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E-Book

Kleine Leiblichkeiten

Erkundungen in Lebenswelten

AutorAnne Honer
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl282 Seiten
ISBN9783531928395
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis26,96 EUR
In diesem Band sind Texte versammelt, in denen Leibsein und Körperwissen den 'roten Faden' bilden bei ethnographischen Studien in einer Reihe heterogener Sinn- und (Be-)Deutungszusammenhänge unserer Gegenwartsgesellschaft. Auf der Grundlage einschlägiger methodologisch-methodischer Überlegungen werden kleine soziale Lebens-Welten rekonstruiert - Lebens-Welten von Bodybuildern und von Dementen, von Heimwerkern und von ehrenamtlichen Helfern, von Reproduktionsmedizinern und von Patienten. Im Nachwort beschreibt Ronald Hitzler den wissenschaftlichen Weg der Autorin.

Dr. Anne Honer ist Professorin i.R. für Empirische Sozialforschung mit dem Schwerpunkt qualitative Methoden in den Fachbereichen 'Sozial- und Kulturwissenschaften' und 'Pflege und Gesundheit' der Hochschule Fulda.

Dr. Ronald Hitzler ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Dortmund.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhalt7
Methodologie und Methode9
Bausteine zu einer lebensweltorientierten Wissenssoziologie10
1. Die Idee der Lebenswelt10
2. Wissensstrukturen in der Lebenswelt12
3. Das Problem der Geltung13
4. Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit15
5. Die Entstehung heterogener Wissensvorräte16
6. Die ,großen' Sonderwissensbestände18
7. Besonderheiten des modernen Lebens20
8. Die kleinen sozialen Lebens-Welten21
Literatur23
Das Perspektivenproblem in der Sozialforschung26
1. Ethnographie als ,hemdsärmelige' Praxis26
2. Die Bedeutung existentiellen Engagements28
3. Techniken ethnographischen Arbeitens32
4. Hermeneutische Dateninterpretation34
5. Zum ,Doppelgängertum' des Ethnographen36
Literatur37
Das explorative Interview40
1. Eine besondere Kommunikationsform40
2. Das Interesse an der Perspektive der anderen42
3. ZurAuswahl von Gesprächspartnerinnen43
4. Sich gut unterhalten45
5. Das quasi-normale Gespräch46
6. SpezieUe Interviewtechniken48
6.1 Erzählungen hervorlocken: Das biographische Interview49
6.2 Wissensbest ände rekonstruieren: Das Experteninterview50
7. Exploriertes fokussieren und strukturieren51
8. Chancen und Grenzen53
Literatur55
Der Körper im Interview58
1. Bodybuilder59
2. Sozialhelfer63
3. Heimwerker65
4. Das dreiphasige Interview66
5. Ärzte69
Literatur70
Sportler und Demente72
Lebensweltliche Ethnographie und das Phänomen Sport73
1. Sport als,Welt' entdecken73
2. Erfahrungsstrukturen rekonstruieren76
3. Methodenplural explorieren77
4. An Teilzeit-Welten partizipieren80
5. Wie kann man ,Sport' erleben?83
Literatur85
Beschreibung einer Lebenswelt87
1. Eine kleine Lebens-Welt87
2. Der ,echte' und der ,unechte' Bodybuilder89
3. Die ,Philosophie' des Bodybuilding93
4. Eine ,andere' Wirklichkeit?97
Literatur100
Bodybuilding als Sinnsystem102
1. Bodybuilding als Arbeit103
2. Bodybuilding als Sport105
3. Bodybuilding als Kunst106
4. Erotische Aspekte des Bodybuilding109
5. Religiöse Aspekte des Bodybuilding111
6. ,Anthropologische' Aspekte des Bodybuilding113
7. Typische Strukturen des Bodybuilding115
Literatur117
Problem-Körper118
1. Die Selbstgetährdung des (so genannten) ,Läufers'121
2. Fixierung des Körpers122
3. Auferlegte Ernährung123
4. Konklusion125
Literatur126
Zeit-Konfusionen128
1. Einleitung: Über Vergesslichkeit128
2. Fall 1: Intersubjektive und subjektive Gegenwart129
3. Zwischen-Fälle: Gegenwärtige Kindheit131
4. Fall Zwei und Fall Drei: Zeitkonventionen und subjektive Relevanzen131
5. Aus-Fälle: Jenseits von AIltagszeit-Strukturen und sozialer Zeit-Ordnung134
6. Verlangsamung: Konfusion der Nicht-Dementen134
7. Fazit: Leben in einer eigenen Welt(-Zeit)135
Literatur136
Bastler und Helfer137
Perspektive des Heimwerkers138
1. Der Sinn lebensweltlicher Forschung138
2. Annäherung an die Zweckwelt des Selbermachers140
3. Das Exemplarische am Einzelfall142
4. "Das muss ja nun fasst eigentlich wirklich ein jeder können"144
5. Die Kultur des Do-It-Yourself150
6. Den Heimwerker verstehen152
Literatur154
Aspekte des Selbermachens156
1. Anlässe zum Selbermachen156
2. Motive fürs Selbermachen160
3. Relevanzen beim Selbermachen163
Literatur167
Kollegialität und Kontrolle im Betrieb170
1. Freiwillige gegen Alkoholgefährdung170
2. Zum Wissenssystem des Helfers'173
3. Funktionen kollegialer ,Selbsthilfe'177
Literatur178
Helfen als zeichensetzendes Handeln181
1. Typische Hilfesituationen181
2. Die Helfer im Betrieb183
3. Das Wissen der Helfer185
4. Eine Geschichte des Helfers A. (C-I : 2/10-3/14)187
5. Die Deutung der Geschichte188
6. Die Moral der Geschichte192
Literatur194
Mediziner und Patienten196
Qualitätskontrolle197
1. Die Mystifikation der Schwängerung197
2. Der unenullte Kinderwunsch199
3. Die Gewinnung von Ei- und Samenzellen201
4. Die Selektion der ,schönsten' Embryonen206
5. Der ,entzauberte' Embryotransfer209
6. Die Potenz des ,Dritten im Bunde'210
Literatur213
Die Produktion von Geduld und VertrauenI217
1. Das patemalistisch, Wir'217
2. Die Konstitution von Laie und Experte219
3. Der Eindruck von Genauigkeit221
4. Die Präsentation von Bildungswissen222
5. Die Rhetorik der Komplexität224
6. Der Mensch hinter der Technik225
7. Die Definition unrealistischer Patienten-Wünsche226
8. Die Legitimation ärztlicher Entscheidungen228
Literatur230
"In dubio pro morbo"233
1. Machbarkeiten und ihre Konsequenzen233
2. Ärzte in der Anspruchsfa Ue unter Druck.235
3. Einige sich stellende empirische Fragen237
4. Dilemmatische Entwicklungen239
Literatur241
Verordnete Augen-Blicke243
1. Gesichtsverlust243
2. Im Guck-Loch246
3. Klappe - Halten oder Weglassen?250
4. Für eine Erweiterung der Lebensweltanalyse in der Soziologie252
Literatur254
Nachwort256
"Man kommt aus keinem Feld so heraus,wie man in es hinein geht."257
1. "Geburt" einer Idee257
2. Erprobungen des Konzepts259
3. Erkundungen (in) einer anderen Welt260
4. Über die Grenzen von Kulturen (hinweg)262
5. Ein Leben in Fragen263
Literatur266
Publikationsnachweise270

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