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E-Book

Grundfragen der Wirtschaftspolitik

AutorGerhard Mussel, Jürgen Pätzold
VerlagVerlag Franz Vahlen
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl300 Seiten
ISBN9783800643745
FormatePUB/PDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis18,99 EUR
Wirtschaftspolitik verständlich erklärt. 'Wer eine kompakte und verständliche Einführung in die Wirtschaftspolitik sucht, ist mit diesem schon seit langem erfolgreichen und weitverbreiteten Lehrbuch bestens bedient.' in: Studium 90/2012 Alles zur Wirtschaftspolitik Dieses Lehrbuch befasst sich mit den Grundfragen und den aktuellen, zentralen Aufgabenfeldern der Wirtschaftspolitik: Sicherung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts und Gewährleistung einer nachhaltigen ökologischen Entwicklung. Die Neuauflage geht jetzt noch ausführlicher auf die Problematik des demografischen Wandels sowie die Eurokrise ein. 'Wer immer eine gelungene Einführung in die Wirtschaftspolitik sucht - ob Studierende der Wirtschaftswissenschaften im Grundstudium bzw. Teilnehmer vergleichbarer Aus- und Fortbildungsstätten oder am Wirtschaftsgeschehen interessierte Praktiker - wird von diesem Lehrbuch nicht enttäuscht werden.' in: www.rezensionen.ch 15.5.12 Autoren Prof. Dr. Gerhard Mussel unterrichtet Volkswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart. Prof. Dr. Jürgen Pätzold ist Honorarprofessor an der Universität Hohenheim.

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Leseprobe

1A. Aufgabenbereiche der Wirtschaftspolitik in der Marktwirtschaft


I. Das System der marktwirtschaftlichen Selbstregulierung


1. Kennzeichen eines marktwirtschaftlichen Systems


Wie kaum ein anderer Bereich ragt das Wirtschaftsleben in den menschlichen Alltag hinein. Die Ausübung eines Berufs, der Gebrauch und Verbrauch von Gütern oder Entscheidungen über Geldanlagen – insbesondere in Zeiten krisenhafter Entwicklungen innerhalb des Eurosystems oder globaler Krisen einerseits und inflatorischer Entwicklungen andererseits – bilden nur wenige Beispiele für das äußerst vielfältige Wirtschaftsleben. Die Gesamtheit aller wirtschaftlichen Vorgänge nennt man den Wirtschaftsprozess. Er ist in einer Volkswirtschaft das Ergebnis millionenfacher Einzel- bzw. Gruppenentscheidungen, hinter denen als Träger die Wirtschaftssubjekte stehen.

Das Kernproblem dieses komplexen Wirtschaftsprozesses bildet dessen Koordination. Es geht dabei letztlich um die Abstimmung der Konsumpläne von Haushalten sowie der Produktionspläne von Unternehmungen. Die Wirtschaftswissenschaften bieten zur Lösung dieses Koordinationsproblems zwei idealtypische Wege an: Entweder erfolgt die Organisation der Wirtschaft zentralverwaltungswirtschaftlich (zentralplanwirtschaftlich) oder aber über dezentrale Entscheidungen, d. h. marktwirtschaftlich. Bekanntlich trifft man diese Koordinationsmodelle in den real existierenden Wirtschaftssystemen nirgends in „Reinform“ an. Vielmehr handelt es sich dabei um Mischformen, in denen bestimmte Elemente des einen oder anderen idealtypischen Systems dominieren.

Bei der Zentralverwaltungswirtschaft handelt es sich um eine zentral gelenkte Volkswirtschaft. Die zentrale Planungsbehörde trifft sämtliche für die Güterproduktion relevanten Entscheidungen. Hierzu zählen insbesondere Vorgaben über Niveau und Struktur der Produktion, Zeitvorgaben, anzuwendende Technologien sowie die Festlegung der zum Einsatz vorgesehenen Betriebe, die sich konsequenterweise im Eigentum der zentralen Planungsbehörde befinden müssen (i. d. R. Staatseigentum). Die Verteilung der Produktion erfolgt über die Verteilung von Einkommen, die zugleich Ansprüche auf Güter darstellen.

Um all diese Daten festzulegen, würde die Lenkungsinstanz ein perfektes Informationssystem benötigen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die zentralen Instanzen in einer Planwirtschaft nicht über die erforderlichen Informationen verfügen. Die Folge ist eine unzureichende Steuerungsfähigkeit des Systems. Da in der Zentralverwaltungswirtschaft Märkte und Anreizmechanismen fehlen, ist dieses System durch eine im Vergleich zu „westlichen“ Volkswirtschaften geringe Effizienz gekennzeichnet. Wie die Erfahrungen in der jüngeren Vergangenheit 2belegen, sind die bisher installierten Planwirtschaften nicht zuletzt aus ökonomischen Gründen gescheitert.

Kennzeichnend für das Funktionieren einer idealtypischen Marktwirtschaft ist das Fehlen einer staatlichen Planungsinstanz. Die Wirtschaftssubjekte erstellen unabhängig voneinander ihre individuellen Wirtschaftspläne. Voraussetzung für die freie Individualplanung der Produktion ist das Privateigentum an den Produktionsfaktoren. Die Koordination der Wirtschaftspläne findet nicht über zentrale Befehle statt, sondern ausschließlich über Märkte. Hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Für den Ausgleich sorgt die freie Preisbildung.

Damit kommt dem Preismechanismus die entscheidende Bedeutung in einer Marktwirtschaft zu. Er liefert den Marktteilnehmern die erforderlichen Kenntnisse über relative Knappheiten von Gütern bzw. Produktionsfaktoren (Informationsfunktion). Daraus ziehen die Unternehmen entsprechende Schlüsse und passen ihre Produktionspläne den sich ändernden Marktsignalen an. Änderungen der Preisverhältnisse, also der relativen Preise, bewirken eine Umstrukturierung der Produktion. Die Produktionsfaktoren werden in die von den Nachfragern gewünschte Verwendung gelenkt. Der Preismechanismus übernimmt sozusagen die Rolle eines „Verkehrsleitsystems“ für die Produktionsfaktoren. Dies ist die Allokationsfunktion der Preise. Schließlich übernehmen Preise auch eine Sanktionsfunktion. Leistungsstarke Anbieter erhalten über höhere Preise eine Belohnung in Form eines Gewinns, leistungsschwache Anbieter werden durch Verluste bestraft. Der Preismechanismus wirkt quasi für die Unternehmen wie „Zuckerbrot oder Peitsche“. Die Gewinnanreize sind zugleich wesentliche Triebfeder für technische und organisatorische Fortschritte.

Die Funktionsweise der Marktwirtschaft erfordert ein System individueller Freiheiten. Dies gilt sowohl im ökonomischen als auch im politischen Sinne. Aus ökonomischer Sicht bedarf es neben des Privateigentums vor allem der Vertrags- und Gewerbefreiheit. Unter politischem Aspekt plädieren Marktwirtschaftler für eine Demokratie, da dieses gesellschaftliche System am ehesten dazu geeignet ist, persönliche Freiheiten zu garantieren. Marktwirtschaft und Demokratie bedingen sich daher gegenseitig.

Basis des marktwirtschaftlichen Systems ist die Mitte des 18. Jahrhunderts geborene sozialphilosophische Idee des klassischen Liberalismus. Der englische Liberalismus forderte vor allem auf Grund des berühmten Werkes von Adam Smith („Wealth of Nations“) die Hinwendung zu einem freiheitlichmarktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem. Nach dieser Auffassung stehen einzel- und gesamtwirtschaftliche Ziele keineswegs in Konkurrenz zueinander – im Gegenteil: Das individuelle Streben nach Nutzen- bzw. Gewinnmaximierung (sog. „Utilitarismus“) führt – so die Überzeugung der Klassik – zugleich zur Maximierung des gesamtwirtschaftlichen Nutzens und damit zu einem höchstmöglichen „Wohlstand der Nationen“; Voraussetzung sind allerdings funktionsfähige Märkte.

Die klassischen Nationalökonomen wiesen dem Staat nur begrenzte wirtschaftspolitische Aufgaben zu. Sie waren der Überzeugung, dass die „unsichtbare Hand“ des Wettbewerbs staatliche Interventionen überflüssig machen 3würde. Die Aufgabe des Staates wurde lediglich darin gesehen, die für die Funktionsweise des Systems erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen (Ordnungspolitik), um sicherzustellen, dass sich der freie Wettbewerb auch voll entfalten kann. Ansonsten sollte sich die öffentliche Hand in wirtschaftspolitischer Hinsicht weitgehend neutral und insoweit als „Nachtwächterstaat“ verhalten.

Die wirtschaftliche Entwicklung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bestätigte die Hoffnungen, die man mit dem Selbststeuerungssystem „Markt“ verband: Die gesamtwirtschaftliche Produktionsleistung expandierte in bisher unbekanntem Ausmaß. Der Beleg für die Überlegenheit einer Wettbewerbswirtschaft gegenüber den bisherigen Wirtschaftsordnungen war damit erbracht. Im Zuge der Industrialisierung wurden im Wege der Schaffung neuer Sachkapazitäten die Angebotsmöglichkeiten in den marktwirtschaftlich strukturierten Volkswirtschaften stark erhöht. Es gelang in großem Ausmaß, bestehende Engpässe infolge begrenzter Verfügungsmöglichkeit über die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital zu beseitigen und ungeahnte Leistungsreserven zu mobilisieren. Das Problem einer „resource constraint economy“ war damit weitgehend gelöst.

2. Funktionsschwächen der freien Marktwirtschaft


Unbeschadet dieser wirtschaftlichen Prosperität kam es jedoch auch zu Fehlentwicklungen. Verantwortlich hierfür war in erster Linie der Staat selbst. Er hatte auch nach klassisch-liberaler Auffassung die Aufgabe, das Marktsystem zu erhalten und zu korrigieren. Dieser Aufgabenstellung kam er jedoch nur unzureichend nach. Die Fehlentwicklungen lassen sich auf drei Problemkomplexe reduzieren:

  • das Problem der zunehmenden „Ineffizienz der Marktwirtschaft“ infolge von Kartellbildungen und Monopolisierungstendenzen,
  • das Problem der „Inhumanität der Marktwirtschaft“ infolge einer als ungerecht empfundenen Einkommens- und Vermögensverteilung, und
  • das Problem der „Instabilität der Marktwirtschaft“ infolge von Konjunktur- und Strukturkrisen.

Diese Problembereiche sollen im Folgenden etwas genauer skizziert werden.

Ineffizienzen können in einer sich selbst überlassenen Marktwirtschaft vor allem dadurch auftreten, dass der Wettbewerb infolge von Monopolisierung und Kartellierung beeinträchtigt wird. Sie bedeuten eine Gefährdung des marktwirtschaftlichen Systems schlechthin, das ja auf der Funktionsfähigkeit des Preis- und Wettbewerbsmechanismus basiert. Infolge einer wettbewerbspolitischen Zurückhaltung des Staates im klassischen Liberalismus und der immanenten Kartellierungs- und Monopolisierungstendenzen wurde der Allokations- und Anreizmechanismus „Markt“ zunehmend außer Kraft gesetzt. Dabei begünstigte auch ein einseitig interpretiertes Recht auf Privateigentum die Bildung von Kartellen und das Entstehen wirtschaftlicher Macht. Folge der wirtschaftspolitischen Zurückhaltung des Staates war die Kartellierungs- und 4Monopolisierungswelle der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts und die Aushöhlung des Wettbewerbssystems. Der klassische Liberalismus degenerierte mehr und mehr zum Kartell- und Monopolkapitalismus. Es ist daher in der Marktwirtschaft unzweifelhaft Aufgabe des Staates, durch eine entsprechende Wettbewerbspolitik dafür Sorge zu tragen, dass das Marktsystem funktionsfähig bleibt.

Obwohl die ökonomischen Erfolge der Marktwirtschaft in Gestalt einer stark gestiegenen Produktion...

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Zum Inhalt_Autor2
Titel3
Inhaltsverzeichnis6
Vorwort zur 8. Auflage4
Vorwort zur 1. Auflage4
Abkürzungsverzeichnis11
A. Aufgabenbereiche der Wirtschaftspolitik in der Marktwirtschaft13
I. Das System der marktwirtschaftlichen Selbstregulierung13
1. Kennzeichen eines marktwirtschaftlichen Systems13
2. Funktionsschwächen der freien Marktwirtschaft15
II. Politikbereiche in der gestalteten Marktwirtschaft17
1. Allokationspolitik17
2. Humanisierungspolitik19
3. Stabilisierungspolitik20
B. Stabilisierungspolitische Konzeptionen23
I. Neoklassische stabilisierungspolitische Konzeption23
1. Basishypothesen23
2. Stabilisierungspolitische Konsequenzen26
II. Keynesianische stabilisierungspolitische Konzeption27
1. Basishypothesen27
2. Stabilisierungspolitische Konsequenzen30
C. Hoher Beschäftigungsstand36
I. Begründung der Notwendigkeit eines hohen Beschäftigungsstandes37
II. Operationalisierung des Beschäftigungszieles38
1. Beschäftigungsindikatoren39
2. Aussagefähigkeit der Arbeitslosenquote46
3. Ausgewählte Arbeitsmarktdaten48
III. Klassifikation der Arten von Arbeitslosigkeit49
IV. Friktionelle und saisonale Arbeitslosigkeit: Ursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten51
V. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit: Ursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten52
1. Ursachen der konjunkturellen Arbeitslosigkeit52
2. Bekämpfungsmöglichkeiten der konjunkturellen Arbeitslosigkeit55
a. Expansive Fiskalpolitik der öffentlichen Haushalte56
b. Expansive Geldpolitik der Zentralbank64
c. Expansive Außenwirtschaftspolitik des Staates und der Zentralbank70
3. Zusammenfassung71
VI. Strukturelle Arbeitslosigkeit: Ursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten74
1. Strukturelle Arbeitslosigkeit im weiten und engeren Sinn74
2. Ursachen und Arten der strukturellen Arbeitslosigkeit75
a. Strukturwandelbedingte Arbeitslosigkeit76
b. Persönliche Eigenschaften von Arbeitslosen81
3. Bekämpfungsmöglichkeiten der strukturellen Arbeitslosigkeit83
a. Bekämpfungsmöglichkeiten der sektoralen Arbeitslosigkeit83
b. Bekämpfungsmöglichkeiten der regionalen Arbeitslosigkeit86
c. Bekämpfungsmöglichkeiten der berufs- bzw. qualifikationsspezifischen Arbeitslosigkeit87
d. Weitere Bekämpfungsmöglichkeiten89
VII. Wachstumsdefizitäre Arbeitslosigkeit: Ursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten91
1. Ursachen und Arten der wachstumsdefizitären Arbeitslosigkeit91
a. Technischer Fortschritt und technologische Arbeitslosigkeit92
b. Wachstumsschwäche und Stagnationsarbeitslosigkeit95
c. Bevölkerungsentwicklung und demographische Arbeitslosigkeit98
2. Bekämpfungsmöglichkeiten der wachstumsdefizitären Arbeitslosigkeit99
a. Offensive Strategien101
b. Defensive Strategien104
VIII. Beschäftigungspolitik im Zeichen einer Verknappung des Arbeitskräfteangebots109
1. Künftige Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials109
2. Strategische Ansatzpunkte künftiger Beschäftigungspolitik111
a) Offensive Wachstumspolitik111
b) Steigerung der Geburtenrate111
c) Ausschöpfung des vorhandenen Erwerbspersonenpotenzials112
d) Steigerung des technischen Fortschritts113
e) Immigrationspolitik114
D. Preisniveaustabilität116
I. Begründung der Notwendigkeit der Preisniveaustabilität118
1. Negative Allokations- und Wachstumseffekte118
2. Inflation und Beschäftigung118
3. Beeinträchtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit121
4. Negative Umverteilungseffekte122
II. Operationalisierung der Preisniveaustabilität125
1. Preisindizes125
2. Aussagefähigkeit der Preisindizes128
3. Empirischer Befund131
III. Klassifikation der Ursachen von Inflation132
IV. Nachfrageinflation und ihre Bekämpfung134
1. Inflation im Konjunkturverlauf134
2. Bekämpfungsmöglichkeiten der Nachfrageinflation139
a. Kontraktive Fiskalpolitik140
b. Kontraktive Geldpolitik141
c. Kontraktive Außenwirtschaftspolitik141
V. Angebotsinflation und ihre Bekämpfung143
1. Inflation und Verteilungskampf143
b. Kostensteuerninflation148
c. Importierte Kosteninflation149
d. Marktmachtinflation151
2. Bekämpfungsmöglichkeiten der Angebotsinflation151
VI. Geldmengeninflation153
1. Quantitätstheorie des Geldes153
2. Paradigmawechsel in der Geldpolitik156
3. Instrumente der Geldpolitik164
E. Wirtschaftswachstum176
I. Begründung des Wachstumsziels176
II. Operationalisierung des Wachstumsziels180
1. Inlandsprodukt und Produktionspotenzial180
2. Methoden zur Schätzung des Produktionspotenzials184
3. Aussagefähigkeit der Wachstumsindikatoren186
III. Klassifikation der Ursachen von Stagnation190
IV. Nachfrageseitige Stagnation191
1. Ursachen der nachfrageseitigen Stagnation191
2. Nachfrageorientierte Wachstumspolitik194
V. Angebotsseitige Stagnation197
1. Ursachen der angebotsseitigen Stagnation197
2. Basishypothesen der Angebotspolitik199
a. Die Stabilitätshypothese199
b. Das Saysche Theorem199
c. Die Schumpeter-Hypothese200
d. Das Laffer-Theorem200
e. Konstanz der Wirtschaftspolitik201
3. Angebotspolitische Empfehlungen203
a. Finanzpolitik203
b. Geldpolitik208
c. Lohnpolitik210
d. Wettbewerbspolitik213
e. Sozialpolitik216
f. Forschungs- und Entwicklungspolitik217
g. Bildungspolitik218
h. Ressourcen- und Umweltpolitik219
F. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht222
I. Begründung der Notwendigkeit des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts222
II. Operationalisierung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts225
1. Aufbau der Zahlungsbilanz225
2. Definitionen des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts230
3. Empirischer Befund232
III. Klassifikation der Ursachen von außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten235
1. Determinanten von Devisenzuflüssen235
2. Determinanten von Devisenabflüssen239
IV. Marktmäßige Bekämpfungsmöglichkeiten von Zahlungsbilanzungleichgewichten242
1. Beeinflussung des Wechselkurses242
a. Der Devisenmarkt242
b. Das System flexibler Wechselkurse244
c. Das System fester Wechselkurse246
2. Beeinflussung des internationalen Preisgefälles248
3. Beeinflussung des internationalen Einkommensgefälles252
4. Beeinflussung des internationalen Zinsgefälles253
V. Dirigistische Ansätze zur Bekämpfung von Zahlungsbilanzungleichgewichten255
1. Nicht-tarifäre Handelshemmnisse255
2. Devisenbewirtschaftung257
G. Ökologisches Gleichgewicht260
I. Begründung und Operationalisierung des Umweltziels260
1. Nachhaltige Entwicklung260
2. Ursachen des Umweltproblems261
II. Externe Effekte in der Umweltökonomie263
1. Begriff und Inhalt externer Effekte263
2. Produktionsentscheidung und externe Kosten264
a. Produktionsentscheidung ohne Berücksichtigung externer Kosten264
b. Produktionsentscheidung mit Berücksichtigung externer Kosten265
3. Theoretische Möglichkeiten zur Internalisierung externer Kosten266
a. Das Internalisierungskonzept nach Pigou266
b. Das Internalisierungskonzept nach Coase268
III. Prinzipien der Umweltpolitik270
1. Das Verursacherprinzip270
2. Das Gemeinlastprinzip271
3. Das Vorsorgeprinzip272
IV. Ordnungsrechtliche Instrumente der Umweltpolitik273
1. Ordnungsrecht bzw. Auflagenpolitik273
2. Problematik des Ordnungsrechts273
V. Marktwirtschaftliche Anreizinstrumente der Umweltpolitik277
1. Kriterien und Anforderungen277
2. Umweltabgaben – die Preisvariante der Marktlösung277
a. Der Standard-Preis-Ansatz von Baumol und Oates277
b. Vor- und Nachteile von Umweltabgaben279
c. Ausgestaltungsvarianten von Umweltabgaben280
d. Die deutsche Ökosteuer282
e. Fazit285
3. Handelbare Umweltzertifikate – die Mengenvariante der Marktlösung286
a. Funktionsweise von Umweltzertifikaten286
b. Probleme der Umsetzung von Umweltzertifikaten289
c. Der Kyoto-Prozess290
d. Nationaler Allokationsplan in Deutschland292
e. Fazit294
4. Umwelthaftungsrecht als Internalisierungsstrategie295
a. Grundgedanke des Umwelthaftungsrechts295
b. Das deutsche Umwelthaftungsrecht295
5. Öko-Audit296
VI. Ökologische Erweiterung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung298
1. Ermittlung eines Öko-Nationalprodukts299
2. Satellitenrechnungen299
3. Soziale Indikatoren300
VII. Umweltschutz und Standortqualität300
Literaturverzeichnis302
Internetadressen306
Wirtschaftsforschungsinstitute306
Staatliche Institutionen307
Sachverständigenräte307
Weitere Internetadressen307
Sachverzeichnis308
Impressum312

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