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Instrumente in Kunst und Wissenschaft

Zur Architektonik kultureller Grenzen im 17. Jahrhundert

AutorHelmar/ Lazardzig, Jan, Ludger/ Schramm, Schwarte
VerlagWalter de Gruyter GmbH & Co.KG
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl655 Seiten
ISBN9783110199949
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis189,95 EUR

This volume presents a collection of original papers at the intersection of philosophy, the history of science, cultural and theatrical studies. Based on a series of case studies on the 17th century, it contributes to an understanding of the role played by instruments at the interface of science and art. The papers pursue the hypothesis that the development and construction of instruments make a substantive contribution to the opening up of new fields of knowledge and to the development of new cultural practices, but also to the delineation of particular genres, methods and disciplines.



Helmar Schramm ist Professor am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Ludger Schwarte und Jan Lazardzig sind Wissenschaftliche Mitarbeiter im interdisziplinären Berliner Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ an der Freien Universität Berlin.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Frontmatter1
Inhaltsverzeichnis7
Schnittstellen. Instrumente und Objekte im experimentellen Kontext der Wissenschaften vom Leben31
Abbild und Zerrbild. Zur Konstruktion von Rationalität und Irrationalität in frühneuzeitlichen Darstellungsweisen51
Weltordnungen und Körperwelten. Das Tableau des Gewussten und seine Repräsentation bei Robert Fludd71
Teleskop, Theater und die instrumentelle Offenbarung neuer Welten96
Pathos der Funktion. Leonardos technische Zeichnungen114
„Il pennello artificioso“. Zur Intelligenz der Pinselführung144
Die ‚Katholisierung‘ der Projektionstechnologie im Zeitalter der Aufklärung. Theurgie und die medialen Ursprünge der Kunst167
Die Maschine als Spektakel. Funktion und Admiration im Maschinendenken des 17. Jahrhunderts197
Die Anatomie des Hirns als Instrumentalisierung der Vernunft224
Das „chymische Laboratorium“. Zur Funktion des Experiments im Naturwissenschaftsdiskurs des 17. Jahrhunderts250
Die Ordnung des Wissens, der Instrumente und der Universität Leiden, ca. 1700272
Das ideale Musaeum Kircherianum und die Exercitia spiritualia des Hl. Ignatius von Loyola286
Organologie. Die Kunde von den Musikinstrumenten im 17. Jahrhundert307
Am Klang den Harfen gleich. Frühe Beschreibungen afrikanischer Musikinstrumente320
Maschinen, Fledermäuse und Schriftgelehrte. Experimentalwissen im späten 18. und 19. Jahrhundert332
Wissenschaftliche Koordination als Ethos und Epistemologie349
Brechen, Schleifen, Brennen. Aspekte instrumenteller Bedingungen in den Bildern der frühen Mikroskopie392
Instrumentelle Bedingungen in Bildern der Rastertunnelmikroskopie407
Formale Zeichen und digitale Computation. Zwischen Intuitionismus und Formalismus. Kritik der computationellen Vernunft422
Die Kunst kommt der Wissenschaft zuvor. Oder: Provozierte die Camera obscura die Entwicklung der modernen Wissenschaften?447
Die Instrumentalität von Plätzen für Wissenschaft und Kunst461
Das Auge öffnet sich, die Lampe erlischt. Bemerkungen über Bergson und die Kinematographie492
Schein der Macht. Zur Geschichte des Zentralbankgeldes510
‚Leerstellen-Produktivität‘. Über die mathematische Null und den zentralperspektivischen Fluchtpunkt. Ein Beitrag zu Konvergenzen zwischen Wissenschaft und Kunst in der Frühen Neuzeit532
Instrumenteller Klang und herrscherliche Hallräume in der Frühen Neuzeit. Zur akustischen Setzung fürstlicher potestas-Ansprüche in zeremoniellem Rahmen557
Backmatter587

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