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Kritik an der visuellen Leichtgläubigkeit

Eine Gegenüberstellung von Susan Sontags 'Das Leiden anderer betrachten' und Otto Karl Werckmeisters 'Der Medusa-Effekt'

AutorDoreen Fräßdorf
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl38 Seiten
ISBN9783640377312
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Humanistische Fotografie. Engagierte und sozialdokumentarische Fotografie im 20. Jh., Sprache: Deutsch, Abstract: Susan Sontag und Otto Karl Werckmeister beschäftigen sich in ihren Publikationen 'Das Leiden anderer betrachten' (2003) und 'Der Medusa-Effekt' (2005) mit dem Zusammenhang von Fotografie und Politik bzw. Medien und der damit in Verbindung stehenden Zensur und Propaganda. In dieser Hausarbeit soll es um die Betrachtung des Verhältnisses der Masse zur Kunst und den Medien gehen. Das Thema der Kriegsfotografie und dessen Wiedergabe in den Medien sowie die Aufnahme des Gezeigten beim Rezipienten sollen hier im Mittelpunkt stehen. Das Thema des ersten Teils meiner Arbeit ist Sontags Werk 'Das Leiden anderer betrachten'. Daher werde ich einen Inhaltsüberblick geben und anschließend das Wesentliche herausgreifen. Auch soll ein Bezug zu ihrer 25 Jahre zuvor erschienenen Essaysammlung Über Fotografie hergestellt werden, denn dort vertrat sie noch eine andere Auffassung, was die Wirkung der Fotografie auf den Betrachter angeht, als im Jahre 2003. Anschließend möchte ich Otto K. Werckmeisters 'Der Medusa-Effekt' schwerpunktartig wiedergeben, wobei ich mich auf seine Überlegungen zu den verschiedenen Bildersphären und dem Verhältnis von Politik und Fotografie beschränken werde. Am Ende der Hausarbeit sollen ein Vergleich der Ansichten Sontags und Werckmeisters stehen sowie eine Betrachtung ihrer Lösungsvorschläge, um´die Kritik der visuellen Leichtgläubigkeit des Betrachters zu hinterfragen. Dabei werde ich besonders auf drei Aspekte, die sich in beiden Werken wiederfinden, eingehen: die Wahrheit von Bildern, das Verhältnis von Krieg und Medien sowie das Thema Zensur bzw. Propaganda. In diese Gegenüberstellung möchte ich noch weitere Untersuchungen und Meinungen zur (Kriegs-)Fotografie mit einbeziehen, um so ein umfassenderes Bild zur Thematik zu geben. Des Weiteren werde ich anhand von Beispielen aus der Kriegsfotografie und detaillierten Beschreibungen von Zensurmaßnahmen während Kriegszeiten, die in dieser Hausarbeit aufgegriffenen Aspekte untermauern.

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