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Demenz in Theologie und Seelsorge

AutorLena-Katharina Roy
VerlagWalter de Gruyter GmbH & Co.KG
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl360 Seiten
ISBN9783110303032
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis119,95 EUR

Persons with dementia present a challenge for theology and pastoral care. In a dialogue with traditional theological, medical, social psychological, and nursing science approaches, this work develops a practical theological method for describing and counseling persons suffering from dementia. It then elucidates specific forms of appropriate pastoral care for persons with dementia, including religious worship, biography work, bibliodrama, pastoral care for the body, and spiritual care of the dying.



Lena-Katharina Roy, Humboldt-Universität zu Berlin.

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung: Demenz — eine praktisch-theologische Herausforderung13
1.1. Das Phänomen Demenz — Perspektivverortungen15
1.1.1. Demenz in gesellschaftlicher Verortung15
1.1.2. Demenz in medizinischer, sozialpsychologischer und pflegewissenschaftlicher Verortung18
1.1.3. Demenz in praktisch-theologischer Verortung21
1.2. Fragestellung und Aufbau der Arbeit25
2. Perspektiven auf Demenz27
2.1. Demenz in historischer Perspektive28
2.2. Demenz in epidemiologischer Perspektive31
2.3. Demenz in pathologischer Perspektive35
2.4. Demenz in pflegerischer Perspektive38
2.5. Demenz in systemischer Perspektive43
2.6. Demenz in gesundheitsökonomischer Perspektive45
2.7. Demenz in kybernetischer Perspektive49
2.8. Zusammenfassung52
3. Gegenwärtige Demenzparadigmen55
3.1. Biomedizinisches Demenzparadigma56
3.1.1. Definition des Demenzsyndroms57
3.1.2. Demenzformen59
3.1.3. Diagnostik und Testverfahren62
3.1.4. Risikofaktoren63
3.1.5. Demenzphasen65
3.1.6. Therapieansätze67
3.1.7. Implikationen des biomedizinischen Demenzparadigmas69
3.2. Psychosoziales Demenzparadigma73
3.2.1. Kitwoods Kritik am Standardparadigma74
3.2.2. Das psychosoziale Personverständnis76
3.2.3. Das person-zentrierte Pflegekonzept80
3.3. Demenzparadigma der Validation87
3.3.1. Feils Grundprinzipien der Validation88
3.3.2. Phasen der Aufarbeitung96
3.3.3. Validationstechniken98
3.4. Zusammenfassung103
4. Demenz in anthropologischer Perspektive110
4.1. Personalität als interessensethische Zuschreibung — Norbert Hoersters philosophische Anthropologie111
4.1.1. Der interessensethische Ansatz in Grundzügen113
4.1.2. Die Person als interessensorientiertes Subjekt117
4.1.3. Hoersters ethische Konsequenzen121
4.2. Die Person als affektiv betroffenes Subjekt — Hermann Schmitz‘ leiborientierte Phänomenologie125
4.2.1. Die phänomenologische Bestimmung des Selbstbewusstseins126
4.2.2. Das leibliche Befinden und die Phänomenologie der Gefühle131
4.2.3. Wahrnehmung als leibliche Kommunikation135
4.3. Der Mensch als Synthese - Søren Kierkegaards Übergang zu einer theologischen Anthropologie139
4.3.1. Das Verständnis des Menschen als Synthese140
4.3.2. Personwerden des Menschen vor Gott143
4.3.3. Kierkegaards Ethik der Liebe147
4.4. Der Mensch als Ebenbild Gottes — Wilfried Härles schöpfungstheologisch begründete Anthropologie151
4.4.1. Die Bestimmung des Menschen zum Ebenbild Gottes152
4.4.2. Die Beziehung der Geschöpfe untereinander162
4.5. Der Mensch als Fragment — Henning Luthers christologisch orientiertes Subjektverständnis166
4.5.1. Der Mensch als fragmentarisches Subjekt167
4.5.2. Luthers praktisch-theologische Konsequenzen173
4.6. Zusammenfassung178
5. Perspektiven für die Konzeption eines theologischen Demenzparadigmas181
5.1. Grundperspektiven eines theologischen Demenzparadigmas182
5.1.1. Perspektive der Gottebenbildlichkeit185
5.1.2. Perspektive der Fragmentarität190
5.1.3. Perspektive der Beziehung196
5.1.4. Perspektive der Leiblichkeit199
5.1.5. Perspektive des Abschieds206
5.2. Demenz als Anfrage an das Wesen des Christentums als Gedächtnisreligion — Relevanz und Grenzen einer erinnerungsorientierten Religion210
5.3. Zusammenfassung219
6. Poimenische Konsequenzen222
6.1. Grundperspektiven der Seelsorge im Kontext von Demenz223
6.1.1. Perspektive der Gottebenbildlichkeit - Gottesdienst feiern224
6.1.1.1. Gottesdienst als Seelsorgegeschehen227
6.1.1.2. Gottesdienst feiern mit Menschen mit Demenz230
6.1.1.3. Gestaltungsspielräume des Gottesdienstes232
6.1.2. Perspektive der Fragmentarität - Lebensgeschichten begegnen240
6.1.2.1. Funktion und Ziel von lebensgeschichtlicher Begleitung im Kontext von Demenz241
6.1.2.2. Formen und Ausdrucksmöglichkeiten der biographieorientierten Seelsorge247
6.1.2.2.1. Verbales Erinnern von Lebensgeschichten249
6.1.2.2.2. Multisensorisches Erinnern von Lebensgeschichten252
6.1.3. Perspektive der Beziehung — Bibliolog erleben255
6.1.3.1. Der Bibliolog als praktisch-theologischer Zugang257
6.1.3.2. Bibliologpraxis im Kontext von Demenz259
6.1.3.2.1. Rahmenbedingungen und Ressourcen des Bibliologs260
6.1.3.2.2. Durchführung des Bibliologs262
6.1.3.3. Bibliolog als Haltung gegenüber Menschen mit Demenz267
6.1.4. Perspektive der Leiblichkeit — leiblich-rituelle Seelsorge wiederentdecken268
6.1.4.1. Seelsorge als Leibsorge269
6.1.4.2. Formen leiblicher Seelsorge im Kontext von Demenz272
6.1.4.2.1. Segnende Seelsorge274
6.1.4.2.2. Salbung als Seelsorgeritual278
6.1.4.2.3. Musikalische Begleitung280
6.1.5. Perspektive des Abschieds - Sterbende und ihre Angehörigen begleiten285
6.1.5.1. Sterbende begleiten286
6.1.5.2. Tote achten292
6.1.5.3. Angehörigen beistehen294
6.2. Demenz als Anfrage an die Seelsorgetheorie — Relevanz und Grenzen von klassischen Seelsorgekonzepten296
6.3. Zusammenfassung314
7. Fazit: Demenz — theologisches Paradigma und poimenische Konsequenzen316
Literaturverzeichnis327
Sachregister356

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