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Die Auswirkungen der Krisenkommunikation auf das Image des Finanzplatzes Liechtenstein

Anhand der aktuellen ´´Steueraffäre´´

AutorWilfried Nocker
VerlagDiplomica Verlag GmbH
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl142 Seiten
ISBN9783836637572
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,00 EUR
"Diese Studie befasst sich mit einer Krisensituation, die unter dem Namen ""Steueraffäre Liechtenstein"" weitgehend bekannt ist.
Krisen entstehen im Regelfall plötzlich (ereignisinduziert), was, zumindest oberflächlich betrachtet, auch auf die ""Steueraffäre Liechtenstein"" zutraf. Eine genauere Analyse der Umstände führte aber zu der Erkenntnis, dass die Krisenursache schon fünf Jahre zuvor eingetreten ist und das Problem bzw. das Risiko bei den relevanten Stellen auch bekannt war. Fünf Jahre, die hätten genutzt werden können, um aktiv vorzugehen, ein Krisenkonzept zu erarbeiten und die Öffentlichkeit Schritt für Schritt in Kenntnis zu setzen. Zumindest letzteres ist nicht erfolgt und damit war ein stetes Risiko gegeben, dass die Medien den Überraschungseffekt für sich nutzen konnten. Aber auch die Vorbereitung für den schlimmsten Fall der Fälle, einem tatsächlichen Ausbruch der Krise mit einem vorbereiteten Kommunikationskonzept zu begegnen, scheint nicht erfolgt zu sein. Auch nachdem die ""Steueraffäre Liechtenstein"" international in aller Munde war, einerseits durch die Medien und andererseits vor allem durch Aussagen deutscher Politiker, hätte zumindest die Dauer der Krisensituation durch geeignete Kommunikationskonzepte verkürzt werden können. Das Gegenteil ist geschehen, was durch eine Analyse der Medienberichte, aber auch durch verschiedene Aussagen im Zeitablauf belegt wird. Vor allem emotionale Reaktionen der Repräsentanten Liechtensteins verlängerten die Krisensituation maßgeblich, was dazu führt, dass das Geschehene bzw. das Publizierte länger im Bewusstsein der Öffentlichkeit verbleiben wird. Die lang andauernde negative Berichterstattung kann somit zu einer nachhaltigen Imageschädigung des Finanzplatzes führen, was sich in unterschiedlichen Formen auf die gesamte Volkswirtschaft Liechtensteins auswirken könnte. Dies beginnt bei Kundenverlusten bzw. dem Problem Neukunden zu akquirieren, was sich direkt auf die Geschäftsentwicklung der Unternehmen auswirken und zu einem Personalabbau führen kann. Das führt folglich zu sinkenden Steuereinnahmen des Staates und damit unweigerlich zu Steuererhöhungen, welche die gesamte Bevölkerung treffen und somit die Volkswirtschaft Liechtensteins belasten würden."

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Die Auswirkungen der Krisenkommunikation auf das Image des Finanzplatzes Liechtenstein1
Abstract3
Kurzreferat4
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis6
Abbildungsverzeichnis9
Tabellenverzeichnis11
Abkürzungsverzeichnis12
1 Einleitung13
1.1 Ausgangslage13
1.2 Problemstellung und Forschungsfrage15
1.3 Zielsetzung17
1.4 Abgrenzung19
1.5 Der Aufbau dieser Studie20
1.6 Forschungskonzeption21
2 Die Positionierung Liechtensteins als internationaler Finanzplatz22
2.1 Die Historie des Fürstentums Liechtenstein22
2.2 Die Entstehung des Finanzplatzes Liechtenstein23
2.2.1 Die ersten Finanzplatzkrisen24
2.2.2 Der internationale Finanzplatz in der letzten Dekade25
2.2.3 Die aktuelle Bedeutung der FDL-Branche für das Fürstentum28
2.2.4 Die Bankenlandschaft Liechtensteins im Jahr der „Steueraffäre“31
3 Die empirische Erhebung zu den Auswirkungen der „Steueraffäre“34
3.1 Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung34
3.2 Die Methodik34
3.3 Die Auswahl der Interviewpartner35
3.4 Die Organisation der Untersuchung36
3.4.1 Zeitraum der Untersuchung36
3.4.3 Das Aufbereitungsverfahren36
3.4.4 Das Auswertungsverfahren36
3.5 Die Ergebnisse der Erhebung37
3.5.1 Die Auswirkungen aus Sicht der Betroffenen37
3.5.2 Die Auswirkungen aus Sicht der Beteiligten39
3.5.3 Auswirkungen aus Sicht der Kommunikationsexperten42
3.5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen44
4 Markenführung am Beispiel der „Dachmarke Liechtenstein“47
4.1 Begriffsabgrenzungen47
4.2 Die „Dachmarke Liechtenstein“ als Regionenmarke49
4.3 Vergleich der „Dachmarke Liechtenstein“ mit der Marke „Schweiz“54
4.4 Die Markenidentität sowie die Entstehung der „Dachmarke Liechtenstein“57
4.5 Das Markenimage der „Dachmarke Liechtenstein“63
4.6 Reputation/Issues Management anhand der „Steueraffäre“65
5 Krisenmanagement anhand der „Steueraffäre“70
5.1 Die Definition des Begriffs „Krise“70
5.2 Der Begriff Krise in Abgrenzung zu kontextverwandten Terminologien74
5.2.1 Konflikt74
5.2.2 Störung74
5.2.3 Katastrophe74
5.2.4 Skandal75
5.2.5 Der Zusammenhang zwischen Unternehmenskrisen und kontextverwandten Terminologien75
5.3 Kommunikation in Krisenzeiten77
5.4 Die Macht der Medien, Krisensituationen zu generieren80
5.4.1 Die Geschwindigkeit der medialen Verbreitung81
5.4.2 Das semiotische Dreieck86
6 Die „ereignisinduzierte Markenkrise“ anhand der „Steueraffäre“88
6.1 Die „ereignisinduzierte Markenkrise“88
6.2 Das Vier-Phasen-Modell von Tiemann90
6.2.1 „Ereignisinduzierte Markenkrise“ mit schleichendem Krisenverlauf92
6.2.2 „Ereignisinduzierte Markenkrise“ mit periodischem Krisenverlauf93
6.2.3 „Ereignisinduzierte Markenkrise“ mit eruptivem Krisenverlauf95
6.3 Der Krisenverlauf der „Steueraffäre“97
6.3.1 Der plötzliche Ausbruch der Krise99
6.3.2 Der Übergang von der akuten Krisenphase in die Nachkrisenphase103
6.3.3 Die zusammenfassende Analyse des Krisenverlaufs der „Steueraffäre“105
6.3.4 Zu erwartende Nachwirkungen der „Steueraffäre“ basierend auf den theoretischen Modellen „ereignisinduzierter Markenkrisen“108
7 Eine Methode für einen effektiven Kommunikationsstil in Krisenphasen und bei Verhandlungen109
7.1 Das Harvard-Konzept109
7.2 Die vier Grundaspekte des Harvard-Konzepts114
7.3 Die Anwendung des Harvard-Konzepts bei der „Steueraffäre“118
7.3.1 Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln120
7.3.2 Interessen, Möglichkeiten und Kriterien123
7.3.3 Erkenntnisse und Schlussfolgerungen126
8 Zusammenfassung und Ausblick127
8.1 Die Imageschädigung und deren Auswirkungen auf den Finanzplatz Liechtenstein127
8.2 Die Auswirkungen der „Steueraffäre“ auf die Volkswirtschaft Liechtensteins128
8.3 Der Stellenwert eines Krisenkommunikationskonzepts für das Fürstentum Liechtenstein128
8.4 Messbare Auswirkungen der „Steueraffäre“auf den Finanzplatz und folglich auf die Volkswirtschaft Liechtensteins129
8.5 Fazit130
Quellenverzeichnis131
Zur Person141

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