenntnissen als eine der ersten von Menschenhand geschaffenen Legierungen anzusehen. Nach den archäologischen Entdeckungen und historischen Dokumenten soll die gewerbsmäßige Herstellung bereits zwischen 2500 und 2000 v. Chr. in Vorderasien begonnen haben. Eine in Mohenjo-Daro gefundene kleine Figur eines Mädchens aus Bronze soll aus dieser Zeit stammen und belegt die lange Geschichte von Bronzefiguren.

Die Bezeichnung des Zeitraums von 2200 bis 800 v. Chr. als Bronzezeit hebt die Wichtigkeit des Materials für die nachfolgende Menschheitsgeschichte hervor. Metallgegenstände wurden seinerzeit hauptsächlich aus Bronze hergestellt. Zahlreiche Gebrauchsobjekte, wie zum Beispiel Rasiermesser, Messer, Sicheln, Äxte und Beile, und kunstvolle Figuren aus der Bronzezeit werden heutzutage in diversen Museen ausgestellt. Bronze wird aus gutem Grunde als wichtiger Beitrag zur Technikgeschichte angesehen.

 

Die Stärken des Materials

Die Zusammensetzung aus 90 % Kupfer und 10 % Zinn lässt Bronze zu einem äußerst harten, aber auch wetterfesten Material werden. Da es sich um ein durch Zusammenschmelzen entstandenes Gemisch verschiedener Metalle handelt, wird Bronze als Legierung bezeichnet.

Ob zur Dekoration des Balkons oder im Garten, hochwertige Bronzefiguren rosten dank der Materialeigenschaften nicht und sind daher für einen Einsatz im Außenbereich prädestiniert. Grünspan, der sich auf der Oberfläche nach längerer Zeit bilden kann, kann bereits mit einem Schwamm und Wasser wegpoliert werden.

 

Das abwechslungsreiche und zugleich erschwingliche Angebot

Die Zeiten, in denen sich lediglich wohlhabende Menschen Bronzefiguren für die Dekoration ihres Zuhauses leisten konnten, sind dank moderner Herstellungsprozesse mittlerweile vorbei. Dabei eröffnet sich für Menschen, die ihren Garten oder aber auch den Innenbereich mit einer Bronzefigur aufwerten möchten, eine Vielzahl an unterschiedlichen Stilrichtungen und Motiven. Von griechischen Statuen über Tierfiguren und modernen Skulpturen bis hin zu Repliken bekannter und berühmter Skulpturen sind einige Auswahlmöglichkeiten gegeben.

Ob die futuristische Bronzestatue „Schreitender Akt“, eine große Golfspielerstatue, die griechische Göttin der Gesundheit oder eine überdimensionierte Tierfigur, die Frage nach der richtigen Bronzefigur ist in erster Linie eine Frage nach dem persönlichen Geschmack des Gartenbesitzers.

 

Das Zertifikat bei Originalskulpturen und limitierten Auflagen

Bei dem Erwerb von stark limitierten Bronzefiguren oder Originalskulpturen wird von dem Händler ein Zertifikat ausgehändigt, das im Regelfall die Auflagenanzahl, das Entstehungsjahr und die Editionsnummer ausweist. Sobald ein solches Zertifikat, insbesondere nach explizierter Aufforderung, nicht ausgehändigt wird, ist der Käufer oftmals zu einem Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt, da die Echtheit der Bronzefigur die unabdingbare Geschäftsgrundlage darstellt. Dabei ist es unerheblich, ob der Kauf über ein physisches Geschäft oder das Internet erfolgt.

Ein Kunstkauf ist immer eine Vertrauenssache, die von keinem bestimmten Vertriebsweg abhängt. Im Internet empfiehlt sich der Blick auf das Impressum. Sobald der Name des Hauptverantwortlichen, die Adresse, die Umsatzsteuernummer und mögliche Kontaktwege angegeben werden, können Käufer im Regelfall von einem seriösen Händler ausgehen.

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