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E-Book

Bluthochdruck senken

Das 3-Typen-Konzept

AutorAnnette Bopp, Thomas Breitkreuz
VerlagMerian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl128 Seiten
ISBN9783833830525
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Konventionelle Bluthochdruck Therapien scheitern oft. Bis zu 50 Prozent der Patienten nehmen die verordneten Medikamente nicht wie vorgeschrieben ein, weil ihnen Nebenwirkungen zu schaffen machen. Das liegt daran, dass Ärzte oft die Bedürfnisse und die Lebenssituation des Patienten nicht berücksichtigen. Das Buch zeigt, dass es auch anders geht! Den hier beschriebenen Maßnahmen liegt das 3 Typen Konzept zugrunde, das wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt ist. Mit Hilfe eines Testes kann sich der Leser dem Stress, Bauch oder Chaostyp zuordnen. Im Praxisteil erfährt er dann, wie das typgerechte Therapieprogramm aussieht. Darin geht es um eine gesunde Lebensweise, die die Aspekte Bewegung, Ernährung, Körper und Seelenpflege berücksichtigt. Erfolgreiche Patientenbeispiele machen Mut und motivieren, sein Leben aktiv zu verändern und dadurch Bluthochdruck zu senken. Ergänzt werden die Maßnahmen durch Medikamente sowie Therapien aus der Anthropososophischen Medizin.

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Leseprobe

Typenorientiert handeln


Jeder der drei Grundtypen braucht ein auf seine Stärken und Schwächen abgestimmtes Therapieprogramm. Das können Sie sich ohne Weiteres selbst zusammenstellen.

Bausteine für Ihr Wohlbefinden


Das typenorientierte Handlungsprogramm, das Sie in diesem Kapitel kennenlernen werden, ist darauf angelegt, Ihnen nicht nur zu einem normalen Blutdruck, sondern auch zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden zu verhelfen. Denn je mehr Freude Sie daran haben, Ihrem hohen Blutdruck entgegenzusteuern, desto besser wird es Ihnen gelingen. Und je mehr Sie spüren, dass Sie sich damit rundum wohler fühlen, desto leichter wird es Ihnen fallen, das eine oder andere in Ihrem Alltag zu verändern.

Lassen Sie sich motivieren!


Das Tolle an diesem Programm: Es macht Spaß! Sie müssen weder auf die Torte zum Kaffee noch auf den Sonntagsbraten verzichten. Und wenn Sie keine Lust haben, ins Fitness-Studio zu gehen oder morgens zu joggen, haben wir dafür volles Verständnis! Stattdessen können Sie sich aus einem bunten Strauß möglicher Maßnahmen diejenigen heraussuchen, die Ihrem Typ entsprechen und die sich in Ihrem Alltag gut verwirklichen lassen.

Wir wollen Ihnen keine Angst machen oder drohen, dass Sie krank werden oder gar früher sterben müssen, wenn Sie diese Vorschläge nicht befolgen. Wir wollen auch keine Risikoanalyse auf der Basis von statistischen Zahlenspielereien betreiben. Denn Motivation entsteht nicht, indem Sie sich mit potenziellen Zukunftsrisiken beschäftigen. Die meisten Menschen essen nicht anders und bewegen sich nicht mehr, nur damit sie in zehn Jahren ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben. Sie tun dies aber sofort und mit Freuden, wenn sie spüren, dass ihnen solche Lebensveränderungen schon innerhalb weniger Wochen zu mehr Spannkraft und Lebensfreude verhelfen. In diesem Sinne wollen wir Sie motivieren und Ihnen helfen, den Blick auf sich selbst zu richten: auf den Einzelfall, der in keiner Statistik erscheint, auf den es aber ankommt, wenn es um die richtige und wirksame Therapie geht. Wir wollen Sie ermutigen herauszufinden, aufgrund welcher Anlagen und in welchen Situationen Ihr Blutdruck in die Höhe geht. Und wir wollen Ihnen Kriterien an die Hand geben, mit denen Sie erkennen können, was sich an Ihrem Leben verändern lässt, damit es Ihnen gut geht. Ganz nebenbei führt das auch dazu, dass sich die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.

Häufig orientiert sich die Therapie des hohen Blutdrucks an den gemessenen Werten. Diese sind aber immer nur eine Momentaufnahme (abgesehen von der 24-Stunden-Messung, siehe >).

Außerdem kann der Blutdruck aus ganz verschiedenen Gründen hoch sein. Bei einem Bauch-Typ sind dafür andere Ursachen ausschlaggebend als bei einem Stress-Typ – was sich auch auf die Behandlung auswirkt. Das heißt, die Therapie des hohen Blutdrucks muss in jedem Fall auch die individuelle Konstitution berücksichtigen, nicht nur den Messwert.

Jeder Zweite lässt die Pillen links liegen

Etwa jeder zweite Hochdruckpatient nimmt die vom Arzt verordneten blutdrucksenkenden Medikamente nicht wie vorgeschrieben ein; das zeigen Studien immer wieder. Manche vergessen einfach, die Tablette zu schlucken, weil akut kein Leidensdruck besteht. Den meisten jedoch machen Nebenwirkungen so zu schaffen, dass sie die Tabletten lieber wieer weglassen oder anders als vorgeschrieben einnehmen. Warum? Weil Ärzte die Konstitution und Lebenssituation bei der Auswahl der Medikamente kaum berücksichtigen und meist auch nicht wissen, worauf dabei zu achten ist. Sie folgen relativ stur den Empfehlungen der Fachgesellschaften. Dass es jedoch auch anders geht und wie die Leitlinien trotzdem berücksichtigt werden können, lesen Sie ab >.

Handeln ist wichtiger, als behandelt zu werden


Hoher Blutdruck ist kein Schicksal, das aus heiterem Himmel kommt, sondern immer Folge einer Kombination aus Konstitution und Lebensstil. Deshalb muss die Therapie auch hier ansetzen – und der wichtigste Akteur dabei sind Sie selbst. Nur Sie können diese beiden Faktoren beeinflussen: Einseitigkeiten, die der jeweilige Typus mit sich bringt, können Sie ohne Weiteres ausgleichen. Und eine Lebensweise, die hohen Blutdruck fördert, können Sie so verändern, dass der Körper keinen Grund mehr hat, den Blutdruck in die Höhe zu treiben.

Deshalb ist bei der Therapie des hohen Blutdrucks vor allem eines gefordert: Ihr Handeln. Wenn Sie an Ihrer Lebensweise nichts ändern, sondern lediglich darauf vertrauen, dass die Tabletten wirken, ändert sich gar nichts an den Ursachen, die den Blutdruck haben ansteigen lassen. Langfristig können Sie dem hohen Blutdruck nur durch Ihr eigenes Handeln die Grundlage entziehen.

Das Entscheidende ist, dass Sie Freude daran haben, aktiv zu werden. Dass Sie nicht einfach Anweisungen des Arztes befolgen wie ein fügsamer Schüler. Sondern dass Sie verstehen und mittragen, warum sich etwas an Ihrem Leben verändern soll und wie.

Weil der Blutdruck an der Schnittstelle zwischen Seele und Körper entsteht, muss jede Behandlung beide Bereiche gleichermaßen umfassen. Das heißt, es gilt immer wieder ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den Polaritäten des Lebens. Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit, sondern bedeutet, tagtäglich aufs Neue die Mitte zu finden im aktiven Schwingen zwischen Aktivität und Ruhe, Wachen und Schlafen, Arbeiten und Entspannen, Außen und Innen, Abbau und Aufbau. Dieses Gleichgewicht ist hochgradig individuell. Nur Sie selbst können herausfinden, was Sie brauchen, um diese Balance zu erreichen – und genau dafür haben wir dieses Programm zusammengestellt. Sie können es maßgeschneidert so kombinieren, dass es Ihren individuellen Bedürfnissen am besten entspricht. Es ist ein modulares System, aus dem Sie sich den wechselnden Lebensverhältnissen angepasst bedienen können. Deshalb ist es so universell und in jedem Lebensalter einsetzbar.

Statistik nur eine Richtgrösse

Es gibt diverse Berechnungen, um wie viel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen abnimmt, wenn bestimmte Risikofaktoren minimiert werden. Doch auch wenn Sie noch so viel tun, ein Restrisiko bleibt immer, selbst wenn Sie alle Risikofaktoren ausschalten. Statistiken sind nur pauschale Hinweise, die für den Einzelfall nicht unbedingt gelten. Sie können aber eine Orientierung geben, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Auf Sie kommt es am meisten an!

Selbstverständlich können Tabletten den Blutdruck senken. Aber wirkungsvoller und vor allem nebenwirkungsärmer können Sie das selbst tun. Das Tolle daran: Sie werden Ihr Leben viel mehr genießen können!

Ein maßgeschneidertes Programm


Unser typenorientiertes Handlungsprogramm nimmt Rücksicht auf Ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten und passt sich jedem Typ in jeder Lebenssituation an. Denn ein hoher Blutdruck zeigt ja nur, dass Sie irgendwo eine Schwäche haben, die es auszugleichen gilt. Gelingt das, hat der Körper keinen Grund mehr, den Blutdruck hochzutreiben – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass Sie sich generell besser fühlen, mehr Spannkraft haben, mehr Lebensfreude – und so auch langfristig gesünder bleiben. In diesem Zusammenhang haben auch Medikamente ihren Platz. Diese sollten aber ebenfalls nicht schematisch auf der Grundlage abstrakter Studienergebnisse verordnet werden, sondern konkret den individuellen Bedürfnissen entsprechen (siehe >).

Das gesamte Programm beruht auf variabel einsetzbaren Maßnahmen zu den wichtigsten Faktoren, die den Blutdruck beeinflussen: Alltagsgestaltung, Bewegung, Ernährung, Körperpflege und seelisches Gleichgewicht. Diese »Bausteine« können Sie Ihren Bedürfnissen entsprechend untereinander kombinieren. Dabei geht es in erster Linie darum, die Schwingungsfähigkeit des Blutdrucks wiederherzustellen, ein ausgeglichenes Verhältnis von Ruhe und Aktivität zu erreichen, Gegensätze auszugleichen und die Lebensgestaltung zu harmonisieren. Ebenso geht es darum, sich gesund und schmackhaft zu ernähren, den Alltag rhythmisch zu gestalten, Körpersignale zu erkennen, auf die innere Stimme zu hören, kreativ zu sein und selbstverantwortlich zu handeln.

TIPP: So stellen Sie sich Ihr eigenes Programm zusammen

  • Suchen Sie sich die Maßnahmen heraus, die Ihrem Konstitutionstyp und Ihrer aktuellen Lebenssituation entsprechen, und notieren Sie alle auf einem Blatt Papier. Eine Orientierungshilfe bieten Ihnen auch die Basisprogramme im Folder.
  • Wählen Sie frei nach Ihren Vorlieben – also nicht aus Angst vor etwas, sondern aus Freude an etwas.
  • Bleiben Sie realistisch und überfordern Sie sich nicht. Versuchen Sie nicht alles zugleich zu ändern, sonst ist der Misserfolg vorprogrammiert.
  • Sortieren Sie: Was wollen Sie dauerhaft tun täglich oder an bestimmten Wochentagen? Und was nehmen Sie sich für eine begrenzte Zeit vor in den nächsten drei oder...
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