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Innovationen durch Umweltmanagement

Empirische Ergebnisse zum EG-Öko-Audit

AutorAndreas Ziegler, Esther Hoffmann, Jan Nill, Kathrin Ankele, Klaus Rennings
VerlagPhysica-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl278 Seiten
ISBN9783790816143
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis49,44 EUR

Ein wichtiges Ziel ökologischer Modernisierung ist die Verbindung umweltfreundlichen Wirtschaftens mit einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Zentrale Instrumente in diesem Kontext sind Standards für Umweltmanagementsysteme, wie beispielsweise das EG-Öko-Audit (EMAS). Während das Kosten-Nutzen-Verhältnis von EMAS bereits erforscht wurde, sind die Innovations- und Wettbewerbswirkungen bislang noch nicht systematisch untersucht worden. Diese Forschungslücke wird in dieser Studie mit Tiefenfallstudien und einer telefonischen Breitenbefragung geschlossen.

Aus der Studie des ZEW und des IÖW lässt sich für Unternehmen die Handlungsempfehlung ableiten, durch Verzahnung von Umwelt- und Innovationsmanagement ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Entscheidend ist die F&E-Abteilung, die an der Weiterentwicklung von EMAS beteiligt werden sollte, um eine stärkere Verknüpfung zu produktbezogenen und strategischen Fragestellungen zu erreichen.

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Leseprobe
Fallstudien (S. 59-60)

4.1 Methodik

Um die Hypothesen des Projektes zu überprüfen, wurden zwölf Untemehmensfallstudien in Baden-Württembergischen Untemehmen durchgeführt. Die Fallstudien verfolgen das Ziel, die Wirkungszusammenhänge qualitativ zu erfassen. Für die Fallstudien wurden Umwelterklärungen ausgewertet und Interviews mit mehreren Unternehmensvertretern geführt. Entsprechend dem in der Studie gewählten subjektiven, unternehmensbezogenen Innovationsbegriff (vgl. Abschnitt 2.1.1) dienen die Selbstauskünfte der Untemehmen als Hauptinformationsbasis. Deren Konsistenz und Validität wurde durch die Befragung mehrerer Vertreter eines Untemehmens, durch Rückfragen und die Bitte nach Erläuterungen sowie teilweise durch Kontrollfragen geprüft (siehe unten). Auf eine zusätzliche Validierung mittels Interviews extemer Anspruchsgruppen wurde hingegen verzichtet. Angesichts der methodischen Grenzen jeder interviewbasierten Methode ist ohnehin fraglich, inwieweit hierdurch tatsächlich eine zusätzliche Validierung möglich gewesen wäre. Auf Basis der Literaturauswertung und des Wirkungsmodells wurde ein Interviewleitfaden entwickelt (s. Anhang), der sich aus verschiedenen Themenbereichen zusammensetzt.

Die abgedeckten Themen sind:

• Unternehmensdemografie,
• die Organisation von Innovation im Unternehmen,
• die vorgelagerte strategische Ebene,
• Umweltinnovationen,
• die Innovationswirkungen von EMAS in der Gesamtschau,
• Lemprozesse durch EMAS,
• Wettbewerbswirkungen von EMAS,
• Umweltentlastungen.

Der Interviewleitfaden enthält eine Mischung aus geschlossenen und offenen Fragen, wobei die geschlossenen Fragen überwiegen. Die geschlossenen Fragen enthalten Antwortmöglichkeiten, die im Interview als Gesprächsgrandlage und Anregung für die Befragten dienten. Zu den Antworten auf geschlossene Fragen wurden jeweils Kommentare, Erläuterungen und Beispiele erbeten. Offene Fragen wurden z.B. für das Erläutern verschiedener Innovationen im Untemehmen gewählt, um so eine detaillierte Schilderung der Verläufe und Einflussfaktoren zu erhalten. Bei anderen Fragen, in denen es z.B. darum ging, die Anzahl oder den Umfang durchgefiihrter Maßnahmen zu erfassen, wurden geschlossene Fragen eingesetzt, um die Chance zu erhöhen, dass vorhandene Maßnahmen im Gespräch nicht vergessen werden. Diese Vorgehensweise wurde auf Grund der Komplexität der Fragestellung und dem Ziel einer systematischen Erhebung gewählt.

Der Interviewleitfaden wurde in einem Pretest getestet und entsprechend angepasst Die Schwerpunkte der Befragung (Umwelt-)Innovationen, Strategie, Lernprozesse und Wettbewerbswirkungen) fallen in die Verantwortimgsbereiche von EMAS-Beauftragten, Geschäftsführung und F&E-Abteilung. Entsprechend wurden diese drei Gruppen als Gesprächspartner ausgewählt und die Fragen des Leitfadens auf diese aufgeteilt. Hierbei wurde ein Teil der Fragen mehreren Gesprächspartnern zugeordnet, um unterschiedliche Sichtweisen zu erfassen und die Antworten durch die Befragung verschiedener Akteure abzusichern. Bei der Befragung verschiedener Untemehmensakteure ist zu beachten, dass sie auf Grand Ihrer jeweiligen Funktionen unterschiedliche Wahrnehmungen und Deutungen zu UMS und ihren Wirkungen im Unternehmen haben. Freimann (1999) hat die im Rahmen einer Untersuchung auftretenden Unterschiede in den Angaben von Umweltbeauftragten, Geschäftsführern und Betriebsräten untersucht und zieht aus der Deutung der Unterschiede folgende Rückschlüsse:

• Umweltbeauftragte sehen EMAS als Chance zur Aufwertung ihrer Arbeit und ihrer eigenen Kompetenz und neigen daher dazu, die Erfolge positiver darzustellen.

• Geschäftsführer als „managerielle Generalisten" behandeln Umwelt wie andere Untemehmensaufgaben und halten sich selbst für die wesentlichen Anstoßgeber. Ihnen sind die externen Wirkungen wichtiger als die intemen und sie versuchen die Teilnahmeentscheidung über Erfolge zu legitimieren, wodurch es auch bei ihnen zur Überschätzung der positiven Wirkungen kommen kann.

• Betriebsräte sind - obwohl sie selbst es anders darstellen - relativ gering eingebunden und haben daher wenig Detailkenntnisse.

Die Einschätzungen zu unterschiedlichen Interessen und Motiven sind auch für unsere Befragung bedeutsam. Es ist davon auszugehen, dass die EMASBeauftragten am detailliertesten über das UMS informiert sind, da sie unmittelbar damit zu tun haben und Verantwortung tragen. Dabei ist aber auch zu berücksichtigen, dass der Erfolg des UMS auch mit ihrem individuellen Erfolg verknüpft ist und sie somit in der Tendenz dazu neigen können, die Erfolge und Wirkungen von EMAS positiver darzustellen als sie sind, um ihre eigene Position zu rechtfertigen und zu stärken. Ahnliches gilt fiir die Geschäftsfiihrer, die durch EMAS-Erfolge die Entscheidung fiir EMAS rechtfertigen möchten. Bei den F&E-Vertretern ist davon auszugehen, dass sie über das Thema Produktinnovationen gut informiert sind, dass sie aber nicht so detaillierte Kenntnisse des UMS und seiner Wirkungen im Untemehmen haben und daher vielleicht dazu neigen, die Wirkungen zu unterschätzen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
1 Problemstellung und Ziel der Untersuchung11
2 Stand der Forschung: ein Literaturüberblick13
2.1 Begrifflicher Rahmen: Innovationen und nachhaltiges Wirtschaften13
2.1.1 Innovationsbegriff und -definition13
2.1.2 Zur Rolle und Erfassung organisatorischer Innovationen14
2.1.3 Innovationen für Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften15
2.2 Evaluationsstudien zu Umweltmanagementsystemen18
2.2.1 Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems21
2.2.2 Teilnahmegründe und Nutzen von23
2.2.3 Umweltentlastungen durch25
2.2.4 Zusammenhang zwischen EMAS und Innovationen26
2.2.4.1 Organisatorische Innovationen27
2.2.4.2 Technische Prozessinnovationen29
2.2.4.3 Produktinnovationen30
2.2.5 Unterschiede zwischen EMAS und ISO31
2.3 Die strategische Dimension des Umweltmanagements32
2.3.1 Die Bedeutung von Umweltstrategien im strategischen Management34
2.3.2 Auswirkungen auf die empirischen Untersuchungen40
2.4 Organisationales Lernen und umweltbezogene Lernprozesse41
2.4.1 Verknüpfung von organisationalem Lernen und Umweltmanagement45
2.4.2 Fazit: Ansätze für die empirischen Untersuchungen49
2.5 Wettbewerbs- und Beschäftigungswirkungen von Umweltinnovationen50
2.5.1 Studien zu Wettbewerbswirkungen von Umweltschutz50
2.5.2 ISO 14.000 und Wettbewerbsfähigkeit - Studie von Melnyk et al.54
2.5.3 Beschäftigungswirkungen56
2.5.3.1 EU-Projekt IMPRESS56
2.5.3.2 EU-Projekt „Environment and Employment"59
3 Forschungsleitende Hypothesen und Wirkungsmodell62
3.1 Forschungsleitende Hypothesen62
3.2 Wirkungsmodell64
4 Fallstudien67
4.1 Methodik67
4.2 Vorgehensweise bei der Auswahl der Unternehmen69
4.3 Ergebnisse der Fallstudien73
4.3.1 Unternehmensdemografie73
4.3.2 Die Rolle von Innovationen im Unternehmen76
4.3.2.1 Bedeutung und Organisation von Innovationen im Unternehmen76
4.3.2.2 Akteure im Innovationsgeschehen78
4.3.2.3 Innovationshemmnisse80
4.3.2.4 Fazit zur Organisation von Innovationen83
4.3.3 Die vorgelagerte strategische Ebene84
4.3.3.1 Wettbewerbsstrategie und ökologische Basisstrategie84
4.3.3.2 EMAS als strategisches Instrument?87
4.3.3.3 Einflussfaktoren des Umweltmanagements88
4.3.3.4 Veränderungen durch EMAS89
4.3.3.5 Fazit zur vorgelagerten strategischen Ebene91
4.3.4 Umweltinnovationen92
4.3.4.1 Organisatorische Umweltinnovationen Innerbetriebliche organisatorische Innovationen94
4.3.4.2 Ökologische Prozessinnovationen104
4.3.4.3 Ökologische Produktinnovationen108
4.3.4.4 Beurteilung der Reichweite der ausgelösten Umweltinnovationen und Typisierung der Unternehmen113
4.3.5 Gesamtbetrachtung der Innovationswirkungen von EMAS117
4.3.5.1 Einfluss von EMAS auf die Innovationsfähigkeit117
4.3.5.2 Veränderung der Innovationen im Zeitverlauf118
4.3.5.4 Fazit zu den Innovationswirkungen123
4.3.6 Lernprozesse durch123
4.3.6.1 Ausgelöste Lernprozesse123
4.3.6.2 Wissensbedarf und Wissenserwerb125
4.3.6.3 Verbreitung und Speicherung von Umweltwissen und -informationen128
4.3.6.4 Beteiligung an der Weiterentwicklung des130
4.3.6.5 Wirksamkeit von Belohnungsinstrumenten132
4.3.6.6 Lernprozesse durch die Umwelterklärung133
4.3.6.7 Qualität der ausgelösten Lernprozesse134
4.3.6.8 Fazit zu ausgelösten Lernprozessen136
4.3.7 Wettbewerbswirkungen von EMAS137
4.3.7.1 Messung von Wettbewerbsfähigkeit137
4.3.7.2 Auswirkungen von EMAS138
4.3.7.3 Fazit zu Wettbewerbswirkungen140
4.3.8 Umweltentlastungen140
4.3.8.1 Veränderung der Umweltenlastungen141
4.3.8.2 Bedeutung von Innovationen für Umweltenlastungen142
4.3.8.3 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess und Zielsetzung143
4.3.8.4 Fazit zu Umweltentlastungen144
4.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen145
5 Telefonische Breitenbefragung149
5.1 Konzept149
5.1.1 Befragung von EMAS-Betrieben149
5.1.2 Untersuchung der Hypothesen auf der Grundlage der befragten EMAS-Betriebe150
5.2 Deskriptive Auswertung der Daten der Breitenbefragung156
5.2.1 Response-Raten156
5.2.2 Beschreibung der 1277 befragten Betriebe160
5.2.3 Ergebnisse zu Hypothesen 1 und 4: Innovationswirkungen und Produktbezug EMAS163
5.2.4 Ergebnisse zu Hypothese 2 (Phasenmodell)168
5.2.5 Ergebnisse zu Hypothese 3: Weitere Einflussfaktoren der Reichweite von Umweltinnovationen173
5.2.6 Ergebnisse zu Hypothese 5: Umwelterklärung fördert die Diffusion von Innovationen180
5.2.7 Ergebnisse zu Hypothese 6: Strategische Ausrichtung von EMAS verbessert die Innovationswirkungen183
5.2.8 Ergebnisse zu Hypothese 7: Strategische Bedeutung von EMAS fördert auch die Wettbewerbsfähigkeit184
5.2.9 Wünsche an die Politik186
5.3 Ökonometrische Analyse der Daten der Breitenbefragung190
5.3.1 Vorbemerkungen190
5.3.2 Variablenstruktur für Determinanten von Umweltinnovationen191
5.3.2.1 Abhängige Variablen191
5.3.2.2 Erklärende Variablen192
5.3.3 Variablen für Wirkungen von Umweltinnovationen auf Wettbewerbsfähigkeit195
5.3.4 Binäre Probitmodelle197
5.3.5 Ergebnisse zu Determinanten organisatorischer Umweltinnovationen199
5.3.5.1 Reichweitenindikator 1: Organisatorische Umweltinnovationen, Variante 1 ( Oder- Verknüpfung)200
5.3.5.2 Reichweitenindikator 2: Organisatorische Umweltinnovationen, Variante 2: Und- Verknüpfung203
5.3.5.3 Reichweitenindikator 3: Umweltinnovationen in der Produktplanung205
5.3.5.4 Zusammenfassung alle organisatorischen Reichweitenindikatoren209
5.3.6 Determinanten umweltfreundlicher Prozessinnovationen und technischer produktintegrierter Umweltinnovationen210
5.3.6.1 Reichweitenindikator 4: Umweltinnovationen im Produktionsprozess211
5.3.6.2 Reichweitenindikator 5: Produktintegrierte Umweltinnovationen215
5.3.6.3 Zusammenfassung technische Reichweitenindikatoren217
5.3.7 Determinanten der Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit217
6 Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen223
6.1 Zusammenfassende Schlussfolgerungen zu den Hypothesen223
6.1.1 Hypothese 1: EMAS wirkt vor allem indirekt und erhöht das Innovationspotenzial der Unternehmen223
6.1.2 Hypothese 2: Die Reichweite von EMAS nimmt im Zeitablauf zu ( Phasenmodell)225
6.1.3 Hypothese 3: Unternehmensinterne und externe Faktoren beeinflussen die Reichweite der durch EMAS ausgelösten Innovationen226
6.1.4 Hypothese 4: Die Potenziale für Produktinnovationen sind noch nicht ausgeschöpft, weitere Maßnahmen sind erforderlich227
6.1.5 Hypothese 5: Umweltberichterstattung fördert die Diffusion von Umweltinnovationen228
6.1.6 Hypothese 6: Strategische Bedeutung von EMAS verbessert Innovationswirkungen228
6.1.7 Hypothese 7: Eine strategische Ausrichtung von EMAS/UMS fordert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen229
6.2 Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft: Integration von Umwelt- und Innovationsmanagement fördert Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit230
6.3 Handlungsempfehlungen für die Politik232
6.3.1 Zur Begründung einer weiteren politischen Unterstützung von EMAS232
6.3.2 EMAS vs. ISO: Berichterstattung macht einen Unterschied!233
6.3.3 Bekanntheitsgrad von EMAS erhöhen: Zielgruppenspezifischeres Marketing für EMAS234
6.3.4 Berücksichtigung von EMAS bei der öffentlichen Beschaffung234
6.3.5 Integration der UMS-Förderung in breitere Politikstrategien235
6.3.6 Spezifische Maßnahmen für kleine Unternehmen236
6.3.7 Deregulierung und Entbürokratisierung mit Augenmaß236
6.3.8 Fazit: Was kann und sollte Baden-Württemberg tun?238
6.4 Forschungsbedarf239
Anhang 1 Interviewleitfaden242
1. Fragen zur Unternehmensdemografie242
2. Die Organisation von Innovation im Unternehmen243
3. Die vorgelagerte strategische Ebene245
5. Die Innovationswirkungen von EMAS in der Gesamtschau252
6. Lernprozesse durch EMAS253
7. Wettbewerbswirkungen von EMAS256
8. Umweltentlastungen257
Anhang 2 BWPLUS-Fragebogen Telefoninterviews EMAS-Betriebe, Endfassung258
1 Durchstellen zum Gesprächspartner258
2 Einleitung259
3 Zugehörigkeit zu einer Unternehmensgruppe oder Konzern260
4 Existenz, Art und Reife Umweltmanagementsysteme261
5 Innovationswirkungen von Umweltmanagementsystemen261
7 Umweltinnovationsziele268
8 Einbindung verschiedener Funktionsbereiche und Hierarchiestufen268
9 Lernprozesse269
10 Wettbewerbsfaktoren, Wettbewerbsposition269
11 Strategische, operative Bedeutung EMAS270
12 Stellung in der Wertschöpfungskette270
13 Alter des Betriebs271
14 Betriebsgröße (Beschäftigte)271
15 Umsatz272
16 Exporte273
17 Qualifikation Beschäftigte273
18 Nutzung von Umwelterklärungen anderer Unternehmen274
19 Wünsche274
Literaturverzeichnis275

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