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E-Book

Das Narrativ

Biografisches Erzählen im psychotherapeutischen Prozess

AutorBrigitte Boothe
VerlagSchattauer
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl260 Seiten
ISBN9783608266320
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis41,99 EUR
Der Therapeut als narrativer Experte Erzählen und Erinnern nehmen in der Psychotherapie eine wichtige Rolle ein: Patienten verleihen beim Erzählen ihren Alltagserlebnissen Sinn und erläutern ihre Probleme und Beschwerden. Therapeuten können über solche Erzählungen die Persönlichkeitsdynamik der Patienten, ihre Beziehungsmuster, Konflikte und Wünsche in Erfahrung bringen. Das Buch von Brigitte Boothe vermittelt narrative Darstellungsformen im therapeutischen Gespräch und zeigt anschaulich den Zusammenhang zwischen erzählter Lebenswirklichkeit und psychischer Situation auf. Dabei geht die Autorin u.a. folgenden Fragen nach: Wie können psychodynamische und narratologische Konzepte für den diagnostischen Umgang mit Patientenerzählungen genutzt werden? Wie analysiert man Patientenerzählungen und Setzt sie erfolgreich in der Therapie ein? Wie hängen Erzählung und therapeutische Beziehungsarbeit zusammen? Umfangreiche Beispiele aus dem klinischen Alltag ermöglichen es dem Leser, den Bezug zur praktischen Arbeit herzustellen.

Brigitte Boothe Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.; Psychoanalytikerin; ist seit 1990 Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Analyse narrativer Inszenierungen, psychodynamische Diagnostik sowie psychotherapeutische Bündnisbildung und Kooperation.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Inhalt12
Einleitung16
Erzählen schafft personale Welt19
Erzählen bewertet Gelebtes20
Erzählen verwandelt das Gegebene20
Erzählen deponiert das Eigene beim anderen21
Erzählen will Glauben22
Erzählen schafft narrative Muster23
Erzählen nimmt Einfluss auf das Handeln23
Narrative Kommunikation ist ein Spiel23
Die Rolle des Erzählers bei Freud24
Die erzählanalytische Arbeitsgruppe Jakob in Zürich25
Zu den Textauszügen26
1 Erzählen28
Erzählen in der Psychoanalyse29
Der Therapeut als Erzähler40
Narrative Erinnerung als Schöpfung54
Der Anfang des Erzählens im kindlichen Leben59
Erzählen als Beziehungshandeln65
Erzählen als Kreditgeben67
Das erzählte Ereignis69
Mündliche Alltagserzählung und Lexikalisierung der „Welt-für-mich“75
Die Dimension „Geschehen“77
Die Dimension „Fühlen“78
Die Dimension „Wollen“79
Die Dimension „Handeln“80
Die Dimension „Schaffen“81
Der Traum im Vergleich zur Erzählung83
Erzählen als Selbstheilung85
Imaginatives Selbstbewusstsein88
Persönliches Erzählen und Kranksein99
Umgang mit psychischem Leiden107
Krankheit als spezifische Verfassung im Beziehungskontext110
Muster des Erzählens in der Psychotherapie111
Verlauf und Entwicklung in der Krankheitserzählung118
„So geht es zu“ in der Krankheitserzählung119
Die Katastrophe in der Krankheitserzählung121
Die Metamorphose in der Krankheitserzählung123
Das problematische Ich in der Krankheitserzählung125
Der problematische Andere in der Krankheitserzählung130
Fazit und Ausblick131
2 Wünschen134
Erzähl- und Wunschdynamik134
Wunschthemen zwischen Praxis und Beziehung139
Erfüllung und Katastrophe141
Von der Heimatbasis zur Hingabe – ein Panorama143
Verbundenheit und Sicherheit oder Heimat oder heile Welt145
Ewige Kindlichkeit – ewige Elterlichkeit oder Auf ewig ein Kind sein, auf ewig ein Kind haben145
Das steuernde Objekt oder Macht oder Regie und Kontrolle146
Das loyale Alter Ego oder Loyalität oder Freundschaft146
Phallische Integrität oder Profilierung oder Anerkennung146
Selbstgenügsamkeit oder „splendid isolation“ oder Einsamkeit147
Männlicher und weiblicher ödipaler Triumph oder Liebe oder Privilegierung oder Intimisierung147
Anerkennung durch die Gewissensinstanz oder Moral oder moralisches Glück148
Generativität oder Fruchtbarkeit oder Hingabe oder Wachsen und Gedeihen148
Von der Heimatbasis zur Hingabe – narrative Muster und ausgewählte Beispiele149
Verbundenheit und Sicherheit oder Heimat oder heile Welt149
Ewige Kindlichkeit – ewige Elterlichkeit oder Auf ewig ein Kind sein, auf ewig ein Kind haben152
Das steuernde Objekt oder Macht oder Regie und Kontrolle155
Das loyale Alter Ego oder Loyalität oder Freundschaft158
Phallische Integrität oder Profilierung oder Anerkennung162
Selbstgenügsamkeit oder „splendid isolation“ oder Einsamkeit170
Männlicher und weiblicher ödipaler Triumph oder Liebe oder Privilegierung oder Intimisierung173
Anerkennung durch die Gewissensinstanz oder Moral oder moralisches Glück180
Generativität oder Fruchtbarkeit oder Hingabe oder Wachsen und Gedeihen183
Navigieren zwischen Erfüllung und Katastrophe186
Fazit und Ausblick189
3 Beziehung191
Klinische Erzählanalyse in der Praxis191
Vermittlung von Erzähl- und Psychodynamik192
Ablauf der Erzählanalyse193
Beispiel für eine klinische Erzählanalyse196
Der Therapeut als Anwalt und Mentor199
Amalie genügsam199
Paul heimatlos204
Imaginieren und Handeln205
Kreditgeben in der Psychotherapie206
Die Erzählung als gemeinsames Drittes213
Klara zwischen den Fronten215
Gregor ohne Aussicht218
Mündliche Alltagserzählungen – Herausforderungen und Proben224
Fazit und Ausblick225
Glossar227
Literatur234
Sachverzeichnis243

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