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E-Book

ASP.NET Shortcut

AutorPatrick A. Lorenz
VerlagCarl Hanser Fachbuchverlag
Erscheinungsjahr2002
Seitenanzahl225 Seiten
ISBN9783446223974
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,99 EUR
Shortcut-Tipps für ASP.NET-Profis
Die neue .NET-Version der Active Server Pages stellt eine Umgebung zur Entwicklung von Web-Applikationen im .NET-Framework bereit. Viele aus der Desktop-Programmierung bekannte Konzepte wurden dabei elegant auf das Internet übertragen. Wie leistungsfähig Web-Anwendungen sein können, zeigt dieser Shortcut, der selbst eingefleischten Profis noch Tipps zu ASP.NET liefert.
Der Autor

Patrick A. Lorenz, als Medienproduzent in Freiburg tätig, beschäftigt sich seit rund vier Jahren als Entwickler im Webumfeld intensiv mit der ASP-Technologie. Daneben ist er Autor diverser Publikationen rund um .NET und Referent auf Fachkonferenzen.       

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Kapitelübersicht
  1. Inhalt und Vorwort
  2. 1 Einführung
  3. 2 Basics
  4. 3 Web-Formulare
  5. 4 Eingabevalidierung
  6. 5 Datenbindung
  7. 6 Code Behind
  8. 7 State-Management
  9. 8 Wichtige .NET-Klassen
  10. 9 Sicherheit
  11. 10 Eigene Controls
  12. 11 Caching und Optimierung
  13. Index
Leseprobe
2 Basics (S. 21-22)

2.1 Was ist ASP.NET?

ASP.NET ist eine Erweiterung der Internet Information Services (IIS) in Form einer ISAPI Extension. An den Server gerichtete Client-Anfragen mit einer bestimmten Dateiendung werden an die ASP.NET-Engine weitergereicht. Diese verarbeitet die Anfrage und sendet das Ergebnis über die IIS zurück an den Client. Die Verbindung basiert auf dem Protokoll HTTP. Das Ergebnis besteht typischerweise aus einem HTML-Stream, der im Browser des Clients interpretiert wird.

ASP.NET findet folgerichtig auf dem Server statt. Hier kann das an den Client zurückgesendete Ergebnis programmiert werden. Es steht hierzu innerhalb des .NET Frameworks eine umfangreiche und spezialisierte Klassenbibliothek zur Verfügung. Diese kann mit jeder NET-Sprache eingesetzt werden. Wie auch in der Desktop-Entwicklung sind zwei heiße Anwärter auf die Position der Sprache der ersten Wahl C# und Visual Basic.NET.

2.2 Struktur einer Web-Applikation

Vergleichbar mit den bekannten Desktop-Applikationen wird bei ASP.NET eine komplexe, zusammenhängende Anwendungslösung Web-Applikation genannt. Konkret würde diese Bezeichnung beispielsweise eine Unternehmenspräsentation im Internet oder ein Web-Shop verdienen.

Eine Web-Applikation wird durch ein physikalisches Verzeichnis auf dem Server repräsentiert. Alle zugehörigen Informationen und Daten sind unterhalb dieses Verzeichnisses abgelegt.

Innerhalb einer Web-Applikation werden einzelne Bereiche und Funktionalitäten in ASP.NET-Seiten gegliedert. Jede dieser Einheiten entspricht einer im ClientBrowser angezeigten Internet-Seite. Unterschiedliche Aufrufe dieser Seite können programmatisch in unterschiedlichen, dynamischen Ausgaben resultieren. Die Seiten sind somit nicht statisch, wie Sie es von Dateien mit der Endung kennen. Dieses Grundprinzip von ASP.NET ist vergleichbar mit den Fenstern einer Desk top-Applikation. Jede Seite wird durch eine Text-Datei mit der Endung im Verzeichnis der Web-Applikation oder eines darunter liegenden Ordners abgebildet.

Neben einer quasi beliebigen Anzahl von Seiten besteht eine Web-Applikation aus der individuellen Konfiguration. Diese wird - wie bei NET üblich - in einer XMLDatei abgelegt. Es handelt sich um die Datei im Hauptverzeichnis der Web-Applikation.

Klassenbibliotheken mit zusätzlichen Funktionalitäten aus dem eigenen Haus oder von Drittherstellern werden als DLL im Unterverzeichnis der Web-Applikation abgelegt.

2.2.1 Anlage einer neuen Web-Applikation

Web-Applikationen werden zumeist unterhalb von angelegt. Dieses Verzeichnis wird von den Internet Information Services genutzt.

Nachdem Sie ein neues Verzeichnis erstellt haben, müssen Sie dieses den IIS bekannt machen. Öffnen Sie hierzu die entsprechende Management-Konsole „Internet-Informationsdienste" im Verwaltungsbereich der Systemsteuerung. Klicken Sie hier rechts auf die „Standardwebsite", und wählen Sie den Menüpunkt „Neu > Virtuelles Verzeichnis".

Im Assistenten können Sie dem oben angelegten Verzeichnis Ihrer WebApplikation einen individuellen Alias zuweisen. Anschließend steht das Verzeichnis unter diesem Namen dem öffentlichen Zugriff von außen zur Verfügung. Rufen Sie zum Test folgende Adresse im Browser auf http://localhost//.

2.3 Aufbau einer ASP.NET-Seite

Bei einer ASP.NET-Seite handelt es sich um eine Text-Datei im physikalischen Verzeichnis der Web-Applikation. Die Datei trägt die Endung und kann unter ihrem Namen direkt im Client-Browser angesprochen werden: Beim ersten Aufruf der Seite wird sie kompiliert und in Form einer Klassenbibliothek als DLL im temporären ASP.NET-Verzeichnis abgelegt: Fortan werden alle Anfragen auf die Datei mittels Ausführung der DLL bedient. Erst bei einer Änderung der Text-Datei oder der Konfiguration der WebApplikation wird die Seite neu kompiliert.

Eine Seite besteht typischerweise aus drei großen Teilen. Im deklarativen Bereich werden seitenspezifische Einstellungen vorgenommen. Hierzu werden in einer festgelegten Syntax so genannte Direktiven notiert. Es folgt der Script-Block, in dem Programmanweisungen und somit das dynamische Innenleben der Seite angegeben werden. Der dritte und letzte Teil umfasst die Darstellung der Seite. Hier werden wie bei regulären statischen Internet-Seiten HTML-Elemente notiert.

Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort12
1 Einführung14
1 Einführung16
1.1 Wer Sie sind16
1.2 Was Sie erwarten dürfen16
1.3 Was Sie brauchen17
1.4 Wie Sie Tipparbeit sparen17
1.5 Worauf Sie achten sollten17
1.6 Wie Sie Kontakt aufnehmen können18
2 Basics20
2 Basics22
2.1 Was ist ASP.NET?22
2.2 Struktur einer Web-Applikation22
2.2.1 Anlage einer neuen Web-Applikation23
2.3 Aufbau einer ASP.NET-Seite23
2.3.1 Eine einfache Seite24
2.3.2 Eine dynamische Seite25
2.4 Das ASP.NET-Objektmodell26
2.4.1 Die Klasse Page27
2.4.2 Die Klasse HttpRequest27
2.4.3 Die Klasse HttpResponse29
2.4.4 HttpServerUtility30
2.5 Direktiven31
2.5.1 Die @Page-Direktive31
2.5.2 Die @Import-Direktive32
3 Web-Formulare34
3 Web-Formulare36
3.1 Basics36
3.1.1 HTML Server Controls versus Web Controls36
3.1.2 Postback37
3.1.3 Persistenz37
3.1.4 Objekthierarchie38
3.2 HTML Server Controls38
3.2.1 Übersicht der HTML Server Controls40
3.2.2 Die Basisklasse HtmlControl42
3.2.3 Das allgemeine HTML Server Control43
3.2.4 Container-Controls43
3.2.5 LiteralControl48
3.2.6 Eingabeelemente49
3.3 Web Controls57
3.3.1 Übersicht der Web Controls58
3.3.2 Die Basisklasse WebControl58
3.3.3 Standard Web Controls60
3.3.4 Reiche Web Controls65
3.4 Smart Navigation66
3.5 Den ViewState für eigene Daten nutzen69
3.6 Controls dynamisch hinzufügen71
3.7 Datenaustausch zwischen Web-Formularen73
3.7.1 Die Eigenschaft HttpContext.Handler73
4 Eingabevalidierung78
4 Eingabevalidierung80
4.1 Die Basisklasse BaseValidator81
4.2 Verfügbare Validation Controls82
4.2.1 RequiredFieldValidator82
4.2.2 CompareValidator83
4.2.3 RangeValidator84
4.2.4 RegularExpressionValidator84
4.2.5 CustomValidator85
4.3 Fehlerübersicht mit dem ValidationSummary87
5 Datenbindung90
5 Datenbindung92
5.1 Einfache Datenbindung92
5.2 Einführung in ADO.NET94
5.2.1 Verbindungsloser Zugriff94
5.2.2 Das DataSet-Objekt95
5.2.3 XML als zentrales Element95
5.2.4 Einbindung in ASP.NET95
5.2.5 Einfacher Lesezugriff97
5.2.6 Stichwort SQL-Injection98
5.2.7 Arbeiten mit dem DataSet99
5.2.8 Daten ändern und neu anlegen101
5.3 List Controls102
5.3.1 Die Basisklasse ListControl102
5.3.2 ListBox103
5.3.3 RadioButtonList105
5.4 Data Controls107
5.4.1 Repeater108
5.4.2 Die Basisklasse BaseDataList110
5.4.3 DataList111
5.4.4 DataGrid113
6 Code Behind122
6 Code Behind124
6.2 Server Controls und Code Behind127
6.3 Code Behind-Klassen kompilieren127
6.4 Visual Studio.NET und Code Behind128
6.5 Seitenvorlagen mit Code Behind128
7 State-Management134
7 State-Management136
7.1 Session State136
7.1.1 Wie das Session-Management funktioniert136
7.1.2 Zugriff auf Session-Variablen137
7.1.3 Ablage der Session-Daten139
7.1.4 Ablage von komplexen Daten139
7.1.5 Konfiguration141
7.1.6 Session-Ereignisse nutzen143
7.2 Application State143
7.2.1 Zugriff auf applikationsweite Variablen144
7.2.2 Application-Ereignisse nutzen145
8 Wichtige .NET-Klassen148
8 Wichtige .NET-Klassen150
8.1 Emails versenden150
8.1.1 Eine Mail mit nur einer Zeile Code150
8.1.2 Die Klasse MailMessage151
8.1.3 Wer verschickt die Mail eigentlich?152
8.1.4 Mehrere Empfänger adressieren153
8.1.5 Dateien anhängen153
8.2 Zugriff auf das Dateisystem154
8.2.1 Zugriff auf Laufwerke und Verzeichnisse155
8.2.2 Zugriff auf Dateien158
8.2.3 Dateien lesen und schreiben158
8.3 Grafiken on the fly generieren160
8.3.1 Zeichnen mit der Klasse Graphics161
9 Sicherheit164
9 Sicherheit166
9.1 Basics166
9.1.1 Authentication166
9.1.2 Authorization168
9.1.3 Impersonation168
9.2 Windows Authentication168
9.2.1 Konfiguration169
9.2.2 Windows Authentication im Einsatz169
9.2.3 Gruppenmitgliedschaft überprüfen172
9.2.4 Impersonation172
9.3 Forms Authentication175
9.3.1 Konfiguration176
9.3.2 Forms Authentication im Einsatz176
9.3.3 Individuelle Überprüfung der Benutzerdaten178
9.4 Passport Authentication178
9.5 Authorization179
9.5.1 File Authorization179
10 Eigene Controls182
10 Eigene Controls184
10.1 User Controls184
10.1.1 Eigenschaften implementieren185
10.1.2 Web Controls in User Control verwenden186
10.1.3 Ereignisse implementieren187
10.1.4 User Controls dynamisch laden191
10.2 Custom Controls192
10.2.1 Ein einfaches Beispiel192
10.2.2 Bestehende Controls erweitern194
11 Caching und Optimierung200
11 Caching und Optimierung202
11.1 Cachen von ganzen Seiten202
11.1.1 Ein einfaches Beispiel203
11.1.2 Die @OutputCache-Direktive204
11.2 Cachen von Seitenbereichen204
11.2.1 Ein einfaches Beispiel205
11.3 Cachen von Objekten206
11.3.1 Zugriff auf die Cache-Collection206
11.3.2 Ein einfaches Beispiel207
11.3.3 Abhängigkeiten festlegen208
11.4 Weitere Optimierungsmöglichkeiten210
11.4.1 Arbeiten mit Sessions210
11.4.2 Arbeiten mit Server Controls211
11.4.3 Arbeiten mit dem ViewState212
11.4.4 Round Trips zum Server213
11.4.5 Programmseitige Textausgaben216
11.4.6 Arbeiten mit Ausnahmen216
11.4.7 Arbeiten mit COM-Komponenten218
11.4.8 Arbeiten mit Datenbanken218
11.4.9 Debugging219
Index222

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