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Kulturelle Differenzen in grenzüberschreitenden Fusions- und Akquisitionsprozessen. Bedeutung und Management

Mit einem Integrationsbeispiel deutsch-russischer M&A

AutorNatalie Webbeler
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl92 Seiten
ISBN9783638550307
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis27,99 EUR
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Universität Mannheim (Betriebswirtschaftliche Fakultät), 134 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Globalisierung ist der bestimmende Prozess des 21. Jahrhunderts. Nie zuvor ist der Welthandel so sehr gewachsen wie in den vergangenen 50 Jahren. Internationale Unternehmenszusammenschlüsse und Kooperationen prägen die Weltwirtschaft von heute, was ein undurchschaubares Geflecht an Firmenbeteiligungen entstehen lässt. Längst umfasst die durch die Globalisierung ausgelöste Fusions- und Akquisitionswelle ein Transaktionsvolumen von mehr als zwei Billionen US-$ im Jahr. Unterstützt wird der zunehmende Trend zur Internationalisierung hauptsächlich durch wirtschaftspolitische Faktoren, die Entstehung regionaler Wirtschaftsräume, aber auch demographische Einflüsse. Eigens Deutschland steht momentan vor einer besonderen Herausforderung, dem zunehmenden Konkurrenzdruck und sinkenden Produktionskosten aus dem Ausland standzuhalten. Die großen aufstrebenden Wirtschaftsmächte BRIC bieten oft ums Vielfache günstigere Bedingungen, als dass sie hierzulande dargebracht werden könnten, was viele Unternehmen dazu veranlasst, der Heimat den Rücken zu kehren. Insbesondere die Bedeutung Russlands als Wirtschaftsstandort hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ein riesiger Binnenmarkt, die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen, zunehmend stabile und günstige Standortbedingungen sowie ein starker Rubel veranlassten jüngst die Agenturen Standards & Poors und Moodys, das Rating des wichtigsten Handelspartners Deutschlands auf Investment Grade anzuheben. Infolge dessen haben Fusionen und Akquisitionen in Russland zur Zeit Hochkonjunktur. Mit einem Volumen von ca. 24,2 Mrd. US-$ im 1. Halbjahr 2005 ist eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um gut 70% zu beobachten; eine Umkehr des Trends scheint nicht in Sicht. Doch nicht nur in Russland stecken die an der Fusionswelle beteiligten Unternehmen dabei voller Hoffnung in die neu entstehenden, multikulturellen Unternehmensgebilde; die Fusionitis scheint sich mittlerweile weltweit ausgebreitet zu haben.

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