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Das große Taschenbuch der Freizeitspiele

Spiele für unterwegs und Schönwettertage. Karten-, Würfel-, Schreib- und Streichholzspiele. Partyeinlagen. Internationale Spiele

AutorRita Danyliuk
VerlagEDITION digital
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl709 Seiten
ISBN9783956555862
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Ob Indoor oder Outdoor, auf Reisen oder auf dem Rücksitz im Auto: Die Zeit vergeht im Flug, es gibt nie mehr Langeweile. Ob Glücksspiele, Denksportaufgaben, Rätsel oder Gesellschaftsspiele, Spiele für unterwegs und für Schönwettertage, Karten-, Würfel-, Schreib- und Streichholzspiele, Partyeinlagen, internationale Spiele: Sie finden alle in 'Das Große Buch der Freizeitspiele.' Fast 500 Spiele hat die Autorin zusammengetragen und verständlich beschrieben.

Rita Danyliuk, erfolgreiche Autorin von Ratgebern und Spielebüchern, bereiste in jungen Jahren Europa. Mit einer Fülle an Anregungen und Ideen für vergnügliche Freizeitgestaltung kam sie zurück. Ob Glücksspiele, Denksportaufgaben, Rätsel oder Gesellschaftsspiele: Sie finden alle in "Das Große Buch der Freizeitspiele." Langeweile muss nicht sein, auch nicht im Krankenzimmer. Ob allein, zu zweit oder mit mehreren: Unzählige Spielideen machen froh und munter! Sitzen Sie nicht allein in Ihrem Kämmerlein: Laden Sie Ihre Freunde ein - zum fröhlichen Zeitvertreib mit "174 + 1 Würfelspiele"! Gibt es etwas Schöneres, als die Freizeit mit guten Freunden zu verbringen? Lachen und dabei lernen - wer möchte das nicht? Laden Sie alle dazu ein: "Spielen Sie mit!"

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Leseprobe
Das Pfand ist ein vom Verlierer dem Spielleiter übergebener beliebiger kleiner Gegenstand. Um wieder in dessen Besitz zu kommen, werden dem Spieler von der Gesellschaft oder vom Spielführer verschiedene »Bußen« auferlegt. Allein dadurch wird jedes Spiel lebhafter und interessanter. Jeder Teilnehmer wird zur Höchstleistung angespornt. Nicht nur die nachfolgend aufgeführten Spiele sind Pfänderspiele. Jedes Gesellschaftsspiel kann zum Pfänderspiel werden, wenn dem Verlierer ein Pfand abverlangt wird. Watte blasen Teilnehmer unbegrenzt Alle Spieler sitzen an einem Tisch. Der Spielleiter legt einen Wattebausch in die Mitte des Tisches. Jeder Anwesende bemüht sich eifrig, die Watte einem anderen Mitspieler zuzublasen. Derjenige, der von der Watte berührt wird, muss ein Pfand hergeben. Pass-auf-Spiel Spielleiter, Mitspielerzahl unbegrenzt Hier kommt es auf die geschickte Fragestellung des Spielleiters an. Jeder Teilnehmer hat die an ihn gestellten Fragen mit einem Satz zu beantworten. Beantwortet er sie jedoch mit »Ja«, »Nein« oder mit Lachen, muss er ein Pfand hergeben. Beispiel: Du hast doch bald Geburtstag? Ich kann mich nicht erinnern. Gehst du immer so spät nach Hause? Nur wenn ich Angst vor Schlägen habe. Hast du nicht bemerkt, dass du einen Zahn verloren hast? Ich habe sie lange nicht nachgezählt. Fischlein, Fischlein in den Teich Teilnehmer 4 bis unbegrenzt, Spielleiter Alle Teilnehmer sitzen um einen runden Tisch. Die Hände liegen flach auf der Platte. Der ausgeloste Fischer hält stehend einen kleinen Stock, an dessen Ende ein Bindfaden befestigt ist. Aus dem Ende des Bindfadens wird eine Schlinge gedreht, die in der Mitte des Tisches aufliegen soll. Wenn der Fischer ruft: »Fischlein, Fischlein in den Teich!«, müssen alle Mitspieler ihren Zeigefinger der rechten oder linken Hand in die Schlinge stecken und den Tisch berühren, solange bis der Fischer wieder ruft: »Fischlein, Fischlein aus dem Teich!« Jeder zieht dann, so schnell er kann, seinen Finger aus der Schlinge. Das geht so einige Male, ohne dass etwas passiert. Aber plötzlich, ganz unvermutet, zieht der Fischer die Schlinge zu, indem er den Stock hochreißt. Wem der in der Schlinge verbliebene Finger gehört, der gibt ein Pfand. Aufspulen Teilnehmer unbegrenzt Ein Stichwort wird aufgerufen, hier z. B. das Wort »Feder«, Der rechte Nachbar muss innerhalb kurzer Zeit ein in Verbindung mit »Feder« stehendes Wort nennen, z. B. »Henne« oder auch »Tinte«. Der Nebenmann wiederum sagt ein darauf bezogenes Wort, vielleicht »Ei« oder »Brief« usw. usw. Wer nicht schnell genug antwortet oder ein falsches Wort nennt, gibt ein Pfand. Zickzack Teilnehmer unbegrenzt Der Spielleiter zeichnet in die Mitte des Raumes auf den Boden einen kleinen und um diesen im Abstand von ca. 1 m einen großen Kreis. In diesen tritt ein Freiwilliger, der in gebückter Haltung mit ausgestreckter Hand bis nahe an den etwa 5 DM-Stück großen Kreis zeigen und dann in dieser Haltung einige Male um den kleinen Kreis herumlaufen muss. Einige Meter vom großen Kreis entfernt wartet eine Dame mit einem Glas Wein in der Hand. In gerader Linie und ohne Zick-Zack-Kurs zu nehmen, soll das Opfer in aufrechter Haltung auf die Dame zusteuern. Wenn ihm dies gelingt, darf er zur Belohnung das Glas austrinken. Gelingt es ihm nicht, muss er ein Pfand hergeben. Improvisation Teilnehmer unbegrenzt Ein Mitspieler verlässt das Zimmer. Die Zurückgebliebenen wählen eine Persönlichkeit, die allen Teilnehmern bekannt sein soll. Durch Fragestellungen, die nur mit »ja«, »nein« oder »manchmal« beantwortet werden dürfen, muss der Ausgeloste die gedachte Person erraten. Die Anzahl der erlaubten Fragen wird vom Spielleiter vorher festgesetzt. Als Strafe für das Nichterraten muss ein Pfand gegeben werden. Jeder Anwesende soll einmal als Fragesteller auftreten. Dieses Ratespiel kann nach Belieben abgewandelt werden, und zwar können je nach Zusammensetzung der Gäste historische Persönlichkeiten, abwechselnd mit berühmten Personen der Politik, Musik, Literatur usw. vom Spielleiter ins Spiel einbezogen werden. Schokoladekuchen Teilnehmer 4 bis unbegrenzt In der Tischmitte liegt ein Häufchen Bonbons, um eines weniger, als Spieler sind. Der Spielleiter erzählt eine Geschichte, in der oft das Wort »Schokoladekuchen« vorkommt. Beim Wort Schokoladekuchen müssen alle Hände, die während des Erzählens unter der Tischplatte sind, sofort nach den Bonbons greifen, ein Teilnehmer immer nach einem Bonbon. Wer nicht aufgepasst hat und zu langsam war, muss weitererzählen. Während des Erzählens muss gut aufgepasst werden, denn dabei wird zwar von »Schokoladenei«, »Schokoladenmilch«, einem »Schock« oder ähnlichem gesprochen, wer aber zugreift, ohne dass von einem »Schokoladekuchen« gesprochen wurde, gibt ein Pfand. Das Bänderspiel 4 und mehr Spieler So viele bunte Bänder wie Mitspieler werden in der Mitte durch einen massiven Gegenstand festgehalten. Jeder Spieler nimmt ein Bandende in die Hand. Ein fantasiebegabter Teilnehmer übernimmt die Spielleitung und erzählt in schnellem Tempo eine Geschichte. Mittendrin ruft er plötzlich »anfassen« oder »loslassen«. Dabei muss jeder Befehl im entgegengesetzten Sinn befolgt werden, bei loslassen also anfassen und umgekehrt. Wer irrt, gibt ein Pfand. Pfänder auslösen Ist ein rechter Berg von Pfändern zusammengekommen, stellt sich die Frage: »Was soll damit geschehen?« Einige Beispiele: Berufe Teilnehmer unbegrenzt Jeder Teilnehmer nennt reihum einen Beruf, den der Pfandauslöser darstellen muss. Der Zoo Teilnehmer unbegrenzt Ähnlich wie oben nennt jeder Spieler der Reihe nach einen Tiernamen. Der »Büßer« muss den Ruf des genannten Tieres nachahmen. Macht er einen Fehler, hilft ihm der Ansager weiter. Der Korken Teilnehmer unbegrenzt Auf dem Tisch steht eine leere Flasche, der Korken liegt auf dem Flaschenhals. Der Spieler steht etwa 2 m von der Flasche entfernt. Das linke Auge bedeckt er mit der linken Hand. Er streckt den rechten Arm aus und marschiert auf die Flasche zu. Seine Aufgabe ist es, den Korken von der Flasche zu stoßen. Geht er zögernd vorwärts, bleibt sein Arm nicht gestreckt oder berührt er statt des Korkens die Flasche, muss er von vorne beginnen. Der Clown Teilnehmer unbegrenzt Der Clown bekommt als Aufgabe, zwei oder drei durch das Los bestimmte Spieler zum Lachen zu bringen. Diese sind natürlich auf der Hut. Anschließend muss der Clown die ganze Gesellschaft unterhalten. Andere Beispiele sind: Eine am Boden liegende Uhr mit verbundenen Augen suchen, auf einem Bein stehend eine Nadel einfädeln, ein Blatt Papier mit dem Mund aufheben, unter einem Stuhl durchkriechen, ohne dass er umkippt, sich auf den Boden setzen und ohne Mithilfe der Hände wieder aufstehen usw.
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