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E-Book

Kindesmisshandlung

Medizinische Diagnostik, Intervention und rechtliche Grundlagen

AutorBernd Herrmann, Reinhard Dettmeyer, Sibylle Banaschak, Ute Thyen
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl448 Seiten
ISBN9783662488447
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis22,99 EUR

Das bewährte Fachbuch zum Kinderschutz in der Medizin bietet Strategien für den Umgang mit Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, fundierte fachliche Grundlagen für die Diagnose, Sicherheit in Rechtsfragen und erprobte Konzepte für die Intervention.

 

Fundierte somatische Diagnostik

  • Leitliniengerecht, hohe Evidenz
  • Rationale diagnostische Strategien
  • Forensische Befundsicherung
  • Kindergynäkologische Grundlagen

Umsichtige Intervention & Prävention

  • Gesprächsführung mit Eltern
  • Interdisziplinäre Netzwerke schaffen und nutzen
  • Frühe Hilfen
  • Umgang mit Missbrauch in Institutionen

Gesellschaftliche und rechtliche Grundlagen

  • Auszüge wichtigster Gesetze
  • Gesetzlicher Opferschutz, psychosoziale Folgen

Kompakt und praxisrelevant

  • Korrekte Anamnese und Dokumentation
  • Merkblätter, Checklisten, Internetadressen
  • Praxistipps, Differenzialdiagnosen und Fallstricke

 

Vom 'unguten Gefühl' zu evidenzbasiertem Handeln.

Unter Berücksichtigung der neuesten internationalen Leitlinien, Literatur, Gesetze und Rechtsprechung.

Das erste deutschsprachige Handbuch für fachgerechte medizinische Diagnostik und Intervention. Das notwendige 'Handwerkszeug' für Ärzte und andere Gesundheitsberufe, um in der täglichen Praxis die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Als Leitfaden, Ratgeber und Nachschlagewerk für Ärzte, aber auch alle anderen beteiligten Fachleute im Kinderschutz: Juristen, Polizei, Jugendämter, Beratungsstellen ....



Dr. med. Bernd Herrmann, Kassel

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie, Kinder- und Jugendgynäkologie. Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel.

Seit 1992 Schwerpunktthema medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung. Seit 1998 ärztliche Kinderschutz- und Kindergynäkologieambulanz, 2003 interdisziplinäre Kinderschutzgruppe. Seit 1998 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (ab 2009 der Nachfolgeorganisation DGfPI), Mitherausgeber der interdisziplinären Fachzeitschrift Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Mitglied der Expertenfakultät der International Society for Prevention of Child Abuse and Neglect. Seit 2003 Ausrichter der 'Kasseler Fortbildung', 2005 Preis Prävention im Kindesalter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands. 2008 Mitverfasser der revidierten AWMF-Leitlinien Kindesmisshandlung, Mitglied der Steuerungsgruppe der S3+ Leitlinie 2015-2017. Seit 2008 Vorsitzender der AG Kinderschutz in der Medizin (AG?KiM) und der Kommission Kinderschutz der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ).

Prof. Dr. med. Dr. jur. Reinhard Dettmeyer, Gießen

Studium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und an der Ruhr-Universität Bochum. Arzt für Rechtsmedizin und Pathologie. Seit Oktober 2007 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Als Rechtsmediziner seit 1996 befasst mit der gutachterlichen Beurteilung von Kindesmisshandlung und Fällen von Kindestötung, sowohl für die Justizbehörden bzw. vor Gericht als auch konsiliarisch. Publikationen u. a. zu Fragen des Medizinrechts, insbesondere zur Rolle des medizinischen Sachverständigen und zur strafprozessualen Beweissicherung. Vorträge zum Thema 'Gewalt gegen Kinder' und insbesondere zur ärztlichen Schweigepflicht sowie weiteren Rechtsfragen bei Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch bzw. häuslicher Gewalt.

PD Dr. med. Sibylle Banaschak, Köln

Ärztin für Rechtsmedizin, seit Ende 2006 leitende Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Köln. Seit fast 20 Jahren Beschäftigung mit dem Thema Kindesmisshandlung, Schwerpunkte sexueller Missbrauch und körperliche Kindesmisshandlung. Autorin von Fachartikeln und Buchbeiträgen zu diesem Thema. Zahlreiche (Fortbildungs-)Vorträge zum Thema Kindesmisshandlung/häusliche Gewalt und anderen rechtsmedizinischen Themen. Mitglied im Vorstand der AG Kinderschutz in der Medizin (AG KiM).

Prof. Dr. med. Ute Thyen, Lübeck

Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Neuropädiatrie, Public Health und Epidemiologie. Leiterin des Sozialpädiatrischen Zentrums, Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universität zu Lübeck.

Studium in Aachen, Edinburgh und Lübeck. 1987 Promotion zum Thema Kindesmisshandlung und -vernachlässigung - Prävention und therapeutische Intervention. Aufbau des Kinderschutz-Zentrums Lübeck 1990 und seitdem Vorsitzende des Kuratoriums. Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin und Preisträgerin des Stefan-Engel-Wissenschaftspreises. Vorsitzende der Wissenschaftlichen Beiräte des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) 2001-2008 und des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen seit 2008. 2008 Mitverfasserin der revidierten AWMF-Leitlinien Kindesmisshandlung, Autorin zahlreicher Publikationen zum Thema Gewalt gegen Kinder, familienorientierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen, Frühprävention und -förderung, Lebensqualität bei chronischer Erkrankung und Behinderung und Ethik in der Medizin. 

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort5
Geleitwort7
Vorwort zur 3. Auflage9
Vorwort zur 2. Auflage11
Vorwort zur 1. Auflage12
D anksagungen14
Die Autoren16
Inhaltsverzeichnis18
Hinweis zum Downloadmaterial26
1Einleitung27
Die Rolle der Ärzte im Kinderschutz28
Epidemiologie und Gesellschaft30
Gewalt gegen Kinder in der Geschichte und die Rolle der Medizin im Kinderschutz32
Entwicklung des allgemeinen Kinderschutzes33
Entwicklung des medizinischen Kinderschutz es39
A Körperliche Kindesmisshandlung46
2Diagnostik bei körperlicher Kindesmisshandlung und Vernachlässigung47
Einführung – Diagnostische Hinweise48
Anamnese bei Verdacht auf Kindesmisshandlung49
Vorgeschichte und Umstände der Verletzungen51
Medizinische Anamnese51
Inspektion des Geschehens-bzw. Tatortes52
Klinische Untersuchung und Diagnostik53
Klinische körperliche Untersuchung des Kindes53
Apparative und Labor-untersuchungen55
Aussagekraft (»Spezifität«) von Verletzungen61
3 Misshandlungsbedingte Kopfverletzungen und Schütteltrauma-Syndrom63
Nicht durch ausschließ liches Schütteln verursachte ZNS-Verletzungen64
Schütteltrauma-Syndrom65
Epidemiologie65
Historische Entwicklung66
Diagnose, Definition, neurologische Präsentationen67
Charakterisierung und Intensität des Schüttelns69
Prädisposition70
Ursachen, Anamnese, Täter70
Klinische Symptomatik und Befunde71
Pathogenese, Pathophysiologie, zeitliche Abläufe (»Timing«) beim Schütteltrauma72
Pathogenese72
Pathophysiologie73
Retinale Blutungen und weitere Augenverletzungen74
Spinale Verletzungen75
Klinische und radiologische Diagnostik75
Differenzialdiagnose retinaler Blutungen und subduraler Hämatome77
Retinale Blutungen77
Subdurale Hämatome78
Prognose der Hirnschädigung beim Schütteltrauma79
Kontroversen, Pseudo-kontroversen, offene Fragen80
Wie gesichert ist das Konzept des Schütteltrauma-Syndroms ?80
Widerlegt die »Unified Hypothesis« von Geddes das Schütteltrauma-Syndrom?80
Kann die Diagnose eines Schütteltrauma s überhaupt gestellt werden?81
Gibt es ein symptomfreies Intervall nach einem signifikanten Schütteltrauma?81
Führen Stürze aus geringer Höhe zu tödlichen Kopfverletzung en?81
Wissen Erwachsene, was sie tun, wenn sie ein Baby schütteln?81
Können Re-Blutungen eine nichtakzidentelle Kopfverletzung imitieren?82
Ist ein Aufprall/Anprall (»Impact«) des Schädel s immer erforderlich, um die Konstellation eines Schütteltrauma-Syndroms zu erze82
Beweisen retinale Blutungen ein Schütteltrauma-Syndrom ?82
Ausblick82
Therapie, Intervention, Prävention82
4Hautbefunde87
Hämatome88
Epidemiologie und Altersverteilung90
Heilungsverlauf, Mehrzeitigkeit, Farbe90
Lokalisation, Verteilung, Größe und Häufung91
Art: Muster, Form, Größe93
Assoziierte innere Verletzungen96
Begleitverletzungen97
Differenzialdiagnosen bei Hämatomen97
Thermische Verletzungen: Verbrühungen, Verbrennungen100
Verbrühungen102
Trockene Verbrennungen105
Differenzialdiagnosen107
5Knochenverletzungen112
Überblick, Epidemiologie und Evidenz113
Allgemeine Kennzeichen, klinische Konstellationen113
Typische Anamnesen und Schutzbehauptungen115
Skelettuntersuchungen in Verdachtsfällen116
Frakturdatierung117
Metaphysäre und epiphysäre Frakturen119
Frakturarten119
Periostale Reaktionen120
Frakturtyp: Spiralfrakturen nicht verdächtiger122
Diaphysäre Frakturen122
Frakturlokalisation123
Schädelfrakturen123
Rippenfrakturen124
Weitere Frakturen125
Differenzialdiagnose127
6Viszerale und HNO-Ver-letzungen, seltene und schlecht klassifizierbare Formen der Kindesmisshandlung130
Verletzungen der Hals-, Nasen-und Ohrenregion sowie der Zähne und der Mundhöhle131
Viszerale Verletzungen134
Thorakale Verletzungen135
Intraabdominelle Verletzungen135
Ungewöhnliche, seltene und schlecht klassifizierbare Formen der Kindesmisshandlung137
Ungewöhnliche, seltene und schlecht klassifizierbare Manifestationen (Übersicht)137
Ungewöhnliche Manifestationen körperlicher Misshandlung138
Ungewöhnliche Manifestationen sexueller Misshandlung139
Münchhausen-Syndrom-byProxy (MSbP)139
Epidemiologie und Prognose139
Kennzeichen140
Symptome und Warnhinweise141
Intervention beim MSbP143
Verdeckte Videobeobachtung – Covert Video Surveillance (CVS) – beim Münchhausen-Syndrom-byProxy143
Absichtlich beigebrachte Intoxikationen144
Überblick und Kennzeichen144
Weitere häufiger verwendete Noxen145
Sog. K.-o.-Tropfen bei sexuellem Missbrauch von Jugendlichen147
Genitalverstümmelung, Female Genital Mutilation (FGM)148
Begründungen bzw. Erklärungen und Arten148
Komplikationen der Genital-verstümmelung149
Rechtslage151
Geforderte Präventions-maßnahmen152
Kinder als Opfer von Folter und ritueller Gewalt153
B Sexueller Kindesmissbrauch156
7Grundlagen157
Einleitung158
Definition, Umstände, Folgen159
Medizinische Aspekte160
Möglichkeiten und Grenzen des medizinischen Ansatzes162
8Anamnese und Untersuchung bei sexuellem Missbrauch eines Kindes166
Anamneseerhebung167
Medizinische Untersuchung169
Ablauf der anogenitalen Untersuchung, Positionen und Techniken173
Laborund weitere Diagnostik176
9Befunde und Klassifikation178
Anogenitale Befunde179
Grundlagen, Anatomie und Terminologie179
Hymen – Anatomie und Variationen180
Klassifizierung von Befunden185
Normale und medizinisch anderweitig erklärbare Befunde (Befunde der Klasse Adams I)186
Genitale Normalbefunde (Befunde der Klasse Adams I Punkte 1–5, 9)186
Anale Normalbefunde (Befunde der Klasse Adams I Punkte 6–8, 16–18)189
Weitere medizinisch anders als durch sexuellen Missbrauch erklärbare Befunde (Klasse Adams I Punkte 10–15)190
Differenzialdiagnosen (Klasse Adams I Punkte 19–27)191
Befunde bei sexuellem Kindesmissbrauch192
Grundlagen, Entstehung und Heilung von Befunden192
Genitalbefunde bei Mädchen192
Genitalbefunde bei Jungen194
Anale Befunde194
Studienlage und Evidenz anogenitaler Befunde nach sexuellem Missbrauch198
Extragenitale Zeichen von sexuellem Missbrauch200
Befunde unklarer Signifikanz, verdächtig auf sexuellen Kindes-missbrauch (Klasse Adams II)200
Diagnostische Befunde bei sexuellem Missbrauch (Klasse Adams III Punkte 32–50)201
10Sexuell übertragbare Infektionen und prophylaktische Maßnahmen206
Diagnostik sexuell übertragbarer Infektionen208
Abstrichentnahme bzw. Proben-gewinnung beim STI-Screening209
Nachweismethoden209
Infektionen im Einzelnen210
Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach sexuellen Übergriffen216
Nach dem Infektionsschutz gesetz (IfSG) meldepflichtige sexuell übertragbare Krankheiten217
11Differenzialdiagnosen zu Befunden nach sexuellem Missbrauch eines Kindes220
Akzidentelle genitale Verletzungen221
Infektiöse Erkrankungen222
Infektionen mit ß-hämo lysie-renden Streptokokken224
Weitere Infektionen oder Infestationen224
Hauterkrankungen224
Systemische Erkrankungen226
Blutungen im Anogenitalbereich226
Kongenitale und erworbene strukturelle Veränderungen227
Differenzialdiagnose analer Befunde227
Differenzialdiagnose von männlichen Genitalbefunden228
C Vernachlässigung, emotionale Misshandlung und mangelnde Fürsorge230
12Vernachlässigung und mangelnde Fürsorge231
Hintergrund und Begriffsbestimmung232
Grundversorgung, mangelnde Gesundheitsfürsorge und Aufsicht236
Grundversorgung und Aufsicht236
Vernachlässigung der gesundheitlichen Fürsorge237
Adipositas und Kindeswohl-gefährdung237
Kindeswohlgefährdung durch Passivrauchexposition238
Pränatale Risiken und Schädigungen239
Mangelnde Ernährung und nichtorganische Gedeihstörung239
Vernachlässigung in Erziehung und Ausbildung243
Emotionale Vernachlässigung244
Prävention und Intervention bei früher Vernachlässigung246
13Risikofaktoren, emotionale Misshandlung und psychische Folgen von Kindesmisshand-lung und Vernachlässigung249
Hintergrund250
Entwicklungsbedürfnisse von Kindern251
Eltern-Kind-Interaktion und -Bindung252
Erforderliche Fähigkeiten der Eltern252
Bindungstheorie253
Risikofaktoren254
Problemlagen von Familien255
»Schwierige Kinder« mit Regulationsund Interaktions-störungen, Behinderungen, Frühgeburtlichkeit256
Elterliche Risikofaktoren258
Partnergewalt/häusliche Gewalt260
Emotionale Misshandlung und Verwahrlosung261
Psychische Folgen von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung264
Sozial-emotionale Entwicklungsstörungen in verschiedenen Altersgruppen264
Seelische Folgen körperlicher Vernachlässigung267
Seelische Folgen sexueller Misshandlung268
Traumafolgenstudie268
Sexueller Missbrauch und psychische Traumatisierung durch die neuen Medien269
D Kindstötung273
14Grundlagen274
Körperliche Vernachlässigung mit Todesfolge275
15Tötung von Neugeborenen und Säuglingen280
Tötung unter und unmittelbar nach der Geburt (Neugeborenentötung )281
Untersuchung der Kindesmutter282
Untersuchung des toten Neugeborenen282
Rechtslage bei Neugeborenentötung285
Vertrauliche Geburt, anonyme Geburt und Babyklappen286
Tötung von Säuglingen288
Heimtücke als Mordmerkmal bei der Tötung von Säuglingen288
16Tötung von Kindern291
Tötungsdelikte im Kindesalter292
Suizide im Kindesalter293
E Beweissicherung und gerichtliche Verfahren295
17Beweissicherung ohne polizeiliche Hilfe296
Befunderhebung (Beschreibung, Entnahme von Abstrichen etc.)299
Dokumentation und Asservierung300
Grenzen der ärztlichen Schweigepflicht301
Innovative Ansätze307
Mitteilungspflichten gem. § 294a SGB V308
18Beweissicherung mit polizeilicher Hilfe311
Rechtsgrundlagen312
Ärztliche Untersuchung des Opfers bzw. Kindes312
Ärztliche Untersuchung eines Beschuldigten313
Mitteilung von Befunden mittels Attesten/Gutachten313
Übergabe der ärztlichen Dokumentation313
19Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch im Strafgesetzbuch319
Körperverletzungsdelikte320
Sexualstrafrecht zum Schutz von Minderjährigen321
Beihilfe zum sexuellen Missbrauch durch Verschreibung der »Pille«?329
Minderjährige Patientinnen unter 14 Jahre329
Minderjährige Patientinnen ab dem 14. Lebensjahr330
Tötungsdelikte332
20Gesetzlicher Opferschutz335
Zivilrechtliche Schutz-maßnahmen durch die Familiengerichte (Entzug des Sorgerechts, Unterbringung, Auflagen etc.)339
Regelungen im Kinder-und Jugend hilfegesetz (KJHG) – SGB VIII342
Bestimmungen in der Straf-prozessordnung und zum Opferschutz in Strafverfahren345
Anhörung des Arztes als sachverständiger Zeuge353
Benennung und Anhörung eines medizinischen Sachverständigen353
Prozessrechtliche Optionen: Vertretung des Opfers als Nebenkläger, Verlesen von Aus-sagen, Videoübertragung etc.354
Verfahren in Kindschaftssachen gem. FamFG354
Schutzmaßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG)356
Hilfe nach dem Opfer-entschädigungsgesetz (OEG)357
Regelungen zum Täter-OpferAusgleich (TOA)358
Hilfe für Opfer durch den Weißen Ring358
Perspektiven bei der gesetzlichen Regelung des Opferschutz es359
F Intervention und Prävention362
21Intervention bei Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung363
Einleitung364
Therapie, sekundäre und tertiäre Rehabilitation364
Rechtsgüterabwägung368
Berufsethische Aspekte370
22Ärztlicher Umgang mit dem Verdacht auf Misshandlung und Vernachlässigung374
Erster Kontakt376
Anamneseerhebung376
Untersuchung des Kindes378
Eröffnung der Verdachts-diagnose und erste Vorschläge zur Intervention379
Intervention im stationären Bereich einer Klinik für Kinder-und Jugendmedizin382
Rechtsmedizinische Untersuchungen384
Kooperation385
Psychosoziale Diagnostik und Intervention387
23Spezielle Einrichtungen des Kinderschutzes390
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen391
Kinderschutz-Zentren, Kinderschutzgruppen und Beratungsstellen392
Kinderschutzgruppen394
Rechtsmedizinische Ambulanzen395
Fachgesellschaften und Fachzeitschriften395
Fachgesellschaften395
Fachzeitschriften397
24Prävention400
Primäre Prävention und Gesundheitsförderung401
Gewaltfreie Erziehung401
Gesundheitsförderung und Chancengleichheit401
Präventionsprogramme für Kinder und Eltern403
Frühe Hilfen404
Sekundäre Prävention und vorbeugende Beratung405
Besonders vulnerable Gruppen407
Familien mit Migrations-hintergrund408
Präventionsangebote für potenzielle Täter und Dunkelfeldtäter408
Serviceteil412
A Anhang413
Stichwortverzeichnis442

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